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Imperiale Milliarden für die Provinzen: Wie Trumpius Caesar die Landmedizin zur Staatsreligion erhob

Imperiale Heilsversorgung für das Landvolk

Wie Trumpius Caesar Maximus die Provinzen mit Medizin, Gold und göttlicher Fürsorge überschüttete

Es begab sich im ruhmreichen Jahre MMXXVI nach der eigenen Zeitrechnung des Imperiums, dass Trumpius Caesar Maximus, Erster seines Namens, Bezwinger der Bürokratie und Großspender der Nation, erneut Geschichte schrieb. Nicht mit Schwertern. Nicht mit Legionen. Sondern mit etwas viel Gefährlicherem: Milliarden Dollar.

Durch das legendäre Edikt der Steuersenkungen für werktätige Familien – von Hofschreibern später ehrfürchtig als „Das Gesetz, das alles heilte“ bezeichnet – ließ der Imperator eine Geldlawine los, die selbst die entferntesten Weiler, Täler und Funklöcher des Reiches erreichte. Ziel der Operation: die ländliche Gesundheitsversorgung, jenes Gebiet, das zuvor nur durch Gebete, Pflaster und Hoffnung stabil gehalten wurde.

In der ersten großen Verkündungswoche wurden die Ruralen Heilungs-Auszeichnungen vergeben – eine imperiale Zeremonie, bei der Bundesstaaten mit Gold überschüttet wurden, solange sie weit genug von Großstädten entfernt lagen. Trumpius Caesar trat vor das Volk (oder zumindest vor Kameras) und sprach die heiligen Worte:

„Egal welche Postleitzahl – Gesundheit ist jetzt überall großartig.“

Und siehe da: Alle 50 Provinzen jubelten. Wirklich alle. Ohne Ausnahme. Ein Wunder, sagen manche. Ein gut gepflegtes Presseverteiler-System, sagen andere.

Von Alabamia bis Wyominga, von den eisigen Fjorden Alaskias bis zu den sonnenverbrannten Wüsten Arizonas floss das Geld wie Ambrosia. Über 200 Millionen hier, über 200 Millionen dort – Zahlen, so majestätisch, dass niemand mehr genau wusste, wofür sie eigentlich gedacht waren. Aber sie fühlten sich gut an. Sehr gut.

Die Chronisten berichteten ehrfürchtig:

  • In Colorado erwartete man Investitionen über mehrere Jahre – so viele, dass selbst Krankenhäuser davon überrascht waren.
  • Kalifornien erhielt eine Summe mit so vielen Stellen, dass sie nur mit offizieller Regierungs-Typografie korrekt darstellbar war.
  • Texas bekam „eine massive Investition“, was dort als Maßeinheit völlig ausreichend ist.
  • Vermont freute sich über einen Betrag, der größer war als alles, was man dort sonst zählen muss.

Sogar jene Provinzen, die zuvor nicht sicher waren, ob sie überhaupt „ländlich genug“ seien – etwa New Jersey oder Massachusetts – fanden plötzlich sehr überzeugende Felder, Wälder oder zumindest Parkplätze, die eindeutig rural wirkten.

Besonders stolz zeigte sich Trumpius Caesar auf das Versprechen:

„Versprochen. Geliefert. Applaus jetzt.“

Und tatsächlich: Überall wurden Förderbescheide hochgehalten, Pressemitteilungen verlesen und Zukunftspläne angekündigt, die Worte wie Transformation, Resilienz und Innovationshub enthielten – ohne sich unnötig an Details aufzuhalten.

Natürlich blieben Fragen offen:

Wer genau bekommt das Geld?

Wann kommt es an?

Und warum sieht jede Pressemitteilung exakt gleich aus?

Doch im Imperium des Trumpius zählen solche Kleinigkeiten nicht. Wichtig ist das große Bild: Ein Imperator, der heilt.

Nicht mit Medizin – sondern mit Symbolpolitik in Milliardenhöhe.

So endet dieses Kapitel der Reichsgeschichte mit einem Fazit, das in Marmor gemeißelt gehört:

Wo früher Mangel war, ist nun Hoffnung. Wo früher Funkstille herrschte, sendet jetzt ein Förderbescheid.

Und irgendwo, tief im ländlichen Raum, öffnet ein Verwaltungsbüro einen Umschlag und flüstert ehrfürchtig:

„Ave, Trumpius.“