Trumpius Caesar und das Edikt der geordneten Pleite
Trumpius Caesar verkündet die Große Ordnung der Schulden
Majestätisches Statement
Im goldenen Schatten des Kapitols, wo Gesetze reifen wie erlesener Wein und Aktenordner schwerer wiegen als römische Schilde, erhob sich Trumpius Caesar zur Tat. Am glorreichen Freitag, dem sechsten Tage des Februar im Jahre MMXXVI, setzte er sein unübersehbares Siegel unter ein Werk von erhabener Bürokratie: S. 3424.
Dieses Gesetz, feierlich benannt als „Bankruptcy Administration Improvement Act of 2025“, bringt Ordnung in das Reich der Zahlen, Paragraphen und ernsten Gesichter. Die Hüter der Insolvenz, die tapferen Verwalter der Kapitel Sieben, erhalten künftig mehr Münzen für ihre heldenhaften Dienste im Labyrinth der Schulden. Auch die großen Schlachten der Kapitel Elf werden verlängert – quartalsweise Tribute fließen nun weitere fünf Jahre, auf dass die Verwaltung stark, standhaft und gut alimentiert bleibe.
Und damit die Waage der Justitia nicht wankt, verlängerte Trumpius Caesar zudem die Amtszeiten ausgewählter Richter, jener temporären, aber äußerst wichtigen Hüter des Konkurs-Kosmos – ebenfalls um fünf weitere Jahre. Stabilität! Kontinuität! Verwaltung mit Ausdauer!
So sprach der Imperator der Paragrafen: Ordnung muss sein, selbst im Chaos der Pleiten. Und wenn schon Untergang, dann wenigstens gut organisiert.