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Imperiale Allianz gegen das Pulver des Verderbens

Das Große Opus der Narkotischen Reinigung

Wie Imperator Trumpius Caesar Maximus und Maharadscha Modius Magnus das Reich von Pulvern, Pulvern und noch mehr Pulvern befreien wollten

Am erhabenen Tage der neuen Ära, genauer gesagt zwischen dem 20. und 21. Tage des Januars im Jahre MMXXVI nach dem Aufstieg des Trumpius Caesar Maximus, versammelten sich in der Hauptstadt des Imperiums – dem ehrwürdigen Waschingtonium D.C. – die Gesandten zweier Weltreiche zu einem Ereignis von fast schon göttlicher Bedeutung:
dem allerersten Konvent des Amerikanisch-Indischen Exekutivrates zur Bezwingung der Drogenplage.

Eröffnet wurde dieses historische Tribunal von Sara Cartera Fortissima, Oberaufseherin des Imperialen Amtes für Nationale Rauschmittelkontrolle (ONDCP), die mit donnernder Stimme verkündete, dass Imperator Trumpius Caesar Maximus und der ehrwürdige Maharadscha Modius Magnus, Lenker des indischen Subkontinents, in seltener Eintracht geschworen hätten, das Übel des Narco-Terrorismus bis in die letzten Labore, Hinterhöfe und schlecht beleuchteten Keller zu verfolgen.

An der Seite der Imperiumsdelegation stand Vinayus Quatralis, Botschafter Indiens im Lande der Freiheitsstatuen, der feierlich erklärte, dass sein Reich den Kampf gegen den Schmuggel verbotener Substanzen und die Umleitung verdächtiger Zaubertränke (auch bekannt als „Vorläuferchemikalien“) zur höchsten Staatsaufgabe erhoben habe.
Dabei – und das wurde mit staatsmännischem Augenzwinkern betont – wolle man selbstverständlich den ehrlichen Händlern des Reiches nicht unnötig die Waagen beschweren.

Die Leitung dieses Exekutivzirkels oblag Debbia Seguinius Interimatus, stellvertretende Hüterin der Ordnung im ONDCP, sowie Monika Ashishia Batrana, Vize-Großgeneralin des Indischen Narkotikabureaus. Gemeinsam führten sie ihre Delegationen durch Tabellen, Absichtserklärungen und strategische Beschwörungsformeln mit einem Ziel: messbare Ergebnisse – denn nichts liebt Trumpius Caesar mehr als Zahlen, die gut aussehen.

„Die Drogenkrise“, so sprach Cartera Fortissima mit staatsmännischer Gravitas, „ist nunmehr eine Frage der nationalen Sicherheit – gleichrangig mit Mauern, Zöllen und sehr großen Unterschriften.“
Dieser Exekutivrat, so erklärte sie weiter, vereine die Kräfte beider Reiche, um Familien zu schützen und zugleich die ehrbaren Industrien nicht unnötig in Ketten zu legen.

Beide Reiche gelobten daher, ihre Zusammenarbeit zu vertiefen, illegale Produktionsstätten zu zerschlagen, Lieferketten zu reinigen und Netzwerke finsterer Händler aufzudecken – stets unter Anwendung des berühmten „Ganz-Reich-Ansatzes“, bei dem wirklich jede Behörde mitreden darf, ob sie will oder nicht.

Abschließend wurde feierlich festgestellt, dass dieses Treffen nicht nur Aktenordner bewegte, sondern ein klares Signal an die Welt sandte:
Das Imperium und das Subkontinent-Reich stehen vereint gegen das globale Rauschgiftchaos – für eine sicherere, gesündere und selbstverständlich großartigere Zukunft.