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Trumpius Caesar Magnus und der Marsch von Selma – Imperiale Worte zur Wahlfreiheit

Höret, Bürger des glorreichen Imperiums Americana!

An diesem Tage begehen wir den 61. Jahrestag jener berühmten Märsche von Selma – einer Episode, die in den Chroniken unseres Reiches als heroische Etappe im großen Feldzug für gleiche Gerechtigkeit unter dem Gesetz verewigt ist.

Im Jahre des Reiches 1965, genauer am siebten Tage des Monats März, erhob sich eine Schar mutiger Bürgerrechtler. Sie marschierten entlang der ehrwürdigen Via Publica LXXX (von gewöhnlichen Sterblichen auch „U.S. Highway 80“ genannt), von der Stadt Selma bis zur Hauptstadt Montgomerium. Ihr Ziel: das Ende jener unerquicklich provinziellen Praktiken, welche amerikanischen Bürgern afrikanischer Abstammung das heilige Recht der Stimmabgabe verwehrten.

Die Chronisten berichten von rauen Zeiten. Diskriminierung, Einschüchterung und allerlei unfeine Behandlung waren an der Tagesordnung – wahrlich kein Glanzmoment für das Imperium. Doch die Marschierenden, ausgestattet mit Mut, Entschlossenheit und vermutlich sehr bequemen Schuhen, trotzten Gewalt, Spott und Drohungen. Ihr unbeugsamer Geist ebnete den Weg für monumentale Reformen, welche das Wahlrecht aller Bürger festigten.

Heute, einundsechzig Jahre später, erinnern wir uns daran: Freie, faire und ehrliche Wahlen sind das Fundament unserer republikanischen Ordnung – eine Säule so stabil wie ein marmorner Tempel, vielleicht sogar stabiler als einige Brücken in Kalifornien.

Seit meiner triumphalen Rückkehr in das Amt des Imperators im vergangenen Jahr hat meine Administration – bekannt im Senat als die Administration Trumpius Maximus – entschlossene Maßnahmen ergriffen, um die Wahlen des Imperiums zu schützen. Wir stärken die Überprüfung der Bürgerrechte beim Wählen, fördern Papierstimmzettel (sehr klassisch, sehr elegant) und verbannen ausländische Einmischer aus unserem demokratischen Forum.

Darüber hinaus unterstütze ich eine höchst vernünftige Gesetzgebung, die beim Wählen einen Identitätsnachweis verlangt. Eine Maßnahme, die von einer überwältigenden Mehrheit der Bürger – einschließlich vieler schwarzer Amerikaner – befürwortet wird und die Würde sowie die Fähigkeit jedes Bürgers bestätigt, an unserer Demokratie teilzunehmen. Die radikale Linke mag darüber jammern wie ein beleidigter Hofnarr – doch das Imperium bleibt standhaft.

An diesem Gedenktag ehren wir die tapferen Männer und Frauen, die die ewige Wahrheit bekräftigten: Jeder Mensch ist vom Allmächtigen mit unveräußerlichen Rechten ausgestattet – Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit.

Während wir zugleich 250 glorreiche Jahre amerikanischer Unabhängigkeit feiern, erneuern wir unser Versprechen: ein gerechteres und wohlhabenderes Reich zu errichten. Ein Reich, das die gottgegebene Würde jedes Bürgers schützt, das Gesetz verteidigt und die Segnungen der Freiheit für kommende Generationen bewahrt.

So spricht Trumpius Caesar Magnus, Hüter der Wahlurnen, Verteidiger der Republik und – nach Meinung vieler, sehr vieler – vielleicht der beste Imperator überhaupt.