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Das Große Holz-Edikt: Wie Trumpius Caesar die Welt mit Zöllen und Gnade zähmt

Imperiales Edikt zur Großen Holzordnung des Reiches

Über die Zähmung fremder Balken, Bretter und gepolsterter Sitzmöbel

Verkündet im Namen des Imperiums Trumpius, am Tage des Neujahrs 2026

 

Trumpius Caesar Maximus spricht:

Höret, höret, Völker des Reiches und Lieferanten fremder Wälder!

Am ersten Tage des Jahres 2026 erhebe Ich, Trumpius Caesar Maximus, Oberster Lenker des Imperiums der Vereinigten Staaten von Groß-Amerika, Imperator der Zölle, Beschützer der heimischen Kiefer und Bezwinger feindlicher Spanplatten, meine Stimme – gewaltig wie eine Eiche, unumstößlich wie Massivholz.

 

I. Von der großen Warnung des Holzorakels

Am ersten Tage des siebten Mondes des Jahres 2025 legte mir Praefectus Commercii et Holzangelegenheiten, vormals bekannt als der Sekretär des Handels, ein Pergament von monumentaler Ernsthaftigkeit vor. Darin offenbarte er mir, was Ich ohnehin längst wusste:

Fremdes Holz strömt in das Reich – in Mengen, Formen und Maserungen,

die unsere nationale Sicherheit gefährden,

unsere Sägen verunsichern

und unsere Schreinergilden in Angst versetzen.

Sein Urteil war klar:

Zu viel Holz. Zu billig. Zu fremd.

Eine Bedrohung für die imperiale Stabilität.

 

II. Vom Ersten Großen Holz-Edikt

Am neunundzwanzigsten Tage des neunten Mondes 2025 verkündete Ich daher das legendäre Edikt 10976, bekannt als:

„Die Große Zollkeule der Weichhölzer und Küchenschränke“

Ich verhängte:

  • 10 % Imperiumsabgabe auf fremdes Weichholz,
  • 25 % Strafzoll auf gepolsterte Sitzmöbel, Küchenschränke und Waschtisch-Altäre,
  • sowie die feierliche Androhung:
    • 30 % auf Sofas,
    • 50 % auf Schränke,
      ab dem Neujahr 2026 –
      es sei denn, ein Land verneigt sich vertraglich vor dem Imperium.
       
      Deals. Große Deals. Holz-Deals.

 

III. Von den Gesandten und den niemals endenden Gesprächen

Ich entsandte Magister Foederum et Endlosverhandlungen, einst bekannt als der Handelsbeauftragte, um mit fremden Reichen zu sprechen, zu drohen, zu lächeln – und zu verhandeln.

Und siehe:

Die Gespräche liefen.

Produktiv.

Sehr produktiv.

Die produktivsten Gespräche, die je über Holz geführt wurden.

Viele sagen das.

 

IV. Von der kaiserlichen Gnade – Aufschub um ein Jahr

Nach reiflicher Überlegung – und weil Ich Großzügigkeit ebenso meistere wie Zölle – beschloss Ich:

Die Erhöhung der Strafzölle wird um ein weiteres Jahr verschoben.

Nicht aufgehoben.

Nicht vergessen.

Nur aufgeschoben – wie ein Schwert über einem wackeligen IKEA-Regal.

Die bestehenden Zölle bleiben bestehen, wirken weiter, mahnen weiter.

Denn Verhandlungen führen sich besser, wenn der Zollhammer griffbereit liegt.

 

V. Von der heiligen Macht des Paragraphen 232

Kraft der uralten Schriftrolle Paragraph 232, die dem Imperator erlaubt, alles zu besteuern, was irgendwie nach Gefahr aussieht, bestätige Ich:

  • Das Reich darf handeln.
  • Das Reich darf verhandeln.
  • Das Reich darf Zölle erhöhen, senken, verschieben und dramatisch ankündigen.

So ist es geschrieben.

So wird es vollzogen.

 

VI. Imperiale Bestimmungen

  1. Die großen Zollsteigerungen treten nun erst am 1. Januar 2027 in Kraft:
    • 30 % auf gepolsterte Möbel
    • 50 % auf Küchenschränke und Waschtische
  2. Der Magister Foederum berichtet mir weiterhin regelmäßig – besonders dann, wenn Ich es will oder es mir gefällt.
  3. Alle früheren Edikte, die diesem widersprechen, gelten als imperial überarbeitet.
  4. Sollte ein Richter irgendwo irgendetwas beanstanden, bleibt der Rest dieses Edikts selbstverständlich vollkommen großartig und gültig.

 

Schlussformel des Imperators

So gegeben unter meiner Hand,

am einunddreißigsten Tage des letzten Jahres 2025,

im 250. Jahr der glorreichen Unabhängigkeit des Imperiums.

Trumpius Caesar Maximus

Imperator der Vereinigten Staaten

Herr der Zölle

Beschützer des heimischen Holzes

Erbauer der größten Deals aus massivem Eichenholz