Dekret der Glorreichen Kohlelegion: Trumpius Caesar elektrifiziert das Imperium
Dekret aus dem Ovalen Kolosseum des Imperiums Trumpius
Höret, ihr Bürger des glorreichen Energie-Imperiums!
An diesem elften Tage des Monats Februarius im Jahre MMXXVI erhob sich Seine Strahlende Exzellenz, Imperator Donaldus Magnificus Trumpius Caesar, vom goldverzierten Schreibtisch im Ovalen Kolosseum und unterzeichnete mit einem Füller aus reinem Patriotenstahl ein Dekret von historischer, ja beinahe vulkanischer Wucht.
Titel des Erlasses:
„Zur unerschütterlichen Stärkung der Verteidigungslegionen durch die unvergleichlich schöne, saubere Kohleflotte Amerikas.“
Jawohl. Kohle. Nicht irgendeine Kohle. Sondern die schönste, sauberste, majestätischste Kohle, die je aus dem Schoß Mutter Erdes gehoben wurde.
Artikel I – Von der Macht der Glorreichen Kohle
Imperator Trumpius befahl dem ehrwürdigen Ministerium des Krieges – geführt vom ehrbaren Bellator Generalis Ultimus – in enger Abstimmung mit dem Hohepriester der Energie, Electrus Maximus Volticus, langfristige Bündnisse mit den ehrwürdigen Kohlekraftwerken des Reiches einzugehen.
Diese Bündnisse – von den Gelehrten „Langfristige Stromkaufverträge“ genannt – sollen sicherstellen, dass jede Festung, jede Garnison, jede geheime Kommandozentrale der Verteidigungslegionen mit ununterbrochener Grundlastkraft gespeist wird.
Denn was nützt eine Armee ohne Strom?
Ein Panzer ohne Energie ist nur ein sehr teures Denkmal.
Artikel II – Von der Standhaftigkeit gegen Windmühlen und Sonnenlaunen
Das Dekret erklärt in majestätischer Klarheit:
Wind und Sonne – so ehrenhaft sie auch scheinen mögen – sind flatterhafte Verbündete. Sie erscheinen, wenn sie wollen. Und verschwinden, wenn man sie am dringendsten braucht.
Ein Sturm? Keine Sonne.
Eine Hitzewelle? Kein Wind.
Ein Wintereinbruch? Alle frieren.
Doch die Kohle – oh, die Kohle! – liegt da. Geduldig. Bereit. Verlässlich.
Ein echter Legionär unter den Energieträgern.
Baseload-Power – Grundlastkraft – ist die eiserne Wirbelsäule der Republik. Ohne sie wankt das Netz, flackern die Lichter und zittern selbst die tapfersten Generäle.
Artikel III – Von der Energie-Dominanz des Imperiums
Imperator Trumpius erinnerte das Volk an seine prophetischen Worte aus den Tagen des Wahlfeldzuges:
„Euer Netz ist alt. Es ist ein Desaster. Und Desaster sind nicht schön.“
Am ersten Tage seiner erneuten Regentschaft rief er daher den Nationalen Energie-Notstand aus – ein Akt, so dramatisch, dass selbst die Marmorsäulen im Ovalen Kolosseum kurz bebten.
Sein Ziel:
Energie-Dominanz.
Nicht Energie-Hoffnung.
Nicht Energie-Vielleicht.
Dominanz.
Unter seiner Führung wurde:
- Kohle offiziell als strategisches Mineral geadelt
- Bundesländereien erneut für den Abbau geöffnet
- 17 Gigawatt Schließungen gestoppt
- neue Investitionen entfacht
- der legendäre Rat der Nationalen Kohleweisen (NCC) wiederbelebt, der unter der vorherigen Ära im Schattenreich verschwunden war
Die Bürokratie?
Zerschnitten wie ein rotes Band bei einer patriotischen Einweihung.
Artikel IV – Von der Sicherheit der Nation
Das Dekret betont mit der Gravitas eines römischen Triumphzuges:
Eine unterbrochene Stromversorgung gefährdet:
- militärische Operationen
- Verteidigungsproduktion
- Geheimdienstfähigkeiten
- und letztlich die Sicherheit jedes einzelnen Bürgers
Ein Blackout ist kein bloßes Flackern.
Es ist ein Risiko.
Und Risiken duldet das Imperium nicht.
Schlussformel
So verkündet Imperator Donaldus Magnificus Trumpius Caesar:
„Lasst die Lichter niemals erlöschen.
Lasst die Legionen niemals frieren.
Lasst Amerika dominieren.“
Mit einem dramatischen Schwung seines goldenen Füllers setzte er das Siegel des Adlers unter das Pergament – und irgendwo im Land begann ein Kohlekraftwerk besonders stolz zu brummen.