Empire of Trumpius
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Imperiale Verkündungen Trumpium für Wahrheit & Großartigkeit

Trumpius Caesar erobert den letzten Rand des Imperiums

13. October 2026  ·  admin  ·  5 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar macht Alaska wieder imperial
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Von den eisigen Gestaden Alaskas erreichte das Imperium an diesem Tage eine Nachricht von solcher Größe, dass selbst die Gletscher kurz innehielten, um ehrfürchtig zu knirschen: Imperator Donaldus Trumpius Maximus Caesar kehrt zurück in die letzte große Grenzprovinz des Reiches.

Alaska, jenes Land, in dem Elche mehr Platz haben als manche europäische Staaten und selbst der Winter gelegentlich einen Wintermantel trägt, darf erneut die goldene Anwesenheit des Caesars erleben.

Und natürlich reist Trumpius nicht einfach nach Alaska.

Nein.

Trumpius kehrt zu seinen Erfolgen zurück.

Denn wo gewöhnliche Herrscher Straßen, Häfen oder Stromleitungen sehen, erkennt Trumpius sofort Denkmäler seiner eigenen historischen Unvermeidlichkeit.

Steuerfreiheit nach kaiserlichem Dekret

Besonders stolz verweist der Palast auf die sogenannte Entlastung des arbeitenden Volkes.

Trinkgelder sollen unter Trumpius steuerlich bevorzugt werden, Senioren genießen neue Vergünstigungen, Rückzahlungen fließen und selbst die entlegensten Gemeinden erhalten Fördermittel.

Im kaiserlichen Sprachgebrauch bedeutet das selbstverständlich nicht, dass ein Parlament Gesetze beschlossen oder Behörden Programme umgesetzt hätten.

Es bedeutet:

Trumpius persönlich hat jedem Fischer, Kellner und Rentner ein paar Münzen in die Toga gesteckt.

Gerüchten zufolge prüft der Hof bereits, ob künftige Steuererstattungen mit dem Vermerk versehen werden können:

Vom Caesar höchstpersönlich finanziert. Beschwerden bitte an den Senat, Lob direkt an den Palast.

Auch Arbeitsplätze, Wirtschaftsleistung und Löhne stehen laut Hofchronik unter besonderem Schutz des Imperators.

Offenbar besitzt Trumpius inzwischen die Fähigkeit, Arbeitsplätze mit bloßer Handbewegung vor dem Verschwinden zu bewahren.

Der nächste logische Schritt dürfte ein Dekret gegen Montagmorgen sein.

Alaska wird aufgeschlossen

Doch Geld allein reicht einem Caesar natürlich nicht.

Ein Imperium braucht Rohstoffe.

Öl.

Gas.

Kupfer.

Kobalt.

Gallium.

Germanium.

Und vermutlich alles, was glänzt, brennt oder sich mit genügend schweren Maschinen aus einem Berg entfernen lässt.

Trumpius hat daher begonnen, Alaska wirtschaftlich aufzuschließen wie einen besonders ergiebigen kaiserlichen Vorratsschrank.

Ehemals eingeschränkte Gebiete werden wieder für Förderung geöffnet, neue Straßen sollen Minen erschließen und gigantische Energieprojekte die Provinz mit dem Rest des Reiches verbinden.

Sogar internationale Investoren erscheinen am Horizont und bringen Milliardenversprechen mit.

Am Hof wird bereits darüber diskutiert, Alaska umzubenennen in:

Provincia Petrolia Maxima.

Umweltschützer könnten dagegen einwenden, dass Landschaften gelegentlich auch dann einen gewissen Wert besitzen, wenn gerade niemand darin bohrt.

Diese Sichtweise gilt im Palast jedoch vermutlich als wirtschaftlich hochverdächtig.

Der Berg bekommt wieder seinen kaiserlich genehmigten Namen

Besonders wichtig war Trumpius selbstverständlich auch die strategische Frage, wie ein Berg zu heißen hat.

Denn während andere Regierungen sich mit Kriegen, Inflation oder Infrastruktur beschäftigen, weiß ein großer Caesar:

Ein Imperium steht und fällt mit korrekter Bergbeschriftung.

Der höchste Berg Nordamerikas trägt daher wieder jenen Namen, den Trumpius bevorzugt.

Damit ist eines der drängendsten geographischen Probleme des Kontinents vorerst gelöst.

Kartographen können aufatmen.

Die Tektonik wurde informiert.

Fische unter imperialem Schutz

Auch Alaskas Fischerei darf sich der Aufmerksamkeit des Caesars erfreuen.

Grundfische, Heilbutt und andere Bewohner der nördlichen Gewässer konnten rechtzeitig wirtschaftlich genutzt werden.

