Trumpius Caesar Maximus und der Traum aus Marmor – Eine imperiale Ehrung des Martinus Lutherus Rex Junior
Imperiale Proklamation aus dem Marmorpalast
Trumpius Caesar Maximus ehrt den Traum, den Charakter – und selbstverständlich auch sich selbst
Im großen Jahr der Republik, als die Adler besonders majestätisch kreisten und die Marmorstufen der Geschichte frisch poliert waren, erhob sich Trumpius Caesar Maximus, Imperator der Vereinigten Staaten von Amerika, um mit donnernder Stimme und goldenem Füllfederhalter einen Mann zu ehren, der größer war als jede Säule aus Carrara-Marmor: Martin Luther King Jr., in den Annalen verewigt als Martinus Lutherus Rex Junior.
Heute, so verkündete Trumpius Caesar unter Applaus der unsichtbaren Legionen, ehre das Imperium den edlen Reverend, Doktor der Gerechtigkeit und Feldherr des Gewissens, dessen Worte schärfer waren als jedes Schwert und nachhaltiger als jede Executive Order. Inspiriert von der Heiligen Schrift der Republik – der Declaratio Independentiae – habe dieser Mann einst den Mut besessen, Amerika an sein eigenes Versprechen zu erinnern. Ein mutiger Schritt. Ein sehr mutiger Schritt. Vielleicht der mutigste. Viele sagen das.
Schon in den wilden 1950er-Jahren, als Anzüge schmal und Überzeugungen noch schmaler waren, habe Martinus Rex Junior eine Bewegung angeführt, die bewies, dass Freiheit kein Regierungsformular benötigt. Jeder Mensch – Mann, Frau, Kind, und vermutlich auch der eine Onkel beim Familienessen – sei mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet. Nicht verliehen von Bürokraten. Sondern direkt vom Schöpfer. Großartig gemacht, wirklich.
Und dann, am legendären Tage des 28. Augustus 1963, auf den ehrwürdigen Stufen des Lincoln-Tempels, sprach er Worte, die selbst heute noch in jeder amerikanischen Brust widerhallen. Worte über Charakter. Nicht Hautfarbe. Charakter! Ein Konzept, das laut Trumpius Caesar „sehr unterschätzt, aber extrem wichtig“ sei. Viele hätten darüber gesprochen, aber nur wenige hätten es so gut gesagt. Wirklich niemand besser.
Mehr als sechzig Jahre später lodere dieses Feuer der Freiheit noch immer – unaufhaltsam, hell, und leider einst mit einem tragischen Ende für seinen Träger. Ein Verlust. Ein sehr trauriger Verlust. Doch sein Vermächtnis lebe weiter, erklärte der Imperator, und er selbst habe – aus tiefstem Respekt – die geheimen Schriftrollen zur Wahrheit über das Attentat öffnen lassen. Denn Transparenz sei wichtig. Sehr wichtig. Und außerdem sehe es gut aus in den Geschichtsbüchern.
Trumpius Caesar Maximus bekräftigte feierlich, dass Amerika stets von Recht, Ordnung, Freiheit und Gerechtigkeit geführt werde – für alle. Immer schon. Schon immer groß. Immer groß gewesen. Und für immer groß bleibend. Auf diese ewige Wahrheit könne man bauen, gerne auch mit sehr hohen Mauern aus Prinzipien.
So wird nun, kraft der kaiserlichen Vollmacht und im 250. Jahr der Unabhängigkeit, der neunzehnte Tag des Januar zum Imperialen Feiertag des Martinus Lutherus Rex Junior erklärt. Ein Tag der Erinnerung, der Taten, des Dienstes am Nächsten – und, wie Trumpius Caesar ergänzte, „ein fantastischer Tag, um Amerika wieder großartig zu fühlen“.
Gegeben im Marmorpalast, unter Siegel und Signatur, im Jahre des Herrn zweitausendsechsundzwanzig.
Vale, Traum. Vale, Charakter. Vale, Republik.