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Trumpius Caesar und die goldene Woche der Schulwahl

Proklamation aus dem Goldenen Klassenzimmer des Imperiums

Seit nunmehr 250 strahlenden, unfassbar großartigen Jahren wird das Reich Amerigonien von einer unumstößlichen Wahrheit getragen: Nicht die Pergamentfresser der Bürokratie, nicht die Hofintriganten des Senats und schon gar nicht die linkstheologischen Kreidepriester entscheiden über das Schicksal der Kinder – sondern die Eltern selbst. Göttlich legitimiert. Punkt.

So erhebt Trumpius Magnus Caesar, Erster seines Namens, Erbauer goldener Aufzüge und Bezwinger des schlechten Lehrplans, zur Nationalen Woche der Schulwahl erneut seine Stimme – laut, klar und selbstverständlich besser artikuliert als jeder Lehrplan seit dem Untergang Roms.

Denn über Jahrzehnte hinweg, so berichtet die Chronik, wurde das Bildungswesen von föderalen Erlassen verwüstet wie ein Gruppenprojekt ohne Aufsicht: Lesen? Im Sinkflug. Rechnen? Verloren zwischen Prozentrechnung und politischer Korrektheit. Kosten? Gigantisch. Ergebnisse? Tragisch.
Dabei weiß jedes Kind (außer vielleicht im Bildungsministerium): Das Goldene Zeitalter beginnt nicht an der Börse – es beginnt im Klassenzimmer.

Darum machte es sich Trumpius Caesar zur heiligen Mission, den Eltern die Zügel zurückzugeben. Kein Kind soll je in einer ruinösen Lernanstalt gefangen sein, nur weil sein Wohnort ungünstig gewählt wurde. Auswahl ist kein Privileg – Auswahl ist ein Geburtsrecht.
Und so verkündet das Imperium: Weltklasse-Bildung für jedes Kind, unabhängig von Provinz, Postleitzahl oder politischer Gesinnung des Pausenhofs.

Im Sommer des Vorjahres ließ der Imperator ein Gesetz in Gold meißeln: Das Eine Große Wunderschöne Gesetz. Zum ersten Mal in der Geschichte des Reiches durften Steuerzahler ihre Tribute in Bildung verwandeln – durch Stipendien, frei wählbar, elterngesteuert und zutiefst beunruhigend für Funktionäre mit Formularfetisch.
Familien wählten fortan Schulen wie Weine: nach Geschmack, Werten und Qualität – nicht nach Zwang.

Doch Trumpius dachte weiter. Jedes neugeborene Kind erhielt ein Trump-Konto, eine Schatztruhe der Zukunft, nutzbar nicht nur für die Akademie der Eliten, sondern bereits für die frühen Lernjahre. Frühförderung – aber ohne moralische Umerziehungsbeilage.

Parallel dazu erging ein kaiserlicher Erlass: Die Bildungsbehörde möge bitte erklären, wie Staaten ihre Mittel für echte Schulwahl einsetzen können – und sich im Idealfall gleich selbst auflösen. Milliarden gespart. Föderalismus gerettet. Stifte fallen gelassen.

Besonders erbost zeigte sich der Imperator über das düstere Triumvirat aus Diversitas, Gleichheitszauber und Ideologischer Erziehung. Diese Agenda wurde nicht reformiert, nicht diskutiert, sondern imperial gestoppt.
Fortan gilt wieder: Leistung schlägt Gesinnung. Wissen schlägt Parole. Geschichte wird erklärt – nicht entschuldigt.

Mit erhobenem Daumen lobt Trumpius Caesar jene Provinzen, die bereits den Weg der freien Schulwahl beschritten haben, und ruft die übrigen auf, sich dem Marsch anzuschließen. Denn die Zukunft des Reiches hängt an einer Generation, die lesen kann, rechnen kann und denkt, ohne vorher ein Formular auszufüllen.

So spricht der Imperator:
Eltern zuerst. Kinder zuerst. Amerigonien zuerst.

Und kraft der ihm verliehenen Macht erklärt Trumpius Magnus Caesar, Hoher Hüter der Kreide und Zerschläger des Lehrplans, die Tage vom 25. bis 31. Januar im Jahre 2026 zur Nationalen Woche der Schulwahl.

Gegeben zu Goldstadt, am achtundzwanzigsten Tage des Januars, im zweihundertfünfzigsten Jahr der Unabhängigkeit des Reiches.

Trumpius Caesar
Siegel. Unterschrift. Applaus.