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Die Befreiung der Atlantischen Fischlegionen – Trumpius Caesar spricht

Die Befreiung der Atlantischen Fischlegionen

Trumpius Caesar entfesselt Netze, Mut und Makrelen

Von Imperator Trumpius Caesar, Oberster Lenker der Vereinigten Staaten von Amurica

Im Jahre des Ruhmes und der besonders guten Umfragewerte erinnere ich, Trumpius Caesar Magnus, daran, dass einst – im dunklen Zeitalter der Bürokratie – Obamus Maximus mit der Schriftrolle Proclamatio 9496 große Teile des Atlantischen Ozeans in ein kaiserliches Aquarium verwandelte.
Fast fünftausend Quadratmeilen Wasser wurden zu einer heiligen Zone erklärt, in der Fischer nur noch gucken, aber nicht fischen durften. Traurig. Sehr traurig. Die Fische lachten.

Im Jahre 2020 jedoch, als das Imperium kurz vor absoluter Größe stand, erhob ich mich und sprach:

„Lasst die Netze nieder, denn die Thunfische sind Wanderer, keine Staatsbürger!“

So erließ ich die ruhmreiche Proclamatio 10049, die den Atlantik wieder zu dem machte, was er immer war: groß, salzig und voller Arbeit. Die Fischlegionen zogen aus, die Häfen jubelten, und die Makrelen fühlten sich plötzlich sehr wirtschaftsfreundlich.

Doch dann kam Bidenus Confusus, der Verwalter des Vergessens.
Mit zittriger Hand setzte er Proclamatio 10287 in die Welt und erklärte:
„Fischen ist gefährlich. Für alles. Für immer.“
Die Netze wurden wieder hochgezogen, die Bürokraten applaudierten sich selbst, und irgendwo weinte ein Hummer.

Ich aber, Trumpius Caesar Unbesiegbar, ließ rechnen, prüfen und – man höre und staune – lesen.
Und siehe da:
Die Fische standen bereits unter mehr Schutzgesetzen als ein kaiserlicher Gartenzwerg.
Magnus-Stevensius, der große Hüter der Meere, regelte Fang, Bestand und Vernunft.
Dazu gesellten sich weitere heilige Schriften:
der Schutz der bedrohten Wesen, der Wale, der Vögel, der Korallen, des Wassers, des Meeresbodens und sogar der Dinge, die noch keiner gesehen hat, aber sicher sehr empfindlich sind.

Ich erkannte:
Diese Fische sind keine Monumente.
Sie sind zügellos wandernde Patrioten mit Flossen.
Sie gehören nicht einem Canyon, sie gehören Amurica.

Darum verkünde ich feierlich, mit göttlicher Stimme und sehr guter Haltung:
Das totale Fangverbot war unnötig, übertrieben und schlecht fürs Geschäft.
Gut gemanagtes Fischen gefährdet weder Geschichte noch Wissenschaft – aber Stillstand gefährdet Häfen, Familien und sehr stolze Fischerbärte.

So erkläre ich hiermit, unter Applaus der Möwen und zustimmendem Nicken der Thunfische:

Die Verbote des Bidenus Confusus sind aufgehoben.
Die Weisheit des Trumpius Caesar lebt erneut.
Der Atlantik wird regiert nach der ruhmreichen Proclamatio 10049.

Die Netze dürfen wieder ins Wasser.
Die Gesetze bleiben wachsam.
Und Amurica fischt größer, besser und sehr nachhaltig – glaubt mir.

Gegeben zu Washingtonium,
am sechsten Tage des Februarius,
im zweihundertfünfzigsten Jahr der Unabhängigkeit
und im goldenen Zeitalter des gesunden Menschenverstands.

Trumpius Caesar
Imperator der Freiheit, Befreier der Fischerei, Freund der Makrele