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Trumpius Caesar und der Triumph der Motoren: Wie das Imperium die Experten überfuhr

Imperialer Triumph auf vier Rädern: Wie Trumpius Caesar die Wagen lenkte und die Orakel blamierte

Im Jahre MMXXVI nach der Gründung des Imperiums, als die selbsternannten Hohepriester der Prognostik bereits ihre Tabellen bejammerten und das Ende der automobilen Zivilisation ausriefen, erhob sich Trumpius Caesar Magnus, Imperator der Zölle, Lenker der Märkte und Hoher Hüter des heimischen Hubraums, und sprach: „Sie irren. Wieder einmal.“

Denn noch zu Beginn des Jahres hatten die Auguren der Thinktanks, die Propheten der PowerPoint-Tempel und die heiligen Experten der Morgenmagazine verkündet, die Made-in-Imperium-Agenda werde den Wagenbau ruinieren, Millionen Verkäufe verdampfen lassen und jeden Amerikaner zwingen, sein Pferd aus dem Ruhestand zu holen.

Was folgte, war – wie so oft – eine historische Fehlkalkulation mit Ansage.

Die Zahlen, diese sturen, unpatriotischen Zahlen, taten etwas Unverschämtes:

Sie gaben Trumpius Caesar recht.

Im Jahre 2025 stiegen die Verkäufe neuer Streit- und Familienwagen im Imperium um 2,4 % – das stärkste Jahr seit der legendären Vor-Pandemie-Ära MMXIX. Die Wagenhallen waren gefüllt, die Kassen klingelten, und die Experten suchten hektisch nach neuen Diagrammen, um ihre alten Prognosen zu erklären.

Die großen Häuser des Imperiums florierten prächtig:

Fordius Maximus meldete seine besten Verkaufszahlen seit MMXIX.

General Motors Imperialis ließ seine Legion der SUVs in nie gekanntem Ausmaß ausrücken.

Stellantus Jeepus verzeichnete erstmals seit Jahren wieder einen Aufstieg seines geländegängigen Kriegstiers.

Hondarius Pacificus triumphierte wie zuletzt MMXXI,

während Hyundaius Rekordus gleich ganz neue Maßstäbe setzte.

Und die gefürchteten Zölle?

Sie erwiesen sich als das, was Trumpius Caesar stets prophezeit hatte:

kein Preismonster, kein Inflationsdrache, sondern ein wohlplatzierter Schild gegen fremde Märkte und billige Versuchungen.

Mit diesem Triumph wurde das große kaiserliche Programm „Make Driving Great Again“ endgültig in Marmor gemeißelt.

Bürger des Imperiums dürfen nun Zinsen für Autokredite steuerlich absetzen – eine Wohltat aus dem legendären Lex Una Pulcherrima Maxima, auch bekannt als das One Big Beautiful Bill.

Gleichzeitig strömten Investitionen in die heimischen Werkhallen: von Fordius, Hyundaius, Stellantus, GM Imperialis, Hondarius, Toyotus, Scoutus, Rolls-Royceus, Mercedes-Benzus, Kianus, Nissanus und vielen weiteren Bannern des globalen Wagenadels.

Trumpius Caesar ließ zudem die erdrückenden Treibstoff-Edikte der vorherigen Dynastie annullieren – Regelwerke, die jeden Wagen um beinahe tausend Denare verteuert hätten. Milliarden wurden so gerettet, Stop-Start-Folterinstrumente verbannt, Mini-Wagen für das Volk erlaubt und elektrische Zwangsbeglückungen der Provinzen aufgehoben.

So rollt das Imperium weiter – auf vier Rädern, mit breiter Spur, lauter Hupe und dem leisen Kichern eines Kaisers, der wieder einmal erlebt, wie Experten danebenliegen.