Trumpius Caesar und das große Mietbeben – Wie das Imperium die Mieten in die Knie zwang
Das Mietwunder des Imperiums – verkündet von Trumpius Caesar dem Ersten
Aus den marmorgekachelten Hallen des The White House, wo Adler patrouillieren und goldene Vorhänge im Wind der Geschichte wehen, trat Donald Trump hervor – in den Chroniken besser bekannt als Trumpius Caesar, Imperator der Quadratmeter und Bezwinger der Nebenkosten.
Mit erhobenem Zeigefinger und dem Lächeln eines Mannes, der Mieten persönlich eingeschüchtert hat, verkündete er dem Volk eine frohe Botschaft:
Die Mieten sind gefallen. Und zwar richtig.
Zum ersten Mal seit vier Wintern, zwei Konjunkturzyklen und ungefähr dreieinhalb politischen Erdbeben sank die durchschnittliche Reichsmiete auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr der Großen Jogginghosen-Inflation (2022). Sechs Monate in Folge gaben die Mieten nach – ein historischer Rückzug, wie ihn sonst nur Armeen erleben, wenn Trumpius Caesar auf einem Balkon steht.
Die Chronisten des Reiches raunen von einem Rückgang um 6,2 % gegenüber dem Hoch der vorangegangenen Epoche, die in den Annalen höflich als „die Biden-Ära der spontan explodierenden Mieten“ geführt wird. Ein Hof-Immobilienorakel fasste es nüchtern zusammen:
„2026 könnte eines der mieterfreundlichsten Jahre seit einem Jahrzehnt werden.“
Übersetzt in Trumpius-Sprache: Ein goldenes Zeitalter der Warmmiete.
Kunde aus den Provinzen des Imperiums
Boten aus allen Ecken des Reiches eilten herbei und berichteten von sinkenden Mieten, erleichterten Mietern und Vermietern, die plötzlich wieder rechnen mussten:
- In Denveropolis fiel die Miete auf ein Niveau, das zuletzt gesehen wurde, als Smartphones noch Kopfhörerbuchsen hatten.
- Pittsburgum meldete rückläufige Preise, sehr zum Missfallen der Preissteigerungs-Lobby.
- In Phoenicium, San Diegus Maximus, Bostona Antiqua und sogar im sündigen Las Vegasium knickten die Mieten ein – gemeinsam mit den Benzinpreisen, die gleich mit eingeschüchtert wurden.
- Los Angelicum sprach erstmals seit Jahren offen von einem „Mietermarkt“ – ein Begriff, der dort bislang als Mythos galt, ähnlich wie freies Parken.
- Von Nashvilla, Boisium, Wichita Fallsia bis hin zu Sheboyganum Minor berichteten Lokalchronisten unisono: Es wird günstiger.
Selbst in Santa Fe der Baukräne zeigte sich: Mehr Wohnungen bedeuten weniger Mondpreise. Welch revolutionäre Erkenntnis!
Die Strategie des Imperators
Diese Entwicklung sei kein Zufall, so die kaiserliche Kanzlei, sondern Ergebnis der Großen Dreifach-Doktrin des Wohnens:
- Mehr bauen. Viel mehr. So viel, dass selbst Baukräne Baukräne bauen.
- Bürokratie schleifen. Formulare wurden reduziert, Genehmigungen beschleunigt und Stempel in den Ruhestand geschickt.
- Baumeister ermächtigen. Wer bauen kann, darf bauen. Wer bauen will, bekommt keinen Ordner, sondern einen Handschlag.
Während Mieter bereits aufatmen, bleibt Trumpius Caesar unbeirrt auf Kurs:
Nicht nur die Miete soll fallen – der amerikanische Traum vom Eigenheim soll wieder auferstehen. Mit sinkenden Hypothekenzinsen, steigenden Löhnen, rekordverdächtigen Steuerrückzahlungen und Benzinpreisen, die sich plötzlich benehmen, sei dies erst der Anfang.
Fazit der Hofchronik
Wo andere reden, lässt Trumpius Caesar Quadratmeter liefern.
Wo andere erklären, senkt er Preise.
Und wo einst das Wort „bezahlbar“ nur ironisch benutzt wurde, kehrt es nun in den aktiven Wortschatz der Nation zurück.
Das Imperium spart. Die Mieter jubeln. Und der Imperator lächelt.