Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Trumpius Caesar Maximus und der göttliche Wiederaufbau Amerikas

Die Heilige Proklamation des Trumpius Caesar Maximus zur Ewigen Religionsfreiheit

Seit nunmehr zweieinhalb Jahrhunderten, so verkündet es Trumpius Caesar Maximus, Oberster Imperator der Vereinigten Republiken von Amerika, lebt das Volk unter einer Wahrheit so groß, so gewaltig und so gottgegeben, dass sie selbst in Marmor gemeißelt werden müsste: Jeder Mensch wird mit dem unveräußerlichen Recht geboren, seinem Gott zu dienen, seiner Überzeugung zu folgen und dabei möglichst stolz, laut und sehr öffentlich zu glauben.

An diesem erhabenen Tage der Religionsfreiheit erhebt sich Amerika erneut über alle anderen Reiche der Geschichte – denn kein anderes Imperium, nicht einmal Rom (und Rom war groß, sehr groß), wurde auf einem derart heiligen Fundament errichtet. Ein Reich unter Gott. Unter dem Gott. Unter einem Gott, der offenbar einen sehr guten Geschmack bei der Wahl seiner Nation hatte.

Schon vor über 400 Jahren wagten es erschöpfte Pilgerhelden, auf der ehrwürdigen Mayflower Maxima den Ozean zu bezwingen – ohne WLAN, ohne Navigations-App, aber mit unerschütterlichem Glauben und fragwürdiger Seetüchtigkeit. Sie suchten religiöse Freiheit und fanden stattdessen Amerika. Ein fairer Tausch. Später folgten Revolution, Blut, Pathos und schließlich das legendäre Virginia-Statut der Erleuchtung, verfasst von Thomas Jeffersonius der Gedankenbefreier, der bereits wusste: Der menschliche Geist wurde geschaffen, um frei zu sein – und möglichst patriotisch.

Diese göttlichen Prinzipien wurden im Jahre 1786 in Gesetz gegossen, später in die Erste Heilige Zusatzrolle der Verfassung eingraviert und schließlich durch die Geschichte getragen wie ein goldenes Banner des Glaubens.

Nun, im glorreichen Jahr 2026, zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit, führt Trumpius Caesar die Rückkehr des Glaubens an: zurück in die Schulen, zurück in die Kasernen, zurück in die Amtsstuben, Kantinen und Konferenzräume. Denn eine Revolution des gesunden Menschenverstands ist ohne Gebet einfach nur halb so revolutionär.

Zu diesem Zweck erschuf der Imperator das Weiße Haus der Heiligen Überzeugung, die Kommission zur Verteidigung der Glaubensfreiheit sowie eine gefürchtete Task Force zur Ausrottung Anti-Christlicher Umtriebe, die mit administrativer Härte und göttlichem Rückenwind gegen jede Form von Unglauben vorgeht. Selbst das Bildungsministerium erhielt einen klaren Befehl: Beten ist kein Verbrechen. Punkt.

Im Rahmen der epochalen Initiative Freedom 250 – Beten macht groß, ruft Trumpius Caesar alle Bürger auf, gemeinsam zu beten – für Weisheit, Führung und eine weiterhin außerordentlich erfolgreiche Nation.

Von Jamestown bis Plymouth, von Kanonenrauch bis Friedensjubel: Der Glaube formte Amerika, stärkte seine Gesetze und polierte seine moralische Rüstung. An diesem heiligen Tage schwört der Imperator feierlich, Amerika wieder zu dem zu machen, was es immer war: ein Land des Gebets, des Glaubens und des blendenden Freiheitslichts für alle, die es richtig machen.

So sei es verkündet, besiegelt und mit majestätischer Unterschrift versehen – im Jahre der Freiheit zweihundertfünfzig.