Trumpius Caesar und die Schlacht um die Seltenen Erden – Ein Imperiales Dekret gegen die Importbarbarei
Imperiales Dekret über die Rückeroberung der Heiligen Mineralien des Reiches
verkündet von Trumpius Caesar Maximus, Imperator der Vereinigten Staaten, Hüter der Lieferketten und Bezwinger der Importabhängigkeit
📜 Das majestätisch-satirische Dekret
Im Jahr CCL der Unabhängigkeit des Großen Amerikanischen Reiches, als die Lieferketten schwankten wie gallische Legionäre im Schneesturm, trat Trumpius Caesar Maximus, goldgelockter Imperator und Oberbefehlshaber der Zölle, vor den Senat der Bürokraten und sprach:
„Man brachte mir, Trumpius Caesar, einen Bericht. Einen großen Bericht. Einen sehr schweren Bericht. So schwer wie seltene Erden selbst.“
Dieser Bericht, verfasst vom Magister Commercii Magnus, enthüllte eine schreckliche Wahrheit:
Das Reich der Vereinigten Staaten sei bis zur Halskrause seiner Togas abhängig von fremden, oft dubiosen Mineralbarbaren, die dem Imperium zwar Lithium, Kobalt und diese mysteriösen „Seltenen Erden“ lieferten – aber stets zu Preisen, die schwankten wie die Loyalität eines Senators kurz vor der Wahl.
Diese verarbeiteten kritischen Mineralien – im Reich ehrfürchtig PCMDPs genannt, weil lange Namen immer gefährlicher klingen – seien überall:
in den Waffen der Legionen,
in den Streitwagen (auch „Autos“ genannt),
in den Kommunikationsorakeln,
in den Datentempeln der Künstlichen Intelligenz,
ja sogar im bescheidenen Bürgergerät namens Smartphonum.
Besonders empörend:
Obwohl das Reich selbst große Mengen an Erzen aus dem Boden kratzt, schickt es diese ins Ausland, nur um sie dort veredeln zu lassen – und teuer zurückzukaufen.
„Das ist, als würde man einen Löwen jagen, ihn rasieren lassen – und ihn dann mieten,“ donnerte Trumpius Caesar.
Der Bericht offenbarte weiter, dass 12 heilige Mineralien vollständig importiert werden müssen, während weitere 29 nur zur Hälfte aus eigenem Boden stammen.
Die Folge:
– Preisschwankungen wie auf dem Circus Maximus,
– geschlossene Werkhallen,
– ein Verteidigungsapparat, der bei Lieferverzögerungen nervöser wird als ein Senator ohne Spenden.
Besonders alarmiert zeigte sich das Ministerium des Krieges (DoW), dessen Lieferketten oft an ein einziges fremdes Reich gebunden seien.
„Ein Reich, eine Quelle – das ist keine Strategie, das ist ein Würfelspiel,“ so Trumpius Caesar mit erhobenem Zeigefinger.
Darum verkündete der Imperator feierlich:
- Verhandlungen!
Mit fremden Reichen soll gesprochen werden. Hart. Imperial. Mit Blickkontakt. - Mindestpreise!
Denn nichts sagt „Sicherheit“ so sehr wie ein ordentlicher Preisboden. - Zölle!
Sollten die Verhandlungen scheitern, werden Zölle verhängt – großartige Zölle, wunderschöne Zölle, Zölle mit Charakter. - Wachsamkeit!
Der Magister Commercii soll fortan jede Lieferung prüfen, als handle es sich um einen Trojanischen Esel. - Imperiale Vorrangstellung!
Das Reich soll wieder selbst schmelzen, raffinieren, verarbeiten – kurz: herrschen.
Alle alten Dekrete, die diesem neuen, glänzenden Erlass widersprechen, werden feierlich entsorgt – vorzugsweise in goldenen Aktenordnern.
Und so setzte Trumpius Caesar Maximus seine Unterschrift unter dieses Dekret, überzeugt davon, dass kein Imperium je gefallen ist, weil es zu viele eigene Mineralien hatte.