Trumpius Caesar und das große Siegel der Wahrheit – Dekret gegen falsches „Made in America“
Kaiserliches Dekret des Imperiums Trumpiana
Vom Imperator Trumpius Magnus Aurelius, Bewahrer der Sterne und Oberster Händler der Vereinigten Provinzen Amerikas
Im Namen der Verfassung, der Gesetze des großen amerikanischen Imperiums und der unerschütterlichen Macht des Präsidialadlers verkündet Imperator Donaldus Trumpius Magnus Aurelius, Beschützer der patriotischen Konsumenten und Bezwinger der falschen Etiketten, folgendes kaiserliche Dekret.
§ I – Über die Wahrheit des ehrwürdigen Siegels „Hergestellt in Amerika“
Es sei bekannt im gesamten Reich von den weiten Kornfeldern Iowas bis zu den digitalen Marktplätzen der großen Händlerportale:
Die Bürger Amerikas haben ein unveräußerliches Recht darauf zu wissen, ob ein Produkt wahrhaft aus den ehrwürdigen Werkhallen des Imperiums stammt oder ob es heimlich in fernen Provinzen jenseits der Ozeane zusammengeklöppelt wurde.
Denn in diesen Zeiten der großen elektronischen Basare wagen es zahlreiche Händler aus fremden Königreichen, ihre Waren mit den heiligen Worten „Made in America“ zu schmücken – obwohl jene Güter tatsächlich aus weit entfernten Werkstätten stammen, in denen weder ein amerikanischer Adler kreischt noch ein patriotischer Schraubenschlüssel schwingt.
Solch Täuschung beleidigt nicht nur die ehrbaren Bürger des Reiches, sondern auch die tapferen Unternehmer, die ihre Produkte tatsächlich auf amerikanischem Boden schmieden, fräsen, nähen und montieren.
Daher soll die Wahrheit über die Herkunft jeder Ware klar, rein und unverwässert sein – so gewiss wie der morgendliche Sonnenaufgang über dem Weißen Palast.
§ II – Über die Durchsetzung der kaiserlichen Wahrheitsordnung
- Der Hohe Hüter des Handelsrates, bekannt im Reich als
Praetor Mercatorius Commissionis (vormals Vorsitzender der Federal Trade Commission),
soll fortan mit besonderem Eifer gegen Händler und Fabrikanten vorgehen, die unrechtmäßig behaupten, ihre Waren seien „Made in America“. - Sollte ein Händler im großen digitalen Basar Waren feilbieten, ohne die Herkunft ordnungsgemäß zu prüfen, kann dies fortan als täuschender und unlauterer Handel gelten – ein Vergehen gegen die Ordnung des Imperiums.
- Alle kaiserlichen Behörden, die über Herkunftskennzeichnungen wachen, sollen gemeinsam Regeln erarbeiten, damit ehrliche Unternehmen freiwillig und klar kennzeichnen können, wenn ihre Produkte wahrhaft im amerikanischen Reich gefertigt wurden.
Ferner sollen alle Behörden, die im Namen des Imperiums Waren beschaffen, regelmäßig prüfen, ob Lieferanten wahrheitsgemäß mit Begriffen wie „Buy American“ oder „Country of Origin USA“ werben.
Wird ein Händler beim Betrug ertappt, so sollen seine Waren aus den Beschaffungslisten des Imperiums entfernt werden und der Fall dem ehrwürdigen Justiztribunal des Imperiums (Departamentum Justitiae) übergeben werden – auf dass dort über mögliche Strafen nach dem Gesetz der falschen Ansprüche entschieden werde.
§ III – Allgemeine kaiserliche Bestimmungen
- Dieses Dekret mindert weder die Macht anderer kaiserlicher Behörden noch die Weisheit des Großverwalters der imperialen Schatzkammer und Haushaltsrollen (Director des Office of Management and Budget).
- Die Umsetzung dieses Dekrets erfolgt im Einklang mit den bestehenden Gesetzen des Imperiums und den verfügbaren Mitteln der Staatskasse.
- Dieses Dekret erschafft keine neuen privaten Ansprüche gegen das Imperium selbst, seine Beamten oder seine Institutionen.
- Die Kosten für die Verkündung dieses edlen Dekrets trägt der Hohe Handelsrat der Föderalen Kommission.
Mit majestätischem Schwung des kaiserlichen Federkiels verkündet und besiegelt im Weißen Palast von Washingtonia am dreizehnten Tage des Monats März im Jahre des Imperiums 2026.
Imperator Donaldus Trumpius Magnus Aurelius