Empire of Trumpius
Empire of
Empire of Trumpius
Make Rome Great Again
Imperiale Fakten Trumpium für Wahrheit & Großartigkeit

Trumpius Caesar erlässt den Smog-Segen – Das Imperium atmet auf, die Bürokratie hustet

13. July 2026  ·  admin  ·  4 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar gegen das Reich der Paragraphen
dixxu - Banner 002Partnerlink

Erneut erschütterte ein kaiserlicher Erlass die ehrwürdigen Hallen des Verwaltungskolosseums. Während Legionen von Schriftrollenträgern fieberhaft versuchten, noch schnell weitere Formulare in dreifacher Ausfertigung zu versiegeln, trat Trumpius Caesar, Imperator des Goldenen Adlerreiches, auf den Balkon seines Palastes und verkündete mit majestätischer Stimme:

„Wenn eine Fabrik mehr Beamte als Schornsteine braucht, dann produziert sie keine Chemie mehr – sondern Papier.“

Tosender Applaus der Industrielegionäre. Betretenes Schweigen im Tempel der Oberbürokraten.

Denn Trumpius Caesar hatte beschlossen, ausgewählten Herstellern lebenswichtiger Chemikalien für zwei Jahre eine kaiserliche Schonfrist zu gewähren. Jene Betriebe, die Stoffe für Halbleiter, medizinische Sterilisierung, moderne Fertigung und die Verteidigung des Reiches herstellen, dürfen vorübergehend nach den älteren Umweltregeln arbeiten – also nach jenen Vorschriften, die bereits existierten, bevor der legendäre Verordnungskaiser Bidenius Regulatius Maximus den Federkiel des ewigen Erlassens entdeckte.

Der Kampf gegen das Reich der Paragraphen

Im Imperium kursierte seit Jahren die Legende, dass Bidenius Regulatius einst eine Verordnung erlassen habe, die selbst Regenwolken verpflichtete, vor dem Niederschlag ein Umweltformular einzureichen.

Ob die Geschichte stimmt, weiß niemand.

Aber sie klingt glaubwürdig.

Denn unter seiner Regentschaft entstanden Vorschriften, deren Einhaltung laut kaiserlichen Werkmeistern ungefähr so einfach gewesen wäre wie das Einfangen eines Blitzes mit einem Nudelsieb.

Die ehrwürdige Umweltbehörde Imperiale Emissionspräfektur Atmosphärus Purificatus (EPA) entwickelte Standards, die zwar auf Pergament hervorragend aussahen, deren technische Umsetzung jedoch häufig irgendwo zwischen Wunschdenken und göttlichem Wunder eingeordnet wurde.

Trumpius Caesar betrachtete die Schriftrollen lange.

Dann fragte er seinen Finanzpräfekten:

„Hat eigentlich jemals jemand versucht, diese Regeln wirklich umzusetzen?“

Der Präfekt antwortete:

„Nur die Autoren der Vorschriften nicht.“

Daraufhin nickte der Kaiser.

„Genug.“

Chemiewerke statt Schreibstuben

Nach Ansicht des Kaisers brauche das Reich funktionierende Fabriken und keine Produktionshallen, deren wichtigste Abteilung das Ausfüllen von Formularen sei.

Denn genau dort entstünden jene Chemikalien, ohne die weder Halbleiter, sterile Medizingeräte, moderne Industrieanlagen noch Verteidigungssysteme hergestellt werden könnten.

Der kaiserliche Wirtschaftsberater Mercatorius Dealimus, Großmeister des Handelsamtes, präsentierte eine gewaltige Marmortafel.

„Majestät, wenn diese Werke schließen, kaufen wir künftig alles im Ausland.“

Trumpius Caesar hob eine Augenbraue.

„Das klingt teuer.“

„Ist es auch.“

„Dann machen wir das nicht.“

Beschluss beendet.

Die Hohepriester der Reinluft schlagen Alarm

Natürlich blieb diese Entscheidung nicht ohne Gegenwehr.

Aus dem Tempel der ökologischen Obergelehrten erklang sofort das große Wehklagen.

