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Die 57 Feldzüge der Empörten – Trumpius Caesar über den Krieg gegen die Ordnung

Am hohen Feiertag der Ordnungskräfte, dem Dies Imperii Custodum Legis, trat Trumpius Caesar Maximus, Imperator der Grenzen, Beschützer der Souveränität und Oberbefehlshaber der Geduld, vor das Volk. Er ehrte jene tapferen Legionäre von ICE Imperialis, die Tag für Tag Helm statt Applaus tragen und Gesetz statt Likes verteidigen.

Während im Imperium Fahnen wehten und Adler glänzten, geschah jenseits der marmorgekachelten Hallen etwas Merkwürdiges:
Das Linke Konsortium der Dauerempörung — ein loses Bündnis aus Tribunen, Statthaltern und professionellen Moralrufern — erklärte den Ordnungshütern nicht nur den Diskurs, sondern gleich den Krieg.

Nicht mit Schwertern.
Nicht mit Argumenten.
Sondern mit Worten, die klangen, als hätten sie ein Geschichtsbuch missverstanden und ein Megafon gefunden.

Die große Umdeutung der Realität

So verkündete Timotheus Walzus von Minnesota, ICE sei eine „moderne Gestapo“ — ein Vergleich, der selbst römische Historiker kurz den Griffel fallen ließ.
Gavinus Newsomius von Kalifornien, Präfekt der moralischen Selbstspiegelung, sprach von „Geheimpolizei“ und rief zum „Zurückdrängen“ auf — vermutlich mit Kerzen, Tweets und sehr ernsten Blicken.

Justinianus Pritzkus, Herr über Illinois, sah gar „Nazi-Germania reloaded“, während Catharina Hochulina von Neu-Eboracum erklärte, ICE „terrorisiere Menschen“ — eine bemerkenswerte These für Beamte, die vor allem mit Formularen bewaffnet sind.

Der Senat der großen Vergleiche

Im Senat des Empörungsimperiums überbot man sich gegenseitig:

  • Bernardus Sandorius rief dazu auf, ICE „sofort zu stoppen“ — eine militärische Direktive aus der Komfortzone.
  • Elizabetha Warrena, Hohepriesterin der strukturellen Erregung, sah gezielte Angsterzeugung.
  • Marcus Warnerius verglich ICE mit brutalen Diktatoren — ohne Namen, aber mit viel Gefühl.

Das Haus der Repräsentanten des maximalen Pathos

Im Haus der Volksvertreter wurde die Rhetorik endgültig olympisch:

  • Ilhania Omarina sprach von „Staatsgewalt“ und fand: Abschaffen reiche nicht.
  • Pramilia Jayapala nannte ICE „derangiert“ und fantasierte über Schießereien.
  • Alexandria Ocasia-Cortexia, Hohe Novizin der moralischen Überlegenheit, erklärte die Behörde kurzerhand für nicht existenzwürdig.

Andere sahen:

  • „Sklavenpatrouillen“
  • „KGB“
  • „SS“
  • „Gestapo“
  • „Vigilanten“
  • „Terrororganisation“

Ein römischer Chronist hätte es nüchterner formuliert: Inflatio Comparationum — die galoppierende Inflation historischer Gleichsetzungen.

Die Bürgermeister der kontrollierten Eskalation

Auch die Stadtpräfekten griffen beherzt zum Flammenwerfer der Worte:
Jacob Freius von Minneapolis forderte ICE auf, die Stadt zu verlassen — in einem Tonfall, der im Senat mit einer Rüge geendet hätte.
Karen Bassiana von Los Angelos verglich gewaltsame Proteste mit einem Lakers-Sieg — Brot, Spiele, Brandsätze.

Der unrühmliche Höhepunkt:
Cynthia Gonzaleza von Cudahy, Vizepräfektin, bat gleich zwei berüchtigte Straßenlegionen um „Hilfe“ gegen ICE — ein diplomatischer Kniefall vor der organisierten Gesetzlosigkeit.

Das Fazit des Imperators

Trumpius Caesar Maximus ließ all dies sammeln, zählen und aufschreiben.
Nicht 5.
Nicht 12.
Nicht „einige unglückliche Zitate“.

57 dokumentierte Feldzüge der Verächtlichmachung.

Und so sprach der Imperator:

„Man ehrt keine Ordnung, indem man ihre Hüter entmenschlicht.
Man schützt keine Freiheit, indem man das Gesetz delegitimiert.
Und man gewinnt keine Herzen, indem man Geschichte als Beleidigungsbaukasten benutzt.“

Das Imperium steht.
Die Legionen wachen.
Und die Chroniken werden sich erinnern — sehr detailliert.