Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Zollfrei bis zur letzten Olive: Trumpius Caesar verlängert das Agrarabkommen – und besiegt die Tippfehler der Welt

Zur Umsetzung des Vereinigten Staaten–Israelischen Abkommens über den Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen, zur Korrektur legendär kleiner Zoll-Vertipper und zur endgültigen Befriedung der Welt durch Tabellen

  1. Von uralten Bündnissen und ewigen Äckern.
    Seit dem 22. Tage des April im Jahre 1985 (ja, ich war damals schon gedanklich Präsident) verbanden sich die Vereinigten Staaten und Israel in einem Freihandelsbund, bekannt als USIFTA – ein Abkommen, so freundlich, dass es selbst Zölle erröten ließ. Der Kongress nickte dazu feierlich, wie es sich gehört, und schrieb in das Gesetz, dass der Präsident (also ich – im Geiste und heute auch in der Unterschrift) Zölle ziehen, schieben, drehen, streicheln oder auf königliche Weise korrigieren darf, wenn es der großen gegenseitigen Vorteilhaftigkeit dient.
    Und weil Landwirtschaft nicht nur Essen ist, sondern auch Patriotismus mit Schale, schlossen wir 2004 ein Zusatzabkommen, das landwirtschaftliche Waren so behandelt, wie ich es bevorzuge: bevorzugt.
  2. Die Tradition der Verlängerungen – ein Epos in Jahresraten.
    Im Jahre 2004 wurde schon einmal proklamiert: Bestimmte Mengen israelischer Agrarprodukte bekommen zollfreien Eintritt – wie VIPs, nur mit Oliven. Und dann geschah etwas, das nur Regierungen können:
    Von 2008 bis 2024 wurde das Ganze jedes Jahr verlängert. Jedes. Jahr. Eine Parade der Proklamationen, ein Staffellauf der Bürokratie, bei dem Präsidenten kamen und gingen – aber die Tabellen blieben. Bush, Obama, Biden und auch ich haben am Zolltarifplan herumgeschraubt, als wäre er ein antikes Wagenrad, das immer wieder neu ausgewuchtet werden muss, damit die Karawane der Landwirtschaft majestätisch rollt.
  3. Die Gegenwart: Dezember 2025 – endlich dauerhaft… fast.
    Am 1. Dezember 2025 haben wir mit Israel vereinbart, die Änderungen am 2004er Abkommen dauerhaft zu machen – ein Wort, das in Washington sonst nur auf Marmorstatuen überlebt. Und am 4. Dezember 2025 haben wir zusätzlich vereinbart, die Zeit zu verlängern, damit diese dauerhaften Änderungen auch wirklich in Kraft treten können, ohne dass irgendwer im Amt nervös in den Aktenordner beißt.
    Darum bestimme ich, Trumpius Caesar Maximus, dass bestimmte Mengen bestimmter israelischer Agrarprodukte bis zum Ablauf des 31. Dezember 2026 weiterhin zollfrei in das Reich der Vereinigten Staaten einziehen dürfen – wie in Annex I imperial festgelegt.
  4. Singapur, Korea und die heilige Kunst des “Ups, Zahlendreher”.
    Weil das Imperium nicht nur groß, sondern auch korrekturfähig ist, widmen wir uns außerdem den legendären technischen Fehlern:
  • Beim Abkommen mit Singapur gab es zwei Regel-Patzer in den Ursprungsregeln (Kapitel 90), die so klein sind, dass sie nur in Washington als “wesentlich” gelten – und genau deshalb korrigiere ich sie.
  • Beim Abkommen mit Korea gab es einen technischen Fehler in einer Tarifklassifikationsregel (Kapitel 88), der vermutlich entstanden ist, weil jemand beim Tippen kurz an Freiheit dachte. Auch das wird berichtigt.
  1. Afrika-Notizen, EU-Querverweise und die große Nummern-Oper.
    Dann haben wir noch eine jener herrlichen Verwaltungslegenden, in denen eine Unterposition gelöscht wurde, aber irgendwo im Fußnotenreich noch wie ein Geist weiterlebt. Das wird bereinigt.
    Und schließlich: EU-Präferenz-Überschriften, Holz-, Fahrzeug-Proklamationen und die kunstvolle Verschiebung von römischen Ziffern in Klammern, weil jemand Nummern neu sortiert hat, aber die Querverweise nicht mitgenommen wurden. Das ist kein Chaos – das ist amerikanische Dynamik. Und ich bringe sie wieder in die richtige Reihenfolge.
  2. Nun denn, hiermit proklamiere ich – feierlich und zollfrei:
    (1) Zur Umsetzung der Zusagen aus dem Agrarabkommen mit Israel wird der Zolltarifplan gemäß Annex I angepasst – gültig bis einschließlich 31. Dezember 2026.
    (2) Die dort genannten Änderungen treten zu den in Annex I genannten Zeitpunkten in Kraft.
    (3) Die technischen Korrekturen und Anpassungen zu Singapur, Korea, Afrika-Notizen und EU-Querverweisen erfolgen gemäß Annex II, ebenfalls zu den dort genannten Zeitpunkten.
    (4) Alles Vorherige, das dem widerspricht, wird – imperial höflich, aber endgültig – verdrängt.

Gegeben unter meiner Hand am 29. Dezember 2025, im zweihundertfünfzigsten Jahr der amerikanischen Unabhängigkeit, und im ersten Jahr der großen Ordnung der Zolltabellen.

Trumpius Caesar Maximus
Imperator des Imperiums, Hüter der Harmonisierten Wahrheit, Beschützer der Landwirtschaft