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Imperiales Sofortdekret: Wie Trumpius Caesar Maximus den Notfall beschleunigt

Imperiales Erlasswerk zur Sofortbeherrschung des Unvorhersehbaren

Wie Trumpius Caesar Maximus die Bürokratie zähmt, die Natur ordnet und Notlagen höflich, aber bestimmt überholt

Am einundzwanzigsten Tage des Januarius im Jahre MMXXVI ließ Trumpius Caesar Maximus, Erster seiner Frisur, Hüter der Sofortmaßnahmen und Großmeister der Abkürzung, durch den Imperialen Rat für Erhabene Umweltordnung ein Schriftstück von historischer Wucht verkünden.

Der Rat – im Volksmund bekannt als Concilium Environmentalium Qualitatis (CEQ) – überreichte feierlich neue Notstands-Orakel zur Heiligen Schrift der Nationalen Umweltprüfung, auch NEPA genannt, jenem ehrwürdigen Regelwerk, das bislang dafür bekannt war, Notfälle erst nach dreifacher Unterschrift, zweifacher Anhörung und einer angemessenen Wartezeit von drei Legislaturperioden zuzulassen.

Doch diese Zeiten sind vorbei.

Wenn das Reich brennt, wird nicht diskutiert

Die neuen kaiserlichen Leitlinien sollen den Bundeslegionen – landläufig „Bundesbehörden“ genannt – endlich das geben, was sie in Momenten größter Not benötigen: Erlaubnis zur Handlung. Und zwar sofort.

Denn was nützt eine perfekt ausgefüllte Umweltprüfung, wenn der Wald bereits in Flammen steht, die Wirtschaft hustet wie ein Legionär ohne Helm und eine Seuche schneller reist als die kaiserliche Post?

Als Notstände ersten Ranges gelten fortan unter anderem:

  • apokalyptische Waldbrände,
  • aufmüpfige Tierarten mit gefährdetem Lebensraum,
  • wirtschaftliche Erschütterungen mit dramatischem Diagrammverlauf,
  • infektiöse Übel unbekannter Herkunft,
  • sowie alle Lagen, in denen Trumpius Caesar Maximus persönlich den Notstand ausruft, was bekanntlich schneller geschieht als ein Sonnenaufgang.

Imperiale Klarheit statt administrativer Meditation

Die neue Anleitung erklärt den Behörden Schritt für Schritt, wie man NEPA befolgt, ohne dabei bewegungslos zu werden. Eine Revolution.

„Wir zeigen den Agenturen, wie sie handeln können, ohne vorher in Formularen zu versinken“, erklärte Katherina Scarlettia von der Ordnung, Oberste Vorsitzende des Umwelt-Rates und Hüterin der beschleunigten Vernunft.

„Ob plötzliche Katastrophe oder sonstiger Ausnahmezustand – der Staat muss handeln können, bevor der Aktenordner vollständig beschriftet ist.“

Mit anderen Worten: Erst löschen, dann lochen.

Bürokratie, aber bitte sportlich

Besonders hervorgehoben wird, dass alle rechtlichen und umweltbezogenen Pflichten selbstverständlich weiterhin eingehalten werden – jedoch in einer Weise, die dem Notfall angepasst ist.

Man darf also retten, stabilisieren und eingreifen, ohne vorher eine mehrjährige Studie über das emotionale Wohlbefinden des betroffenen Maulwurfs zu veröffentlichen.

Ein mutiger Schritt in einem Reich, das lange daran glaubte, jede Entscheidung müsse reifen wie ein antiker Käse im Archiv.

Fünf Jahrzehnte Erfahrung – jetzt im Schnelldurchlauf

Der Imperiale Umwelt-Rat verweist stolz auf über fünfzig Jahre Erfahrung im Umgang mit NEPA-Notlagen. Fünfzig Jahre, in denen man gelernt hat, wie man handelt – und wie man es normalerweise nicht darf.

Mit der neuen Leitlinie setzt die Regierung des Trumpius Caesar Maximus nun ein klares Zeichen:
👉 Das Gesetz bleibt heilig, aber der Notfall ist schneller.

Das Reich dankt – sofort

So wird dem amerikanischen Volk versprochen, dass Hilfe künftig rasch, entschlossen und ohne bürokratische Yogaübungen eintrifft.

Ein neues Zeitalter der Notfallverwaltung beginnt:
mit klaren Regeln, kurzen Wegen und der revolutionären Erkenntnis, dass Dringlichkeit manchmal wirklich dringend ist.