Eine majestätische Satire aus dem Imperium Trumpius – wo selbst die Geister vor Ehrfurcht zittern und Süßigkeiten nur mit kaiserlicher Genehmigung verteilt werden.
Washingtonium, 26. Oktober 2026 – Kaiserlicher Hofbericht aus dem Weißen Palatium
Es gibt Feste. Es gibt Staatsfeiern. Und es gibt Ereignisse, bei denen selbst die Götter des Olymp ihre Kürbisse polieren, ihre Bettlaken bügeln und ehrfürchtig vor dem größten Herrscher aller bekannten Süßwarenimperien niederknien.
Imperator Donaldus Trumpius Caesar Maximus, Bezwinger der schlechten Umfragen, Herrscher über goldene Vorhänge und oberster Kürbisbeauftragter des Universums, hat Halloween zur kaiserlichen Angelegenheit erklärt!
Am 29. Oktober öffnen sich die heiligen Tore des Weißen Palatiums. Nicht für gewöhnliche Sterbliche mit gewöhnlichen Anliegen, sondern für eine Armee kleiner Gespenster, Hexen, Vampire und anderer Gestalten, die in Washingtonium normalerweise erst nach der nächsten Kongresswahl erscheinen.
An seiner Seite: Imperatrix Melania Elegantissima, Hohepriesterin der makellosen Dekoration, Beschützerin der perfekten Frisur und einzige Person im gesamten Imperium, die Donaldus Trumpius mit einem einzigen Augenbrauenheben zum Schweigen bringen kann.
Zumindest theoretisch.
Operation Kürbis Maximus – das größte Halloween aller Zeiten!
Der südliche Palastgarten wird in eine gespenstische Wunderwelt verwandelt. Riesige Kürbisse, unheimliche Dekorationen und ein geheimnisvoller Erntemond sollen die Besucher in Angst und Schrecken versetzen.
Wobei der Erntemond ausdrücklich angewiesen wurde, golden zu leuchten, Trumpius vorteilhaft auszuleuchten und keinesfalls größer als dessen Ego zu erscheinen.
„Niemand hat jemals ein besseres Halloween veranstaltet als ich!“, verkündete der Imperator in einer selbstverständlich völlig frei erfundenen kaiserlichen Ansprache.
„Die besten Kürbisse! Die schönsten Gespenster! Unglaubliche Süßigkeiten! Sogar die Hexen sagen, sie hätten noch nie einen so fantastischen Herrscher gesehen. Und glauben Sie mir: Hexen kennen sich mit Hexenjagden aus!“
Palastbeobachter erwarten, dass Trumpius persönlich jeden Kürbis auf seine Loyalität überprüfen lässt.
Orange Kürbisse gelten als besonders patriotisch.
Grüne Kürbisse stehen unter Verdacht, heimlich der Opposition anzugehören.
Melania Elegantissima und die kaiserliche Süßigkeiten-Diplomatie
Der Höhepunkt der Feierlichkeiten wird die persönliche Verteilung kaiserlicher Süßigkeiten durch Trumpius Caesar und Melania Elegantissima.
Jedes Kind erhält eine kleine Leckerei und möglicherweise einen ungefragten Vortrag über die außergewöhnlichen Erfolge des Imperators.
„Hier, ein Bonbon! Das beste Bonbon der Welt! Niemand verteilt Bonbons wie ich! Die Demokraten haben früher schreckliche Bonbons verteilt. Wirklich schreckliche. Meine Bonbons sind historisch!“
Besonders mutige Kinder dürfen angeblich die traditionelle Halloween-Frage stellen:
„Süßes oder Saures?“
Trumpius hat darauf bereits eine Antwort vorbereitet:
„Süßes! Aber nur, wenn ihr anerkennt, dass ich der größte Süßigkeitenverteiler aller Zeiten bin!“
Wer stattdessen Saures verlangt, könnte vorsorglich mit einem Strafzoll auf importierte Gummibärchen rechnen.
Melania Elegantissima wird derweil versuchen, den Kindern tatsächlich Süßigkeiten zu überreichen, bevor ihr Gemahl jedes einzelne Bonbon mit seiner persönlichen Erfolgsgeschichte verwechselt.
Die kaiserlichen Ministerien marschieren auf
Natürlich wäre eine Feier im Imperium Trumpius keine echte Feier, wenn nicht sämtliche Behörden ihre ehrfurchtgebietende Bedeutung demonstrieren dürften.
Die Legio Aeria Musica, das musikalische Elitekommando der kaiserlichen Luftstreitkräfte, wird traditionelle Gruselmelodien und moderne Klänge darbieten.
Insider vermuten, dass der Imperator persönlich eine neue Nationalhymne vorgeschlagen hat:
„Make Halloween Great Again – mit Kürbissen aus echtem Gold.“
Die kaiserliche Postverwaltung verteilt kleine Spielzeug-Postkutschen mit Motorantrieb und betreibt eine Grußkartenstation unter dem ehrwürdigen Motto BE BESTUS MAXIMUS.
