Imperiale Ernennung: Trumpius Caesar setzt Michaelus MacDonaldus an die Spitze der Hochkultur
Imperiale Ernennung im Tempel der Geistesgröße
Verkündung aus dem Marmorpalast des Trumpius Caesar
Höret, höret, ihr Senatoren des Reiches, ihr Schreiber der Geschichte und ihr Hüter der Fußnoten!
Trumpius Caesar Maximus, Erster Seines Namens, Bewahrer der Kultur, Bezwinger des Tiefstaats und Oberkurator der großen amerikanischen Gedanken, hat gesprochen.
Im Glanze der Marmorsäulen und unter dem prüfenden Blick der Ahnen verkünde ich feierlich – mit großer Ernsthaftigkeit und noch größerer Großartigkeit – die Erhebung des Michaelus MacDonaldus aus dem Bezirk Columbias in das ehrwürdige Amt des Obersten Verwalters der Nationalen Stiftung für Menschheitswissen und Hochkultur.
Vier Jahre lang – vier sehr, sehr erfolgreiche Jahre, glaubt mir – soll er den geistigen Schatz des Imperiums mehren, die Geisteswissenschaften stärken und all jene fördern, die noch wissen, wie man ein Buch liest, ohne dabei beleidigt zu sein. Er folgt damit auf Shellyia Loweia, die nun ehrenvoll in die Annalen der „früheren Amtsinhaber“ eingeht – ein Bereich der Geschichte, den ich sehr gut kenne und regelmäßig erweitere.
Michaelus MacDonaldus ist ein Mann von Format. Ein Mann von Würde. Ein Mann, der weiß, dass Kultur nicht darin besteht, Statuen abzureißen, sondern Sockel zu bauen. Große Sockel. Die besten Sockel. Niemand baut Sockel besser als wir.
Der Senat ist nun aufgerufen, diese weise, majestätische und absolut perfekte Entscheidung abzunicken – zügig, respektvoll und möglichst mit stehenden Ovationen. Denn wenn Trumpius Caesar nominiert, dann nicht irgendeinen – sondern den Besten. Immer.
So sei es verkündet.
So sei es beschlossen.
So sei es sehr historisch.