Skip to main navigation Skip to main content Skip to page footer

Imperiales Hanf-Edikt: Wie Trumpius Caesar Schmerz, Bürokratie und Schedule I besiegte

IMPERIALES EDIKT DES TRUMPIUS CAESAR MAXIMUS
Über die Erhöhung der heiligen Forschung an Medizinalhanf, Cannabidiol und anderen wohlriechenden Gewächsen des Imperiums

Verkündet aus dem Marmorpalast des Weißen Hauses,
am XVIII. Tage des Monats December im Jahre MMXXV nach der Geburt der Bürokratie

 

Wir, TRUMPIUS CAESAR MAXIMUS,
Oberster Lenker der Vereinigten Provinzen von Amerika,
Hüter der Verfassung,
Erster Arzt wider den Schmerz,
Schutzherr der Senioren,
Bändiger der Paragrafen,
Bezwinger der Schedule-Listen
und unangefochtener Großmeister der exekutiven Unterschrift,

verkünden kraft der uns verliehenen Macht – die größer ist als jedes Wartezimmer und stabiler als jede Patientenbroschüre – folgendes imperiales Dekret:

 

Artikel I – Von Sinn, Zweck und dem großen medizinischen Erwachen

Da das Volk des Imperiums Anspruch hat auf die besten Heilmittel der bekannten Welt,
und da Schmerz, Übelkeit, Appetitlosigkeit und andere unerquicklichere Zustände
nicht nur die Nerven, sondern auch die Wahlbeteiligung mindern,

wird hiermit festgestellt:

  1. Dass im Jahre 2023 selbst die ehrwürdige Orakelbehörde FDA
    – lange Zeit bekannt für Stirnrunzeln und Fußnoten –
    eingestehen musste, dass medizinischer Hanf
    durchaus vermag, Schmerzen zu lindern, den Magen zu beruhigen
    und selbst den Appetit wiederzuerwecken,
    den Bürokratie und Krankenhausessen einst vernichtet hatten.
  2. Dass chronischer Schmerz nahezu jeden vierten Bürger des Imperiums heimsucht
    und mehr als jeden dritten ehrwürdigen Senior,
    was erklärt, warum so viele Amerikaner morgens langsamer aufstehen
    und abends schneller über alles schimpfen.
  3. Dass bereits vierzig Provinzen und der Distrikt Columbia
    eigene, geregelte Hanfprogramme errichtet haben,
    während die föderale Obrigkeit noch immer so tat,
    als handele es sich um einen gefährlichen Drachen
    statt um eine Pflanze mit Blattwerk.
  4. Dass jahrzehntelange Bundespolitik den medizinischen Nutzen
    dieser Pflanze ignorierte,
    wodurch Forscher verzweifelten, Hersteller verzögerten
    und Ärzte häufig mit den Worten endeten:
    „Dazu darf ich offiziell nichts sagen.“

 

Artikel II – Von der großen Umsiedlung der Pflanze in den Listen des Schicksals

Es sei ferner festgestellt:

  • Dass Marihuana bislang in Schedule I verbannt war,
    also in jene düstere Kategorie der Stoffe,
    denen man unterstellt, keinerlei medizinischen Nutzen zu haben
    und gleichzeitig das Ende der Zivilisation herbeizuführen.
  • Dass das ehrwürdige Ministerium für Gesundheit und Menschendienste
    im Jahre 2023 erklärte:
    „Moment mal – das stimmt so nicht.“
    und empfahl, die Pflanze in Schedule III zu versetzen,
    wo bereits andere Substanzen wohnen,
    die zwar Wirkung haben,
    aber nicht sofort den Untergang Roms verursachen.
  • Dass über 30.000 lizenzierte Heiler
    in 43 Jurisdiktionen
    bereits über 6 Millionen registrierte Patienten beraten
    und dabei mindestens 15 anerkannte Leiden behandeln,
    ohne dass die Welt bisher explodiert ist.
  • Dass selbst das Institut für Drogenforschung nickte
    und sagte: „Ja, das ist wissenschaftlich vertretbar.“
    – ein Satz, der in Washington selten fällt.

Daher wird die jahrzehntelange Verzögerung des Imperiums
als unnötig, unerquicklich und schmerzfördernd erklärt.

