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Trumpius Caesar und die unzerstörbare Fahne von Fort McTrumpius

13. September 2026  ·  admin  ·  3 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar - Die Fahne von Fort McTrumpius
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IMPERIUM AMERICANUM – Botschaft des Caesar zum Jahrestag der glorreichsten Fahnenbeobachtung der Weltgeschichte

Es war im September des Jahres 1814 nach gewöhnlicher Zeitrechnung – lange vor Truth Social, goldenen Ballsälen und der segensreichen Regentschaft des Trumpius Caesar Maximus –, als ungefähr tausend tapfere Patrioten des jungen Imperium Americanum beschlossen, den Briten höflich, aber mit Kanonen mitzuteilen: Baltimore bleibt hier.

Schauplatz dieses historischen Kundendienstgesprächs war Fort McTrumpius, eine gewaltige Festung am Hafen von Baltimorium.

Die Briten waren damals im Besitz der mächtigsten Flotte der Welt. Sehr viele Schiffe. Riesige Kanonen. Raketen. Uniformen. Tee vermutlich ebenfalls.

Und sie waren überzeugt, damit Eindruck machen zu können.

Ein klassischer Fehler.

Denn im Fort warteten amerikanische Soldaten, Freiwillige und Milizionäre, die offensichtlich beschlossen hatten, dass Kapitulation an diesem Wochenende wegen Personalmangels nicht angeboten werde.

Die Lage war ernst. Zuvor hatten die Truppen seiner britischen Majestät bereits Washingtonium besucht und dort eine etwas übermotivierte Form der Gebäudesanierung durchgeführt: Sie setzten sowohl das Weiße Haus als auch das Kapitol in Brand.

Brandschutztechnisch eine Katastrophe.

Diplomatisch ebenfalls ausbaufähig.

Danach blickte die britische Führung auf Baltimorium und dachte: „Das nehmen wir auch noch.“

Baltimorium dachte: „Nein.“

Damit waren die diplomatischen Verhandlungen praktisch abgeschlossen.

Am Morgen des 13. September begann schließlich das große britische Feuerwerk. Kanonenkugeln flogen, Raketen explodierten und die königliche Marine beschoss Fort McTrumpius mit allem, was das Arsenal Ihrer Majestät hergab.

Eine Stunde.

Zehn Stunden.

Zwanzig Stunden.

Siebenundzwanzig Stunden.

Doch Fort McTrumpius stand.

Die Amerikaner standen.

Und vor allem stand die Fahne.

Die Briten hingegen erreichten irgendwann jene Phase militärischer Erkenntnis, die moderne Strategen als „Vielleicht wird das hier nichts mehr“ bezeichnen.

Am folgenden Morgen zogen sie sich zurück.

Nicht besiegt natürlich.

Nein, nein.

Es handelte sich selbstverständlich um eine strategische Verlegung britischer Schiffe in Richtung möglichst weit weg.

Franciscus Scottus Keyius blickt in den Himmel

Während dieses gigantischen Spektakels beobachtete der amerikanische Rechtsgelehrte Franciscus Scottus Keyius das Geschehen von einem Schiff aus.

Die ganze Nacht fragte er sich:

Steht das Fort noch?

Sind die Verteidiger noch dort?

Und vor allem: Weht die Fahne noch?

Dann kam der Morgen.

Die ersten Sonnenstrahlen krochen über den Horizont, der Rauch verzog sich – und dort oben flatterte sie.

Die Stars and Stripes.

Groß.

Majestätisch.

Unverschämt amerikanisch.

Franciscus Scottus Keyius war derart überwältigt, dass er tat, was Menschen im Jahr 1814 taten, wenn sie etwas Beeindruckendes sahen und noch keinen Instagram-Account besaßen:

Er schrieb ein Gedicht.

Aus diesem Gedicht wurde später „The Star-Spangled Banner“, die Nationalhymne des Imperium Americanum.

Eine Hymne über eine Fahne, die nach stundenlangem Bombardement noch immer wehte.

Trumpius Caesar würde vermutlich sagen:

„Eine fantastische Fahne. Wahrscheinlich die beste Fahne, die jemals beschossen wurde.“

212 Jahre später: Trumpius übernimmt die Geschichtsschreibung

Heute, 212 Jahre nach der Schlacht von Fort McTrumpius, erhebt sich Donaldus Trumpius Caesar Maximus, Beschützer der Grenzen, Bezwinger imaginärer Invasionen, Restaurator nationaler Größe und Oberster Hüter besonders großer Flaggen, um die Helden jener Nacht zu ehren.

Denn ihre Botschaft war eindeutig:

Freiheit bleibt nur erhalten, wenn Menschen bereit sind, sie zu verteidigen.

Eine durchaus bedeutende historische Erkenntnis.

Unter Trumpius erhält sie allerdings ein kleines imperiales Upgrade.

Denn selbstverständlich führt von Fort McHenry eine historisch vollkommen gerade Linie über 1814, 1776 und 250 Jahre amerikanische Unabhängigkeit direkt zu Donaldus Trumpius Caesar.

Historiker könnten an dieser Stelle Einwände anmelden.

Historiker sind allerdings keine Kaiser.

Das Imperium arbeitet währenddessen weiter an seiner gewaltigen Mission:

Das Land retten!

Die Werte verteidigen!

Die Souveränität zurückerobern!

Den Nationalstolz restaurieren!

Und vermutlich irgendwo noch eine sehr große Fahne aufstellen.

Möge deshalb das Sternenbanner weiterhin über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen wehen.

Und sollte eines Tages wieder eine britische Flotte vor Baltimorium erscheinen, möge man ihr freundlich erklären:

„Ihr habt das schon einmal versucht. Wir haben die Unterlagen noch.“

Ave America.

Ave Fort McTrumpius.

Ave Trumpius Caesar Maximus.

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