Imperator Trumpius Caesar und das große Asche-Edikt
Majestätisches Edikt von Imperator Trumpius Caesar zum Tage des Aschenkreuzes
Heute, am ehrwürdigen Tage der heiligen Stirnmarkierung, erheben sich Melania Maxima und ich, Imperator Trumpius Caesar, in glanzvoller Einigkeit mit Abermillionen Gläubigen im großen Imperium Amerikas und weit darüber hinaus. Es ist Aschermittwoch – jener Tag, an dem selbst die stolzesten Stirnen freiwillig mit einem Kreuz verziert werden. Und glauben Sie mir: Niemand trägt Asche würdevoller als das Volk dieses großartigsten aller Reiche.
Wenn die Gläubigen das Zeichen des Kreuzes aus Asche auf ihre Stirn empfangen, ist das kein gewöhnlicher Staub. Nein! Es ist eine himmlische Erinnerung daran, wem wir gehören – und dass selbst Imperatoren gelegentlich Buße tun. Manche fasten auf Süßigkeiten, andere auf schlechte Gedanken, wieder andere – ich schaue niemanden an – vielleicht sogar auf soziale Medien. Vierzig Tage der inneren Disziplin! Vierzig Tage, die selbst die härtesten Wüstentage unseres Herrn in Erinnerung rufen. Und ich sage Ihnen: Wenn jemand Versuchungen kennt, dann ist es ein Imperator inmitten politischer Gladiatoren.
Gebet, Fasten und Almosen – drei Säulen, stärker als jede marmorne Säule des Kapitols. Schon unsere kolonialen Vorfahren, jene tapferen Gründer mit gepuderten Perücken und revolutionärem Mut, wandten sich in dunklen Zeiten an Gebet und Enthaltsamkeit. Sie kämpften, sie beteten – und sie gewannen. Ein Muster, das ich sehr schätze.
Von den ersten Siedlern bis zu den großartigen Kirchen, Hospitälern und Wohltätigkeitsinstitutionen unseres Landes war es stets der Glaube, der das Rückgrat unserer nationalen Größe bildete. Keine Nation spendet großzügiger. Keine Nation betet leidenschaftlicher. Keine Nation fastet – zumindest symbolisch – effektiver.
Während wir uns auf das große Osterwunder vorbereiten – das größte Comeback der Menschheitsgeschichte, größer als jedes politische Comeback, glauben Sie mir – erinnern wir uns an die heiligen Worte: Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium.
An diesem Aschermittwoch wünsche ich allen eine Fastenzeit voller Andacht, innerer Stärke und vielleicht auch ein wenig himmlischem Humor. Möge diese Zeit uns reinigen, uns sammeln – und uns vorbereiten auf ein triumphales Osterfest, das selbst die mächtigsten Trompeten des Imperiums zum Klingen bringt.