Trumpius Caesar und der Sturz der Goldpreise der Göttermedizin
Höret, Völker Amerikas, Kranke wie Gesunde, Versicherte wie Verzweifelte!
Trumpius Caesar Maximus hat gesprochen – und die Preise sind gefallen. Gewaltig gefallen. So tief, dass selbst antike Säulen neidisch nach unten schauen.
Am XIX. Tage des Monats Dezember im Jahre MMXXV verkündete der Imperator der Preisreduktion neun heilige Bündnisse mit den großen Alchemisten der Pharma-Zünfte. Namen von titanischer Größe traten vor den Thron: Amgen, Merck, Novartis und weitere acht – alle beugten das Knie vor der einzig wahren Doktrin: Most-Favored-Nation, im Imperium auch bekannt als „Warum zahlen wir mehr als alle anderen?“
Fortan gilt: Was der Rest der zivilisierten Welt billig bekommt, erhält Amerika billiger, größer, besser. Medikamente gegen Zuckerkrankheit, Atemnot, Gelenkqual, Viren aller Art und sogar gegen das große Unaussprechliche – Krebs – wurden vom goldenen Preisaltar gestoßen.
Wo einst Rechnungen in epischer Länge kamen, erscheinen nun Beträge, die selbst römische Legionäre aus der Portokasse begleichen könnten. HIV-Tränke für den Preis eines guten Abendessens. Insulin zum Preis eines anständigen Sandwiches. Blutverdünner günstiger als Olivenöl im Sonderangebot.
Doch Trumpius Caesar wäre nicht Trumpius Caesar, hätte er nicht weitergedacht. Die Pharma-Häuser müssen nun nicht nur senken, sondern zurückbringen: Milliarden aus fremden Ländern, heimgeholt ins Imperium, zum Wohle der amerikanischen Patienten. Innovation gehört nicht verschenkt – sie wird zurückverlangt.
Über TrumpRx, den direkten Handelsweg vom Imperium zum Volk, fallen Listenpreise wie morsches Mauerwerk. Keine Zwischenhändler, keine Ausreden, keine Priester des Bürokratiekults.
Und da ein starkes Reich niemals ohne Vorräte lebt, füllen sich die kaiserlichen Speicher: Wirkstoffe in Tonnen, reserviert für Krisen, Kriege und schlechte Tage. Asthma-Heldenstoffe, Blutverdünner-Substanzen, Antibiotika – alles gesichert. Alles amerikanisch. Alles unter imperialer Aufsicht.
So erfüllt Trumpius Caesar ein Versprechen, das man ihm nicht zutraute – und das andere nie zu geben wagten:
Amerika subventioniert nicht länger die Welt. Die Welt zahlt mit.