Trumpius Caesar und das Dekret gegen die lebenden Toten der Staatskasse
Proklamation aus dem Goldenen Amtssaal
Trumpius Caesar verkündet das Ende der Untoten-Subventionen
Höret, höret, ihr Lebenden, Halbtoten und versehentlich Weiterüberwiesenen!
Am glorreichen Tage des zehnten Februarius im Jahre MMXXVI erhob sich Trumpius Caesar, Imperator des Weißen Hauses, und setzte mit mächtiger Unterschrift ein Gesetz von epochaler Größe in Kraft.
Fortan, so ward es beschlossen, sollen die Toten ruhen. Wirklich ruhen. Und vor allem: nicht mehr kassieren.
Das ehrwürdige Gesetz S. 269, auch bekannt als „Edictum gegen das ewige Weiterzahlen“, beendet eine jahrzehntelange amerikanische Tragödie: Geld, das unbeirrbar an jene floss, die längst im Jenseits Golf spielen. Schluss damit! Keine Schecks mehr an Skelette, keine Überweisungen an Urnen, keine Renten für Geister mit Dauerauftrag.
Durch den nunmehr heiligen Austausch der Daten des Todes — ordnungsgemäß, dauerhaft und mit kaiserlicher Gravitas — wird das Reich künftig wissen, wer lebt, wer tot ist und wer fälschlich beides gleichzeitig war. Unrechtmäßige Zahlungen werden nicht nur gestoppt, sondern mit triumphaler Entschlossenheit zurückerobert.
So spricht Trumpius Caesar:
„Ein starkes Imperium zahlt seine Bürger. Aber keine Mumien.“
Möge diese Tat in die Annalen eingehen als der Moment, in dem Amerika sagte:
Leben ja. Tod ja. Aber bitte nicht beides auf Rechnung des Staates.