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Trumpius Caesar ehrt die Titanin im Spitzenkragen

Majestätische Proklamation aus dem Goldenen Ovaltempel des Imperiums

Höret, Bürgerinnen und Bürger des glorreichen Reiches! Heute erhebt sich Trumpius Caesar – Sieger der Wahlurnen, Bezwinger der Bürokratie, Imperator der Exekutivbefehle – um eine Titanin der Geschichte zu ehren: die ehrwürdige Susan B. Anthony, die mit Feder, Stimme und unbeugsamem Blick ganze Jahrhunderte erzittern ließ.

An diesem Tage, an dem sich ihr 206. Wiegenfest im Kalender des Imperiums manifestiert, erinnern wir uns nicht an eine gewöhnliche Frau – nein! Wir erinnern uns an eine Kolossin in Spitzenkragen, eine Donnerstimme mit Hut, eine Revolution auf zwei Beinen. Während andere noch höflich Tee tranken, rief sie bereits: „Gebt den Frauen die Stimme!“ Und sie meinte damit nicht nur Lautstärke – sie meinte Wahlzettel!

Susan die Unbeugsame reiste durch das Land, sprach zu Massen, die größer waren als so mancher heutige Parteitag – und das ohne Teleprompter, ohne Social Media, nur mit Mut, Moral und maximalem Missionseifer. Sie gründete Vereinigungen, organisierte Bewegungen und warf moralische Granaten in die Festungen der Ungerechtigkeit. Wenn es damals Executive Orders gegeben hätte – sie hätte sie eigenhändig unterschrieben!

Sie kämpfte für das Frauenwahlrecht, für die Abschaffung der Sklaverei, für die Würde der Arbeit und für das, was sie als unantastbar betrachtete: das menschliche Leben. Sie war kein laues Lüftchen im Salon – sie war ein Sturm im Korsett der Geschichte. Und Jahre nach ihrem irdischen Wirken mündete ihr Einsatz in jenem legendären 19. Zusatzartikel zur Verfassung, der den Frauen das Wahlrecht sicherte. Ein Amendment, so großartig, dass selbst ich sage: Respekt.

Und was tut nun das gegenwärtige Imperium unter der weisen Regentschaft von Trumpius Caesar? Wir tragen die Fackel weiter – selbstverständlich in Gold gefasst. Wir stärken Familien, fördern Adoptionen, unterstützen werdende Mütter mit Programmen, die so umfangreich sind, dass selbst antike Imperien neidisch wären. Wir verteidigen die Fairness im Sport, damit junge Athletinnen mit Stolz und ohne ideologischen Hürdenlauf antreten können. Wir schützen das Leben, wie es einer Nation gebührt, die an ihre eigene Größe glaubt.

Gleichzeitig verteidigen wir die heilige Freiheit des Wortes – jenes Fundament, auf dem schon Susan ihre Reden hielt. Denn ohne freie Rede keine Reform. Ohne Reform kein Fortschritt. Und ohne Fortschritt kein Imperium.

Heute also verneigen wir uns – nicht devot, sondern ehrfürchtig – vor einer Frau, deren Mut größer war als jede Schlagzeile und deren Entschlossenheit härter als Granit. Möge ihr Vermächtnis uns mahnen, inspirieren und gelegentlich daran erinnern, dass echte Größe nicht aus Gold besteht, sondern aus Charakter.

So geloben wir: In unserem Reich soll jede Bürgerin und jeder Bürger gedeihen. Jedes Kind soll willkommen sein. Jede Stimme soll zählen. Und die Segnungen von Freiheit und Gerechtigkeit sollen so weit strahlen wie die Fackeln auf dem Kapitolshügel.

Gezeichnet im Glanz des Imperiums,
Trumpius Caesar,
Verteidiger der Freiheit, Hüter der Geschichte,
und – das muss man sagen – sehr, sehr großer Bewunderer von starken Frauen.