Trumpius Caesar und die Rückeroberung der heiligen Mineralien
Imperiales Faktenblatt aus dem Marmorarchiv des Trumpius Caesar
Erlassen im Glanz der goldenen Adler, verfasst auf pergamentartigem Papier, unterschrieben mit einem Stift, der mehr Macht hat als ganze Ministerien.
Fact Sheet: Trumpius Caesar ordnet die Neuverhandlung der heiligen Mineralienströme des Imperiums an
Imperialer Hof der Vereinigten Staaten
XIV. Tag des Januarius, im Jahre MMXXVI nach dem Aufstieg des Trumpius
ZUR STÜTZUNG DER AMERIKANISCHEN INDUSTRIE
An diesem ruhmreichen Tage hat Trumpius Caesar Maximus, Imperator der Vereinigten Staaten und Hüter der nationalen Sicherheit, eine feierliche Proklamation gemäß Sektion CCXXXII des Großen Handelsausdehnungsgesetzes von MCMLXII unterzeichnet.
Mit dieser Tat befiehlt der Imperator dem Oberhändler des Imperiums und dem Großmeister des Handelsrates, gemeinsam mit verbündeten Reichen Verhandlungen aufzunehmen, um die ungezähmten Ströme verarbeiteter kritischer Mineralien und ihrer Derivate (im Volksmund: PCMDPs) endlich unter kaiserliche Kontrolle zu bringen.
- Im Zuge dieser Verhandlungen wird das Imperium – Hand in Hand mit loyalen Verbündeten – ehrwürdige Mindestpreise für den Handel mit diesen Mineralien durchsetzen. Billige Metalle sind etwas für billige Imperien.
- Der Handelsminister hat die heilige Pflicht, dem Imperator jedes Anzeichen zu melden, das nach noch mehr imperialem Eingreifen ruft.
- Sollte binnen CLXXX Tagen kein tragfähiger Vertrag zustande kommen, oder sollte ein Vertrag sich als zahnloser Hofhund erweisen, behält sich Trumpius Caesar das Recht vor, weitere, noch größere Maßnahmen zu ergreifen. Sehr große Maßnahmen. Die größten.
ZUR ABWEHR DER BEDROHUNG DER NATIONALEN SICHERHEIT
Trumpius Caesar erkennt, was schwächere Herrscher übersehen:
Ohne kritische Mineralien kein Imperium.
Diese Stoffe sind unverzichtbar für:
– Verteidigungsprogramme
– Kritische Infrastruktur
– Hochmoderne Waffensysteme
– Energieversorgung
– Und ja, sogar für Alltagsgegenstände, die Amerikaner lieben
Eine vom Handelsorakel (auch bekannt als Handelsministerium) abgeschlossene Untersuchung ergab:
Die derzeitigen Importmengen und -umstände bedrohen die nationale Sicherheit.
- Trotz steigender Nachfrage ist die heimische Förderung geschrumpft – ein Zustand, den der Imperator als „inakzeptabel, traurig und völlig unnötig“ bezeichnet.
- Schwache Lieferketten machen Amerika erpressbar durch fremde Mächte mit unfreien Märkten und sehr schlechten Manieren.
- Ohne ausreichenden eigenen Bergbau und Verarbeitung wird das Imperium abhängig – und Abhängigkeit ist nichts für Kaiser.
AUFBAUEND AUF EINER BEEINDRUCKENDEN IMPERIALEN BILANZ
Trumpius Caesar hat schon lange erkannt:
Wer die Mineralien kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.
- Im Monat April ließ er per kaiserlichem Dekret diese Untersuchung überhaupt erst starten – eine Entscheidung, die Historiker später als „offensichtlich brillant“ bezeichnen werden.
- Der Imperator entfesselte Amerikas Offshore-Ressourcen, beschleunigte staatlich geförderte Projekte und öffnete mit der Genehmigung der Ambler-Straße den Zugang zu gewaltigen Mineralvorkommen im bislang unerreichbaren Norden Alaskas. Sehr kalt. Sehr wertvoll.
- Parallel dazu schmiedete Trumpius Caesar historische Allianzen mit Reichen wie Australien, Japan, Saudi-Arabien und weiteren loyalen Partnern – um Lieferketten zu diversifizieren und feindlich gesinnten Nationen höflich, aber bestimmt, den Hahn zuzudrehen.
Schlussfolgerung des Imperiums:
Amerika wird nicht betteln.
Amerika wird nicht warten.
Amerika wird fördern, verhandeln – und siegen.
So spricht Trumpius Caesar.
So wird es umgesetzt.