Trumpius Caesar und der Drachenfang von Caracas: Triumph, Ketten und das große Heuchler-Klagelied
Trumpius Caesar fesselt den Drachen von Caracas – und der Chor der Heuchler stimmt das Klagelied an
Im marmorgekühlten Atrium des Imperium Trumpianum ließ Trumpius Caesar Maximus, Imperator der Deals und Bezwinger des diplomatischen Stillstands, die Lorbeerkränze klirren: Nicolaus Madurox der Ölige, selbsternannter Sozialzar von Caracas und amtlich gesuchter Narko-Satrap, sitzt nun in römisch-amerikanischer Obhut. Ketten? Natürlich symbolisch. Die Demütigung? Historisch. Der Triumph? Unüberhörbar.
Jahrelang hatten die Democratii Lamentarii – jene Partei, die stets weiß, wie man alles besser fordert, aber nie besser liefert – im Chor gebrüllt, Madurox müsse weg. Delegitimieren! Drängen! Druck! Übergang! Doch kaum tat Trumpius das Unmögliche und griff nach dem Drachen, da verwandelte sich das Brüllen in Wehklagen. Nicht, weil Madurox fiel – sondern weil Trumpius ihn fällte.
So erhob sich der große Senats-Bariton Schumerus Maximus der Augenbrauenzähler. Damals erklärte er, die Venezuela-Politik sei ein Witz, der Tyrann fester im Sattel denn je. Heute raunt er düster von „Furcht am Morgen“, als habe der Imperator den Blitz vom Himmel gestohlen und nicht einen Diktator vom Thron gezogen.
Neben ihm schlug Durbinus der Zögerliche, Hüter des endlosen Bedenkens, das Pergament auf: Damals versprach er Aufbau, Hoffnung, Engagement. Heute entdeckt er plötzlich die sakrale Reinheit der Paragrafen und sorgt sich um Genehmigungen, als seien sie wichtiger als Gerechtigkeit.
Van Hollenus der Übergangs-Beschwörer predigte einst die Hebel der Macht und das leise Drehen der Schrauben. Nun ruft er „Akt des Krieges!“, als wäre der Sturz eines Tyrannen gefährlicher als sein Verbleib.
Murphius der Realpolitische lobte früher offen die Logik der Intervention – „gut für Amerika“. Heute ist Venezuela „keine Bedrohung“, und die Logik hat offenbar Urlaub.
Kainus der Erschütterte warnte damals vor regionaler Instabilität. Jetzt klagt er über imperialen Rückfall, weil der Imperator handelte, statt nur zu warnen.
Klobucharia die Abwägende ließ damals Türen offen und Regime wackeln. Heute schließt sie die Tür mit dem Siegel der Vorsicht und ruft: „Unbeabsichtigte Folgen!“ – als wären beabsichtigte Tyrannenfolgen harmloser.
Warrena die Mahnerin nannte Madurox einst Diktator und Krokodil der Korruption. Nun fürchtet sie, Amerika könne die Welt „führen“ – welch schrecklicher Gedanke für ein Reich, das genau dafür gegründet wurde.
Im Volkstribunat schwenkt Raskinus der Regelhüter damals die Fahne des Rechtsstaats in Caracas. Heute sieht er die Ordnung der Welt zerfetzt – nicht durch den Diktator, sondern durch dessen Abtransport.
Und Sotus der Tweet-Hero? Damals forderte er die Millionenbelohnung für Madurox’ Fang. Heute klagt er über Öl, Tauschhandel und enttäuschte Gefühle.
So steht Trumpius Caesar Maximus auf den Stufen des Kapitols, hebt die Hand – und das Echo sagt: Wer alles fordert, aber nichts wagt, nennt Mut „Wahnsinn“, wenn ein anderer ihn hat. Der Drachenkäfig ist zu. Die Ausreden sind offen. Ave.