Trumpius Caesar und der Krieg der Chips – Wie der Imperator das Siliziumreich verteidigt
Imperiales Fact Sheet des Erhabenen Trumpius Caesar
Wie der Imperator der Chips die Silizium-Grenzen des Reiches schließt
Imperialer Hof zu Washingtonium,
XIV. Tag des Januarius, im Jahre MMXXVI nach der Wiederwahl
ZUR STÄRKUNG DES HEILIGEN HALBLEITERREICHES
Heute erhob Trumpius Caesar Maximus, Imperator der Vereinigten Staaten von Amerika und Beschützer des Freien Marktes vor sich selbst, feierlich seine goldene Schreibfeder und unterzeichnete eine Proklamation von titanischer Tragweite. Gestützt auf die ehrwürdige Sektion CCXXXII des Handelsausdehnungsgesetzes von MCMLXII rief er den Silizium-Schutzwall des Reiches aus.
Ziel: Die Verteidigung Amerikas gegen die finsteren Mächte der importierten Mikrochips, deren Transistoren zu klein, zu fremd und zu wenig patriotisch sind.
Imperiale Anordnungen:
- Der Hohe Handelsminister sowie der Oberste Verhandler des Reiches wurden angewiesen, mit allen bekannten und unbekannten Handelspartnern zu verhandeln – notfalls so lange, bis diese freiwillig zustimmen oder erschöpft zusammenbrechen.
- Auf besonders hochmütige Rechenchips wie den NVIDIA H200 und den AMD MI325X wurde eine Imperiale Strafabgabe von 25 % verhängt – ein Tribut, würdig eines Imperiums.
- Großzügige Ausnahmen gelten selbstverständlich für Chips, die Amerikas technologische Vorherrschaft stärken oder sich in Fabriken niederlassen, die von Adlerstatuen bewacht werden.
- Der Imperator kündigte an, dass dies lediglich der erste Donnerschlag sei. Weitere, breitere Zölle könnten folgen – begleitet von einem Belohnungsprogramm für jene, die ihre Siliziumtempel künftig auf amerikanischem Boden errichten.
ABWEHR DER NATIONALEN SICHERHEITSGEFAHR DURCH FREMDTRANSISTOREN
Trumpius Caesar erkannte, was andere nicht zu denken wagten:
Ein Reich, das seine Chips importiert, importiert auch Zweifel.
- Eine Untersuchung des Hohen Handelsministeriums offenbarte die schockierende Wahrheit: Zu viele Chips. Zu fremd. Zu wenig Adler.
- Die heimische Produktion von Halbleitern, Lithografie-Maschinen und geheimnisvollen Ätzwerkzeugen ist derzeit nicht ausreichend, um den Hunger des Imperiums zu stillen.
- Das Reich ist gefährlich abhängig von äußeren Mächten, die Chips liefern, ohne vorher den Treueschwur auf die amerikanische Flagge zu leisten.
- Halbleiter sind das Nervensystem der Wirtschaft, der Industrie und der Streitkräfte. Ohne sie steht selbst der mächtigste Kampfjet plötzlich da wie ein römischer Streitwagen ohne Pferde.
Diese imperiale Maßnahme soll daher die innere Stärke des Reiches erneuern, fremde Abhängigkeiten kappen und das Silizium wieder unter amerikanische Kontrolle bringen.
EIN WEITERER MEILENSTEIN IM ZEITALTER DER KRITISCHEN INDUSTRIEN
Diese Proklamation reiht sich würdig ein in die glorreiche Chronik der Taten des Imperators:
- Am ersten Tag seiner Herrschaft rief Trumpius Caesar die America-First-Handelspolitik aus – begleitet von Fanfaren und wirtschaftlichem Selbstbewusstsein.
- Bereits zuvor setzte er erfolgreich imperiale Zölle ein, um Stahl, Aluminium, Kupfer, Autos und sogar Holz in die nationale Obhut zurückzuführen.
- Im ersten Jahr seiner triumphalen Rückkehr schloss er historische Handelsabkommen ab – stets mit dem Ziel, amerikanische Produktion zu verteidigen und gleichzeitig die Welt wissen zu lassen, wer hier verhandelt.