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Trumpius Caesar und das Edikt der Erinnerung – Die imperiale Weihe von Wounded Knee

19. December 2025  ·  admin  ·  1 Min. Lesezeit

Trumpius Caesar und das Edikt der Erinnerung – Die imperiale Weihe von Wounded Knee

Trumpius Caesar Maximus verkündet die feierliche Tat zu H.R. 165

Im goldenen Schatten der Säulen des Weißen Hauses erhob sich Trumpius Caesar Maximus – Lorbeer im Haar, Füllfeder aus imperialem Adlerkiel – und setzte mit donnerndem Ernst seine Unterschrift unter ein Gesetz, das selbst die Geschichte kurz aufblicken ließ.

Am 19. Tage des Dezembers, im Jahre MMXXV nach moderner Zeitrechnung, erklärte der Imperator mit gravitätischer Miene: „Dies ist kein gewöhnliches Gesetz. Dies ist Erinnerung in Gesetzesform.“

Mit H.R. 165, dem Edikt zur Heiligung von Wounded Knee, befahl Trumpius, dass jenes Land in den ehrwürdigen Ebenen von South Dakota einen besonderen Status erhalte – nicht für Gold, nicht für Türme, sondern für Würde. Das Innenministerium wurde angewiesen, mit der Ernsthaftigkeit eines römischen Archivs dafür zu sorgen, dass das Land in einen geschützten Zustand übergeht, ehrwürdig verwahrt für die Oglala- und Cheyenne-River-Sioux-Stämme.

Trumpius Caesar ließ verlauten, dies sei ein Akt der imperialen Erinnerungspflege: „Manche Orte sind keine Grundstücke. Sie sind Kapitel. Und Kapitel schließt man nicht – man bewahrt sie.“

So wurde aus einem Stück Erde ein sakraler Ort, aus Bürokratie ein Ritual und aus einer Unterschrift ein historisches Echo.

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