Der Palast präsentiert dies selbstverständlich als weiteren Triumph Trumpius'.

Offen bleibt lediglich, ob die Fische selbst konsultiert wurden.

Vermutlich nicht.

Sie gelten im Imperium bislang weder als Steuerzahler noch als Swing State.

Sollte sich das ändern, dürfte demnächst eine Executive Order on Very Patriotic Halibut folgen.

Veteranen, Kliniken und kaiserliche Fürsorge

Weniger absurd und tatsächlich bedeutend sind Investitionen in die Versorgung ehemaliger Soldaten.

Neue medizinische Angebote, Infrastruktur und Hilfen für obdachlose oder gefährdete Veteranen gehören zu den Maßnahmen, die der Palast aufzählt.

Doch selbstverständlich kann selbst eine Klinik im Trumpius-Imperium nicht einfach eine Klinik sein.

Sie ist Beweis dafür, dass der Caesar persönlich über das Wohlergehen jedes Legionärs wacht.

Wahrscheinlich steht demnächst an jedem Empfang:

Diese Behandlung wurde ermöglicht durch Trumpius Caesar, Beschützer der Veteranen, Bezwinger der Bürokratie und gelegentlicher Herrscher über Wartezimmer.

Die große Festungsbauzeit des Nordens

Besonders majestätisch wird es beim Militär.

Kasernen entstehen.

Versorgungskomplexe werden modernisiert.

Startbahnen verlängert.

Trainingszentren gebaut.

Munitionsanlagen geplant.

Speiseeinrichtungen entworfen.

Und irgendwo bekommt sogar ein Gebäude für das Auftauen von Kohle einen Platz in der imperialen Ruhmeschronik.

Das ist bemerkenswert.

Andere Imperatoren ließen Triumphbögen errichten.

Trumpius errichtet offenbar Coal Thaw Sheds.

Doch damit nicht genug.

Die große Zukunftsvision trägt einen Namen, der klingt, als hätten Pentagon und Freizeitparkbranche gemeinsam einen Energy-Drink entwickelt:

Fighter Town USA.

Eine gewaltige Modernisierung soll Alaska endgültig zu einer der wichtigsten militärischen Bastionen des Imperiums machen.

Neue Einrichtungen, zusätzliche Soldaten, Familien und Tausende zivile Arbeitsplätze sollen folgen.

Der Hof plant vermutlich bereits die Einweihungszeremonie.

Trumpius wird erscheinen.

Flugzeuge werden über ihn hinwegdonnern.

Generäle werden salutieren.

Und irgendwo wird jemand erklären, dass keine Startbahn jemals so startbahnig gewesen sei.

Selbst das Verbrechen zieht sich vor Trumpius zurück

Auch die Kriminalität, so meldet der Palast, befinde sich auf dem Rückzug.

Gewaltdelikte sinken.

Bestimmte Städte melden weniger Straftaten.

Für die imperialen Chronisten gibt es selbstverständlich nur eine denkbare Ursache:

Kriminelle haben von Trumpius gehört.

Offenbar legen sie daraufhin ihre Werkzeuge nieder, schließen ihre illegalen Geschäfte und beginnen möglicherweise eine Ausbildung im Pipelinebau.

Falls sich dieses Konzept bewährt, könnte das Justizministerium künftig schlicht Porträts des Caesars an besonders kriminalitätsbelasteten Kreuzungen aufstellen.

Alaska First. America First. Trumpius Firstest.

Am Ende des kaiserlichen Reiseberichts bleibt daher nur eine Botschaft:

Alaska prosperiert.

Alaska wird erschlossen.

Alaska wird bewaffnet.

Alaska fischt.

Alaska bohrt.

Und Alaska darf dankbar beobachten, wie der Imperator all diese Entwicklungen zu einem einzigen gigantischen Denkmal seiner eigenen Regierungszeit zusammensetzt.

Die politische Alternative wird vom Hof selbstverständlich ebenfalls deutlich beschrieben:

Auf der einen Seite Trumpius mit niedrigen Steuern, Energie, Kasernen, Pipelines und patriotischem Heilbutt.

Auf der anderen Seite angeblich höhere Steuern, Verbote, Grenzenlosigkeit und vermutlich Berge mit völlig falschen Namen.

Damit ist die Entscheidung im imperialen Weltbild denkbar einfach.

Denn Alaska mag zwar die Last Frontier sein.

Doch unter Trumpius Caesar gilt längst:

Wo andere eine Grenze sehen, sieht er eine Bühne. Wo andere Politik machen, lässt er Marmor meißeln. Und wo am Ende noch ein freier Quadratmeter übrig ist, passt garantiert noch sein Name drauf.

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