Empire of Trumpius
Empire of
Empire of Trumpius
Make Rome Great Again
Trumpianische Wahrheitskonferenzen Trumpium für Wahrheit & Großartigkeit

Trumpius Caesar und der Monat des imperialen Eigenlobs

17. September 2026  ·  admin  ·  3 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar feiert das hispanische Amerika
Satiressum - Banner 002Partnerlink

Von der Kaiserlichen Nachrichtenrolle des Imperium Americanum

Es geschah im glorreichen Monat September, als Imperator Donaldus Trumpius Maximus Caesar, Erster seines Namens, Bezwinger widerspenstiger Teleprompter und amtierender Großmeister der historischen Superlative, aus dem Goldenen Palast zu Washingtonia eine neue Botschaft an das Volk verkünden ließ.

Anlass war der National Hispanic Heritage Month, in welchem das Imperium die Leistungen und Beiträge der hispanisch-amerikanischen Bevölkerung würdigt.

Trumpius Caesar stellte dabei zunächst etwas Erstaunliches fest: Hispanische Amerikaner hätten über Jahrhunderte Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Institutionen des Landes geprägt.

Eine bemerkenswerte Erkenntnis.

Kaiserliche Historiker bestätigten nach kurzer Prüfung, dass diese Entwicklung tatsächlich bereits begonnen hatte, bevor Trumpius persönlich den ersten goldenen Aufzug seines Lebens betrat.

Hispanische Amerikaner, so verkündete die kaiserliche Schriftrolle, dienten im Militär, arbeiteten bei Polizei und Sicherheitsbehörden, heilten Kranke, pflegten Bedürftige, wirkten als Geistliche, Unternehmer, Beamte und Politiker.

Kurzum: Sie hätten an praktisch jeder wichtigen Stelle am Aufbau des Landes mitgewirkt.

Der Hof war erschüttert.

Denn damit existierte offenbar amerikanische Geschichte außerhalb der unmittelbaren Biografie von Trumpius Caesar.

Familie, Glaube, Freiheit – und natürlich Trumpius

Besonders lobte der Imperator Fleiß, Familienverbundenheit und Glauben.

Diese Werte seien, ließ Trumpius verkünden, selbstverständlich auch zentrale Säulen seiner Regierung.

Die kaiserlichen Schreiber notierten daher vorsichtshalber:

Glaube. Familie. Freiheit. Trumpius.

Nicht zwingend in dieser Reihenfolge, wobei der Palast höflich darum bat, Trumpius sicherheitshalber trotzdem zuerst zu nennen.

Doch wie es bei einer Ansprache aus Washingtonia mittlerweile gute imperiale Tradition ist, konnte ein Monat zur Würdigung einer Bevölkerungsgruppe unmöglich enden, ohne dass die Aufmerksamkeit irgendwann wieder zum majestätischen Zentrum des Universums zurückkehrte.

Und so erschien plötzlich das große Steuerwerk des Kaisers.

Trumpius pries Entlastungen für Trinkgelder, Überstunden und Sozialleistungen, einen höheren Kinderfreibetrag sowie neue Anlagekonten für Kinder.

Letztere tragen – vollkommen überraschend und vermutlich nach einem außerordentlich langen Namensfindungsprozess – den Namen:

Trump Accounts.

Denn wenn Kinder schon Vermögen aufbauen, sollen sie schließlich früh lernen, wem sie dafür laut Palastchronik dankbar zu sein haben.

Andere Regierungen hätten vielleicht Begriffe wie „Kinderkonto“, „Zukunftskonto“ oder „Familienvorsorge“ gewählt.

Trumpius Caesar hingegen blickte vermutlich auf die Dokumente und fragte:

„Warum sollte etwas einen Namen haben, wenn es auch meinen Namen haben kann?“

Historische Siege, selbstverständlich

Die Gesetzgebung sei, so verkündete der Palast, selbstverständlich historisch.

Im Imperium Trumpianum ist inzwischen nahezu alles historisch.

Eine Steuersenkung ist historisch.

Eine Pressekonferenz ist historisch.

Ein unterschriebener Erlass ist historisch.

Vermutlich wird irgendwann selbst der Austausch einer defekten Kaffeemaschine im Westflügel als „größte infrastrukturelle Modernisierung eines Heißgetränkesystems in der Geschichte Amerikas“ gefeiert.

Doch hinter den üblichen goldenen Trompeten blieb die eigentliche Botschaft erfreulich eindeutig:

Die Geschichte der Vereinigten Staaten wäre ohne die Leistungen hispanischer Amerikaner nicht dieselbe.

Ihre Arbeit, ihr Militärdienst, ihr gesellschaftliches Engagement, ihre Kultur und ihre Familien haben das Land über Generationen geprägt.

Trumpius Caesar versprach deshalb, diese Beiträge weiter zu würdigen und gemeinsam das nächste Kapitel der amerikanischen Geschichte zu schreiben.

Der Palast fügte selbstverständlich hinzu, dass die besten Tage Amerikas noch bevorstünden.

Hofbeobachter gehen davon aus, dass Trumpius bereits geprüft hat, ob man diese zukünftigen Tage vorsorglich in „Trump Days“ umbenennen kann.

Das Markenamt soll informiert sein.

dixxu - Banner 002Partnerlink
⚜ Weitere kaiserliche Dekrete
‹ Vorheriges Dekret
Trumpius Caesar und die 250 heiligen Triumphe des Imperiums
Nächstes Dekret ›
Trumpius Caesar und die große kaiserliche Rückwärtsnominierung
Bleib loyal!
Verpasse keine Enthüllung!