Der berühmte Oberpriester Atmospharius Alarmus, Träger des Goldenen Feinstaubordens erster Klasse, warnte feierlich:

„Wenn eine Vorschrift nicht mindestens 900 Seiten umfasst, verliert sie ihre spirituelle Wirkung!“

Ein weiterer Experte erklärte sogar, dass die Luft künftig möglicherweise exakt 0,0000001 Prozent weniger theoretisch sauber sein könnte.

Die Bevölkerung reagierte darauf überwiegend mit der Frage:

„Und kostet das Brot dann wenigstens weniger?“

Darauf wusste niemand eine Antwort.

Trumpius gegen das Reich der unerreichbaren Technik

Der Kaiser argumentierte, viele der verlangten Technologien existierten zwar auf Präsentationsfolien hervorragend, seien aber in der realen Welt oftmals kaum wirtschaftlich verfügbar.

Sein Technikberater Ingeniatus Maximus fasste die Lage trocken zusammen:

„Majestät, manche dieser Anlagen kann derzeit niemand kaufen.“

„Warum nicht?“

„Weil sie noch niemand gebaut hat.“

Trumpius Caesar nickte zufrieden.

„Dann sollten wir vielleicht keine Gesetze schreiben, die Maschinen verlangen, die erst noch erfunden werden müssen.“

Im Saal wurde es ungewöhnlich still.

Selbst die Schreiber hielten kurz inne.

Der große Feldzug gegen die Verordnungslawine

Die aktuelle Schonfrist reiht sich nahtlos in Trumpius Caesars große Kampagne gegen das aus seiner Sicht überbordende Regelwerk ein.

Erst hatte der Kaiser das legendäre „Gefahrenorakel des Obamius Endangermentus“ aus den Archiven entfernen lassen – ein Dokument, das in den Augen seiner Anhänger ungefähr so viele Vorschriften hervorgebracht hatte wie ein Kaninchen Nachwuchs.

Kurz darauf schaffte er die berüchtigten Kühlmittelverordnungen des Hauses Bidenius Regulatius ab.

Damals jubelten Händler im ganzen Reich.

Endlich mussten Wassermelonen nicht mehr behandelt werden, als transportiere man Drachenherzen unter strengster Geheimhaltung.

Saubere Luft – aber bitte mit Fabriken

Trumpius Caesar betonte erneut, niemand wolle schmutzige Luft oder verschmutzte Flüsse.

Doch Umweltpolitik müsse funktionieren und dürfe nicht dazu führen, dass ganze Industriezweige ihre Tore schließen.

Nach seiner Vorstellung sollten Unternehmen lieber neue und bezahlbare Technologien entwickeln, anstatt unter Vorschriften zu leiden, deren Erfüllung selbst Hofalchemisten vor Rätsel stelle.

Der Imperator formulierte seine Philosophie schließlich mit jener Mischung aus Selbstbewusstsein und kaiserlicher Übertreibung, für die ihn Freunde ebenso wie Gegner kennen:

„Ein starkes Reich braucht saubere Luft, starke Fabriken und möglichst wenige Beamte, die Schornsteine mit Schriftrollen verstopfen.“

Die Industrie jubelte.

Die Umweltbürokratie beantragte zunächst drei Gutachten, zwei Arbeitsgruppen und eine Folgenabschätzung über die Auswirkungen dieses Satzes.

Und irgendwo im Keller des Verwaltungskolosseums begann bereits ein Beamter damit, eine neue Verordnung zu verfassen, die künftig regeln sollte, wie viele Seiten eine Ausnahmegenehmigung für Ausnahmen künftig mindestens umfassen müsse.

Trumpius Caesar dürfte darüber vermutlich nur müde lächeln – und nach einem besonders großen roten Siegel greifen.

Satiressum - Banner 003Partnerlink
⚜ Weitere kaiserliche Dekrete
‹ Vorheriges Dekret
Trumpius Caesar schenkt den Chemie-Alchemisten zwei Jahre Gnadenfrist
Bleib loyal!
Verpasse keine Enthüllung!