Das Landwirtschaftsministerium, künftig bekannt als Ministerium für Imperiale Kürbisüberlegenheit, präsentiert einen gigantischen Kürbis.
Ein besonders beeindruckendes Exemplar soll angeblich bereits zum Landwirtschaftsminister vorgeschlagen worden sein.
Trumpius zeigte sich begeistert:
„Ein großartiger Kürbis! Sehr orange! Fast so schön wie ich! Vielleicht sogar intelligenter als manche Senatoren!“
Das kaiserliche Schatzamt verteilt unterdessen Malbücher, mit denen bereits die jüngsten Untertanen an die glorreiche Welt der Trumpius-Konten herangeführt werden.
Denn im Imperium gilt:
Wer früh genug spart, kann sich später vielleicht eine Eintrittskarte für die eigene Zukunft leisten.
NASA, Geheimdienst und die Invasion der Weltraumkürbisse
Auch die kaiserliche Weltraumbehörde NASA Maxima beteiligt sich an den Feierlichkeiten.
Noch ist unbekannt, ob sie Süßigkeiten aus dem All mitbringen wird. Trumpius soll jedoch bereits vorgeschlagen haben, den Mond vorsorglich in einen riesigen Kürbis zu verwandeln.
„Der Mond ist fantastisch. Aber er könnte orangener sein. Viel orangener. Ich kenne jemanden, der ihn streichen kann!“
Der Nationalparkdienst präsentiert die natürliche Schönheit des Imperiums, während die kaiserliche Münzprägeanstalt vermutlich darüber nachdenkt, ob sich Schokoladentaler nicht wesentlich besser mit dem Gesicht des Imperators verkaufen ließen.
Der Praetorianische Geheimdienst, offiziell als Secretus Servicius bekannt, wacht über die Sicherheit der Veranstaltung.
Verdächtige Gegenstände werden kontrolliert, gefährliche Accessoires beschlagnahmt und besonders gruselige Kostüme genauestens überprüft.
Ausgenommen sind selbstverständlich goldene Kronen, überdimensionierte rote Krawatten und Frisuren, die bei Windstärke drei als eigenständige Flugobjekte gelten.
Die große Geisterprüfung: Wer darf den Kaiser erschrecken?
Nicht jeder Geist darf einfach durch die kaiserlichen Tore schweben.
Zutritt erhalten ausschließlich ausgewählte Familien mit gültigen Eintrittskarten, darunter Angehörige des Militärs, der Sicherheitskräfte sowie Pflege- und Adoptivfamilien.
Auch Kinder der Palastverwaltung dürfen teilnehmen, sofern sie ihren Eltern versprechen, keine vertraulichen Dokumente gegen Schokoriegel einzutauschen.
Kinderwagen, Rollstühle und medizinisch notwendige Hilfsmittel sind gestattet. Regenschirme dürfen ebenfalls mitgebracht werden, solange sie keine gefährlichen Metallspitzen besitzen.
Besonders streng wird angeblich auf verkleidete politische Gegner geachtet.
Ein Kind im Gespensterkostüm soll bereits gefragt haben, ob es sich als ehemaliger Präsident Josephus Bidenus verkleiden dürfe.
Die Antwort des kaiserlichen Hofzeremonienmeisters:
„Selbstverständlich. Aber bitte nicht während der Süßigkeitenverteilung einschlafen.“
Der Erntemond verneigt sich vor Trumpius Caesar
Wenn sich am Abend die Schatten über den Palastgarten legen, wird der Imperator auf den Stufen des Weißen Palatiums stehen.
Neben ihm Melania Elegantissima.
Vor ihm eine jubelnde Kinderschar.
Hinter ihm ein riesiger Kürbis.
Und über ihm der Mond, der vorsichtshalber seine eigene Presseerklärung vorbereitet hat, um dem Imperator für dessen außergewöhnliche Verdienste um die nächtliche Beleuchtung zu danken.
Sollte schlechtes Wetter die Feier verhindern, wird sie nicht nachgeholt.
Schließlich ist selbst der Himmel verpflichtet, kaiserliche Termine zu respektieren.
Trumpius hat dafür bereits eine Erklärung:
„Wenn es regnet, ist das Wetter schuld. Wahrscheinlich demokratisches Wetter. Unter meiner Führung wäre der Regen viel trockener!“
Und so endet die große kaiserliche Halloween-Proklamation mit einer Erkenntnis, die selbst den ältesten Gespenstern das Bettlaken vom Kopf reißt:
Im Imperium Trumpius braucht niemand ein Gruselkostüm, um Angst zu bekommen.
Es genügt, wenn der Kaiser verkündet, dass er persönlich für die Süßigkeitenpreise zuständig ist.
Denn während Kinder einmal im Jahr „Süßes oder Saures“ rufen, hat Trumpius Caesar daraus längst ein dauerhaftes Regierungsprogramm gemacht:
Das Süße bekommt der Kaiser. Das Saure zahlen die Untertanen.

