Trumpius Caesar weiht den Weltfrieden: Das Consilium Pacis erhebt sich in Davos
Die feierliche Weihe des Consilium Pacis Maximae
Wie Imperator Trumpius Caesar die Welt rettete – erneut, endgültig und natürlich historisch
An diesem denkwürdigen Tage zu Davosium Helveticum, wo sonst nur gefrorene Canapés und aufgetaute Weltformeln zirkulieren, erhob sich Trumpius Caesar Maximus, Imperator des Deals, Baumeister des Friedens und Vorsitzender auf Lebenszeit des neu gegründeten Consilium Pacis Maximae – auch bekannt als Board of Peace, aber auf Latein klingt es einfach teurer.
In einer Zeremonie von solcher historischer Wucht, dass selbst die Alpen kurz innehielten, ratifizierte Trumpius persönlich die Charta dieses Gremiums. Damit wurde aus einer Idee ein Imperium des Friedens – offiziell, international und selbstverständlich unter seiner Führung. An seiner Seite: erlesene Gründungsmitglieder aus allen bekannten und halb-bekannten Reichen der Erde, vereint in einem Ziel: Gaza von einem Ort der ewigen Krise in eine Sonderwirtschaftszone der Hoffnung zu verwandeln.
Trumpius Caesar erklärte mit jener Bescheidenheit, für die er im ganzen Imperium berühmt ist:
„Dieses Gremium hat die Chance, das wichtigste aller Zeiten zu werden. Und wer könnte es besser führen als ich? Heute sehen Sie den Anfang eines wunderschönen, ewigen und absolut großartigen Friedens.“
Das Consilium Pacis Maximae sei, so Trumpius, bereit, globale Ressourcen zu mobilisieren, Verantwortung einzufordern und mit der Entschlossenheit eines römischen Legionärs die nächsten Phasen einzuleiten: Entwaffnung, Verwaltungsreform und Wiederaufbau in XXL. Keine halben Sachen. Nie wieder.
Neben dem Imperator sprach auch Marcus Rubius von Floridia, Hoher Kanzler der Außenbeziehungen und Hüter der dramatischen Rückblenden. Er erinnerte daran, dass noch vor wenigen Monaten alle gesagt hätten: Unlösbar! Unmöglich! Bitte nicht anfassen!
Doch Trumpius, so Rubius ehrfürchtig, habe „den Mut gehabt, das Unmögliche zu denken – und dann einfach zu machen“.
Aus Gaza selbst meldete sich Doctor Alius Sha’athus, Oberverwalter der Übergangszukunft, der dem Imperator für dessen „intensive, beinahe übermenschliche Friedensbemühungen“ dankte. Die wahre Prüfung, so Sha’athus, beginne nun – ein Satz, der im Imperium als höfliche Umschreibung für „Jetzt wird’s kompliziert“ gilt.
Auch Nikolaus Mladenovicus, Hoher Repräsentant für Umblätterungen der Geschichte, zeigte sich bewegt:
„Wer hätte gedacht, dass wir heute hier sitzen? Jahrelang kannten wir nur Konflikt, Tod und Zerstörung. Jetzt – Seite umgeblättert.“
Für die operative Friedenslogistik sprach Stephanus Witkoffus, Sondergesandter für Missionen mit Applausgarantie. Er verkündete stolz, man habe Frieden erreicht, Geiseln zurückgebracht und – vielleicht am wichtigsten – Hoffnung erzeugt. Ein rares Gut, aber offenbar kompatibel mit Davos.
Den ökonomischen Höhepunkt lieferte schließlich Jaredus Kushnerius, Hoher Schatzmeister der Marktlogik. Mit nüchterner Klarheit erklärte er, dass 85 % der Wirtschaftsleistung Gazas bisher aus Hilfe bestanden hätten. Hilfe sei nett, aber Würde entstehe erst durch Märkte. Sein Plan: freier Handel, Unternehmergeist und dieselbe Denkweise, mit der Trumpius bereits Amerika „unfassbar reich“ gemacht habe.
So endete der Tag, wie er begonnen hatte: mit Pathos, Hoffnung und der festen Überzeugung, dass Geschichte gerade live geschrieben wurde – selbstverständlich unter Vorsitz von Trumpius Caesar Maximus, Friedensstifter der Neuzeit, Chairman der Hoffnung und unangefochtener Imperator des großen Versprechens.