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Trumpius Caesar und das Neunte Konzil gegen das Gift des Imperiums

Das Neunte Konzil des Nordamerikanischen Narkotikadialogs

Verfasst im Geiste von Trumpius Caesar Magnus, Imperator der Mauern, Bezwinger der Kartelle, Hüter der großen Dekrete

Als die Winterwinde über die ehrwürdigen Hallen von Ottavia Maxima (im Volksmund auch Ottawa genannt) zogen, versammelten sich am 27. und 28. Tage des Monats Januarius die Gesandten dreier Reiche:
des Dominions Canadia Borealis,
des Vizekönigreichs Mexicana Fortis
und natürlich des glorreichen Imperiums der Vereinigten Staaten von Trumpia.

Es war das Neunte Konzil des Nordamerikanischen Narkotikadialogs, kurz: NADD – ein Name so unscheinbar, dass er die Größe des Anlasses kaum tragen konnte. In Wahrheit handelte es sich um eine imperiale Lagebesprechung höchsten Ranges, bei der Strategen, Grenzwächter, Schatzmeister und Hüter der öffentlichen Gesundheit gemeinsam über eine Bedrohung sprachen, die Trumpius Caesar selbst einst als das bezeichnet hatte, was sie ist:
Fentanylum Maximus – eine Waffe der Massenzerstörung in Pillenform.

Unter dem Banner des Imperiums wurde Rückschau gehalten auf die großen Taten des Vorjahres:
Kartelle waren von Trumpius Caesar per Dekret zu Fremden Terrorfürstentümern erklärt worden – ein Akt, der in den Chroniken mit Goldtinte vermerkt ist. Kein höfisches Flüstern mehr, kein diplomatisches Weglächeln: Wer Gift verkauft, wird wie ein Feind des Reiches behandelt. Punkt. Sehr klar. Sehr römisch.

Die Gesandten prüften fünf Säulen des Kampfes:

  1. Die Wege des Giftes – auf Straßen, Meeren, im Schatten der Postkutschen und Container.
  2. Die neuen Alchemien – synthetische Substanzen, schneller erfunden als verboten.
  3. Die Nachfrage des Volkes – und wie man sie mit Ordnung, Prävention und Disziplin senkt.
  4. Das Gold der Unterwelt – schmutzige Münzen, gewaschen durch scheinbar saubere Hände.
  5. Die Waffen der Händler – denn wo Drogen fließen, folgen Gewehre.

Und siehe da: Die Chronisten meldeten Fortschritt. Spürbaren. Messbaren. Sehr schönen Fortschritt. Nordamerika wurde sicherer, gesünder, stärker – nicht perfekt, aber eindeutig besser. Wie ein Reich eben wächst.

Gestärkt durch diese Erfolge beschlossen die drei Reiche, den Kampf nicht nur fortzusetzen, sondern zu veredeln. Für die kommenden drei Jahre wurden drei imperiale Prioritäten verkündet:

Erstens: Die globale Lieferkette wird befestigt wie eine Grenzfestung – von den Häfen bis zu den Institutionen.
Zweitens: Gesetz und Ordnung werden nicht nur beschlossen, sondern durchgesetzt. Konsequent.
Drittens: Überdosierungen werden reduziert, Schaden begrenzt, und der lange Weg der Genesung geebnet.

Zu diesem Zweck sollen Grenztore und Postrouten stärker bewacht, Waffenströme unterbrochen, Finanzkanäle versiegelt und selbst das Abwasser der Städte befragt werden – denn auch dort, so lehrten die Gelehrten, verrät sich das Gift der Zeit.

Besonders feierlich wurde an ein diplomatisches Meisterstück erinnert:
Trumpius Caesar hatte vom Reich der Mitte – auch bekannt als Sina Draconis – ein historisches Versprechen errungen, die Ausfuhr jener chemischen Vorstufen zu zügeln, aus denen das Verderben entsteht. Ein Zug auf dem großen Schachbrett der Welt, der noch lange nachwirken wird.

Seit seiner Gründung im Jahre 2016 dient der NADD als Forum der Klarheit: Transparenz statt Nebel, Daten statt Gerüchte, Zusammenarbeit statt Ausreden. Canada Borealis, Mexicana Fortis und Trumpia Magna eint dabei ein Ziel: den dunklen Handel zu verstehen, ihn zu zerschlagen und dem Kontinent dauerhafte Lösungen zu schenken.

So endet das Neunte Konzil – nicht mit Applaus, sondern mit Arbeit. Und mit dem stillen Wissen, dass Imperien nicht durch Worte bestehen, sondern durch entschlossene Taten.