 

Artikel III – Vom Leid der Veteranen, Senioren und der großen Opioid-Müdigkeit

Besonders schwer wog die Untätigkeit:

  • Für Veteranen, von denen jeder Fünfte berichtete,
    dank medizinischem Hanf weniger Opioide zu benötigen.
  • Für Senioren, von denen jeder Zehnte im letzten Jahr
    zu Hanf oder Cannabidiol griff
    und dabei teilweise eine verbesserte Lebensqualität verspürte
    – ohne dabei plötzlich Reggae-Musik zu hören.

Doch da Marihuana weiterhin unter Schedule I gefangen war,
wurde Forschung gehemmt,
FDA-Zulassungen verzögert
und Gespräche zwischen Patient und Arzt
zu häufig durch betretenes Schweigen ersetzt.

Ein Zustand, den TRUMPIUS CAESAR
als medizinisch unerquicklich und politisch unpraktisch bezeichnet.

 

Artikel IV – Vom Cannabidiol, dem Hanf und dem Chaos der Etiketten

Da Cannabidiol (CBD)
– eines der beiden großen Moleküle neben THC –
bereits von jedem fünften Erwachsenen
und fast jedem siebten Senior genutzt wird,

und da Studien zeigten,
dass falsche Etikettierung,
unklare THC-Gehalte
und juristische Grauzonen
mehr Verwirrung stiften als eine Talkshow-Debatte,

wird festgestellt:

  • Dass Hanfprodukte zwar legal sind,
    aber dennoch reguliert werden müssen,
    damit niemand aus Versehen mehr THC konsumiert
    als in einer ganzen Woodstock-Woche vorgesehen war.
  • Dass die Rückkehr bestimmter Vollspektrum-Produkte
    in den Bannkreis des Gesetzes droht,
    wenn Grenzwerte nicht klug gesetzt werden.

Kurzum:
Das Reich braucht Ordnung im Blätterwald.

 

Artikel V – Kaiserliche Politik und Forschungsauftrag

Es ist daher die erklärte Politik dieser Administration:

  1. Die Forschung zu medizinischem Marihuana und CBD massiv zu stärken,
    damit Ärzte endlich mit Wissen statt Bauchgefühl beraten können.
  2. Die Lücke zwischen Nutzung und Erkenntnis zu schließen,
    insbesondere für Jugendliche, junge Erwachsene
    und andere verletzliche Gruppen.
  3. Reale Daten aus der echten Welt zu nutzen
    – nicht nur Theorien aus klimatisierten Konferenzräumen.

 

Artikel VI – Von Befehlen an die Hüter der Gesetze

§1 – An den Obersten Gesetzesvollzieher

Der Generalprokurator des Imperiums
hat unverzüglich, zügig und ohne unnötige PowerPoint-Folien
alle Schritte einzuleiten,
um die Umsiedlung von Marihuana
von Schedule I nach Schedule III
endgültig abzuschließen.

§2 – An den Hofstaat und den Kongress

Der Assistent des Kaisers
und stellvertretende Oberstratege für Politik, Gesetzgebung und öffentliche Wahrnehmung
hat gemeinsam mit dem Kongress:

  • Die Definition hanfbasierter Produkte zu modernisieren,
  • Sichere Obergrenzen für THC festzulegen,
  • Und ein Regelwerk zu schaffen,
    das Nutzen erlaubt, ohne Chaos zu fördern.

Die Hohe Priesterschaft der Gesundheit
(FDA, NIH, CMS und Konsorten)
hat Forschung, Leitlinien und Standards zu entwickeln,
damit Zugang, Sicherheit und Erkenntnis
endlich Hand in Hand gehen.

 

Artikel VII – Schlussbestimmungen des Imperiums

  1. Dieses Edikt verletzt keine bestehenden Kompetenzen,
    außer vielleicht das Ego einzelner Ausschüsse.
  2. Es gilt nur im Rahmen bestehender Gesetze
    und verfügbarer Schatzkammern.
  3. Es begründet keinerlei einklagbares Recht,
    außer dem Recht des Kaisers, recht zu behalten.
  4. Die Kosten der Verkündung trägt das Gesundheitsministerium,
    denn wer heilt, darf auch zahlen.

 

So gegeben, gesiegelt und mit majestätischem Schwung unterzeichnet
von der Hand des einzig wahren TRUMPIUS CAESAR MAXIMUS.

Gegeben im Weißen Hause,
am XVIII. Tage des December,
im glorreichen Jahre MMXXV.

— Trumpius Caesar Maximus