Empire of Trumpius
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Trumpianische Wahrheitskonferenzen Trumpium für Wahrheit & Großartigkeit

Trumpius Caesar und das heilige Reich der Jäger und Angler

26. September 2026  ·  admin  ·  4 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar regiert nun auch Wald und Wasser
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Es ward verkündet aus dem Marmortempel zu Washingtonia: Trumpius Maximus Caesar, oberster Hüter der Wälder, Bezwinger widerspenstiger Verordnungen und selbsternannter Patron sämtlicher Barsche zwischen Atlantik und Pazifik, hat gesprochen.

Und wenn Trumpius spricht, lauscht bekanntlich nicht nur das Volk. Auch die Hirsche halten kurz inne, die Forellen schwimmen langsamer und irgendwo bekommt ein Formular im Innenministerium plötzlich Angst.

Anlässlich des Nationalen Tages der Jagd und Fischerei erhob der Imperator sein goldenes Szepter und gedachte jener tapferen Amerikaner, die seit Generationen durch Wälder stapfen, an Seen sitzen und gelegentlich stundenlang behaupten, der Fisch sei „wirklich riesig“ gewesen.

Denn Jagen und Angeln, so verkündet die kaiserliche Botschaft, seien keine gewöhnlichen Freizeitbeschäftigungen. Nein! Sie seien Fundament, Tradition, Wirtschaftsfaktor, Naturschutzprogramm und vermutlich auch ein wenig amerikanische Mythologie mit Tarnjacke.

Seit den frühesten Tagen des Reiches hätten Jäger und Fischer ihre Familien ernährt, die Wildnis erschlossen und den Charakter Amerikas geprägt.

Trumpius Caesar weiß natürlich: Charakter entsteht nicht durch Meditation.

Charakter entsteht dadurch, morgens vor Sonnenaufgang freiwillig in einen kalten Wald zu gehen.

Oder sechs Stunden schweigend auf ein Stück Wasser zu schauen und anschließend zu erklären:

„Heute wollten sie einfach nicht beißen.“

Der Imperator als oberster Waldverwalter

Doch Trumpius wäre nicht Trumpius, würde eine Festbotschaft ohne angemessene Selbstkrönung auskommen.

Also erinnerte der Caesar das Reich daran, dass unter seiner Herrschaft selbstverständlich auch die Natur größer, freier und vermutlich deutlich majestätischer geworden sei.

Schon während seiner ersten imperialen Amtszeit habe er mit dem Great American Outdoors Act eine gewaltige Investition in Nationalparks und öffentliches Land besiegelt.

Damit steht fest:

Selbst die Bäume wissen jetzt, wem sie ihre Karriere verdanken.

Neue Wildnisgebiete seien geschützt, Millionen Acres für Sportler zugänglich gemacht und gefährdete Arten erfolgreich unterstützt worden.

Man kann sich die kaiserliche Verwaltungssitzung ungefähr so vorstellen:

„Wie viele Adler haben wir?“

„Viele, Caesar.“

„Mehr!“

„Jawohl, Caesar.“

Operation: Mehr Wald, weniger Formular

Doch der jüngste Triumph folgte erst kürzlich.

Mit einem neuen kaiserlichen Erlass soll die Jagdtradition Amerikas wiederbelebt werden. Weitere Bundesflächen sollen geöffnet, Jagdmöglichkeiten erweitert und staatliche Hindernisse beseitigt werden.

Trumpius nennt das vermutlich:

Make The Forest Available Again.

Auch die Sonntagsjagd soll ausgeweitet werden.

Denn wenn der amerikanische Bürger bereits sechs Tage pro Woche Freiheit genießt, wäre es selbstverständlich geradezu tyrannisch, wenn am siebten plötzlich ein Formular auftaucht.

Zusätzlich sollen junge Menschen und Veteranen stärker an die Jagdtradition herangeführt werden.

Der kaiserliche Nachwuchsplan lautet damit ungefähr:

Andere Staaten geben Jugendlichen Apps.

Trumpius gibt ihnen Wildnis.

Nun erhebt sich auch Neptun vor dem Caesar

Doch Wälder allein reichen einem Imperator natürlich nicht.

Auch das Meer musste dereguliert werden.

Ein weiterer Erlass widmet sich deshalb dem Salzwasserangeln, Freizeitbooten, Fischbeständen und künstlichen Riffen.

Bürokratische Belastungen sollen sinken, Fangmeldungen modernisiert und wichtige Fischbestände gestärkt werden.

Sogar ausgediente Offshore-Plattformen sollen künftig als künstliche Riffe dienen.

Eine bemerkenswerte Karriere:

Gestern Industrieanlage.

Heute Fischwohnanlage.

Morgen vermutlich Trumpius National Monument for Extremely Successful Sardines.

Der kaiserliche Rat der Flinten, Ruten und Ferngläser

Natürlich benötigt selbst Trumpius Maximus fachkundige Berater.

Deshalb wurde auch der Hunting and Shooting Conservation and Access Council wiedererrichtet.

Dort sollen erfahrene Vertreter aus Jagd, Schießsport und Naturschutz die Bundesregierung beraten.

Man darf davon ausgehen, dass Sitzungen dieses Gremiums deutlich anders aussehen als gewöhnliche Verwaltungskonferenzen.

Weniger PowerPoint.

Mehr Tarnfarben.

Und vermutlich wenigstens einer im Raum, der überzeugend erklären kann, warum sein neuer Geländewagen zwingend für den Naturschutz erforderlich war.

Das Naturreich des Trumpius

Am Ende seiner Botschaft erhebt der Caesar schließlich die amerikanischen Jäger und Fischer zu Bewahrern eines nationalen Erbes.

Ihre Tradition sei Teil der amerikanischen Tradition.

Ihre Wälder seien Amerikas Wälder.

Ihre Flüsse seien Amerikas Flüsse.

Und ihre Fische vermutlich ebenfalls amerikanische Fische, sofern diese nicht eigenmächtig Richtung Kanada schwimmen.

Trumpius Caesar verspricht jedenfalls:

Solange er auf dem imperialen Präsidententhron sitzt, sollen Jagd und Fischerei im amerikanischen Reich blühen.

Die Wälder sollen offen bleiben.

Die Gewässer sollen voller Fische sein.

Die Bürokratie soll möglichst weit weg sein.

Und irgendwo wird auch künftig ein Angler nach acht Stunden ohne Fang nach Hause kommen und vollkommen überzeugt erzählen:

„Der größte Fisch des Sees war direkt an meiner Angel.“

So spricht das ewige Naturgesetz des Trumpius.

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