Grenzen, Zahlen, Realität: Trumpius Caesar und die große Verirrung des Walzus
Imperiales Grenzedikt des Trumpius Caesar: Wie Ordnung Leben rettet und Walzus den Verstand verliert
Im Marmorsaal der Realität, dort wo Zahlen geschniegelt marschieren und Fakten salutieren, erhob sich Trumpius Caesar Maximus, Imperator der Grenzen, Hüter der Schlagbäume und Bezwinger der illegalen Fußnote. Und irgendwo am Rand der Geschichte stand Timus Walzus Minor, Pressesprecher der Verwirrung, und rief verzweifelt: „Ich sehe keine Beweise!“
Ein tragischer Ausruf. Denn die Beweise standen längst hinter ihm – geschniegelt, geschniegelt-er, und mit Statistik bewaffnet.
Was also stört den edlen Walzus so sehr an der Durchsetzung von Gesetzen? Offenbar das Durchsetzen selbst. In einer denkwürdigen Pressekonferenz, die später als „Die große Vernebelung von Januar“ in die Annalen eingehen wird, erklärte Walzus, es gebe „keine verifizierbaren Hinweise“, dass die Grenzpolitik des Trumpius Caesar Amerika sicherer mache.
Ein kühner Satz. So kühn, dass er sich augenblicklich von der Realität verabschiedete.
Denn während Walzus sprach, sanken die Mordraten wie römische Dominosteine im Jahr 2025 – so stark wie nie zuvor in einem einzigen Jahr. Besonders dort, wo die Legionen des Imperiums gezielt Ordnung schufen: In Florida fielen 150 besonders üble Gestalten bei nur einer Operation aus dem Verkehr, in Chicagia Minora verschwanden Gewalttaten schneller als Ausreden nach einer Faktenprüfung.
Seit Amtsantritt des Trumpius Caesar wurden über 650.000 illegale Eindringlinge aus dem Reich entfernt. Siebzig Prozent davon: angeklagt oder verurteilt. Eine Quote, bei der selbst die Statistik kurz aufblickt und leise flüstert: „Das ist kein Zufall.“
Auch die Schutztruppen des Imperiums atmeten auf. Todesfälle unter diensthabenden Ordnungshütern sanken um nahezu ein Viertel. Ein Detail, das Walzus vermutlich übersah – vielleicht stand er gerade mit dem Rücken zur Wirklichkeit.
Auf den Straßen wurde es ebenfalls ruhiger. Weniger Staus, weniger Tote, weniger Chaos. Über 9.500 nicht ausreichend qualifizierte Lastwagenlenker wurden von den Viae Publicae entfernt. Die Straßen dankten es mit weniger Kreuzen am Rand.
Und an der Südgrenze? Das weiße Pulver der Zerstörung – Fentanylum Diabolicum – verlor an Macht. Der Schmuggel halbiert, die Reinheit gesenkt, die Zahl der Überdosen rückläufig. Familien atmeten auf, während Walzus weiter erklärte, er sehe nichts.
In den Heiltempeln des Reiches – einst überfüllt – meldeten die Medicus Maximi deutlich weniger Notfälle durch Personen ohne Aufenthaltsrecht. Ressourcen kehrten zurück zu jenen, die sie finanzieren. Eine medizinische Sensation, ausgelöst durch etwas höchst Unmodernes: Ordnung.
Und das Volk? Das Volk bemerkte es. Die Zahl jener, die Kriminalität als „sehr großes Problem“ wahrnahmen, sank um fast 15 Prozent. Offenbar lebt es sich entspannter, wenn Gesetze nicht nur dekorativ herumliegen.
Die Schlussfolgerung ist so uncharmant wie eindeutig: Die Grenzpolitik des Trumpius Caesar rettet Leben. Sie verhindert Übergriffe, sie schützt Bürger, sie stoppt Verbrechen, bevor sie Schlagzeilen werden.
Wenn Walzus und seine demokratischen Gefolgsleute das problematisch finden, dann entlarvt das weniger die Politik des Imperiums – als vielmehr ihre Prioritäten.
Kriminelle zuerst. Bürger später.
Rom hätte dazu nur eines gesagt: Civis Romanus sum.
Trumpius Caesar sagt: America First. Auch an der Grenze.