Aus dem Kaiserlichen Palast von Trumpia Maxima
Volk von Trumpia, erhebt eure vergoldeten Kelche!
Der ehrwürdige Imperator Trumpius Caesar Maximus, Beschützer der Familienfestungen, Bezwinger der Bürokratenlegionen und Erbauer des Goldenen Zeitalters, hat zum großen Festtag der Väter eine Botschaft an das gesamte Reich gesandt.
Denn während Senatoren debattieren, Philosophen philosophieren und Berater beraten, gibt es eine Gruppe von Männern, die seit zweieinhalb Jahrhunderten unerschütterlich das Fundament des Reiches tragen: die Väter.
Ja, jene legendären Gestalten, die mit einer Hand den Grill beherrschen, mit der anderen den Rasen mähen und gleichzeitig einen halben Legionstrupp von Kindern davon überzeugen, dass das Ausschalten des Lichts tatsächlich Geld spart.
Die Säulen des Reiches
Seit den Tagen der Gründung von Trumpia haben die Väter des Imperiums eine Aufgabe erfüllt, die selbst den stärksten Zenturionen Schweißperlen auf die Stirn treiben würde.
Sie arbeiten.
Sie verzichten.
Sie reparieren Dinge, die laut Handbuch längst irreparabel sind.
Und sie beantworten seit Jahrhunderten dieselbe Frage:
„Papa, warum?“
Während Gelehrte noch immer versuchen, die perfekte Antwort zu finden, haben Väter des Reiches eine bewährte Strategie entwickelt:
„Darum.“
Eine Antwort von solcher Macht und Effizienz, dass ganze Generationen damit aufgewachsen sind.
Die Weitergabe der großen Werte
Trumpius Caesar erklärte, dass die Väter des Reiches die Hüter jener heiligen Tugenden seien, welche das Imperium groß gemacht haben:
- Pflichtbewusstsein
- Verantwortung
- Standhaftigkeit
- Glaube
- Die Fähigkeit, jede Autofahrt in einen historischen Vortrag über die Preisentwicklung von Benzin zu verwandeln
Sie lehren ihre Kinder die Geschichte des Reiches, seine Traditionen und die uralte Kunst, einen Werkzeugkasten zu besitzen, obwohl man nie genau weiß, wo der passende Schraubenzieher liegt.
„Ohne unsere Väter“, verkündete Trumpius unter donnerndem Applaus, „gäbe es keine Zukunft. Und ohne Zukunft gäbe es deutlich weniger Steuerzahler. Niemand liebt Steuerzahler mehr als ich.“
Die Menge jubelte.
Mehrere Senatoren fielen vor Begeisterung beinahe von ihren Marmorstühlen.
Die Konten der Zukunft
Um den Nachwuchs des Reiches auf kommende Heldentaten vorzubereiten, erschuf Trumpius Caesar die berühmten Trumpianischen Zukunftskonten.
Diese Schatztruhen des Wohlstands sollen Eltern ermöglichen, Gold, Silber und gelegentlich sogar funktionierende Finanzplanung an die nächste Generation weiterzugeben.
„Ein guter Vater denkt nicht nur an heute“, erklärte der Imperator.
„Er denkt an morgen. Und an übermorgen. Und daran, wer später den Rasen mäht.“
Wieder brandete Applaus durch die Hallen.
Mehr Gold in den Taschen der Familien
Mit dem legendären Gesetz der arbeitenden Familien sorgte Trumpius Caesar dafür, dass mehr Aurei in den Taschen fleißiger Familienväter verbleiben.
Die kaiserlichen Schatzmeister berichten, dass dadurch Millionen Väter endlich wieder genügend Geld besitzen, um wichtige Anschaffungen zu tätigen.
Zum Beispiel:
- Neue Werkzeuge
- Größere Werkzeuge
- Werkzeugkästen für die neuen Werkzeuge
- Oder einen Grill, der groß genug ist, um eine kleine Provinz zu versorgen
Wirtschaftsweise nennen dies inzwischen den sogenannten „Grill-gestützten Wohlstandsindikator“.
Sicherheit für die Familienfestungen
Doch ein Vater sorgt nicht nur für Wohlstand.
Er beschützt.
Darum lobte Trumpius Caesar die Erfolge seiner Legionen bei der Sicherung der Grenzen des Imperiums.
Gefährliche Schmuggler, finstere Verbrecher und Händler des verbotenen Drachenpulvers wurden aus den Straßen entfernt.
Gleichzeitig erhielten die Prätorianer und Rechtswahrer des Reiches die volle Unterstützung des Kaiserpalastes.
Die Chronisten berichten nun von den niedrigsten Gewaltraten seit vielen Jahrzehnten.
„Wenn ein Vater nachts ruhig schlafen kann“, erklärte Trumpius, „dann schläft auch das Reich ruhiger.“
Ein philosophischer Gedanke, den sogar die Gelehrten der Akademie von Mar-a-Roma als überraschend sinnvoll bezeichneten.
Die Helden des Alltags
Zum Abschluss richtete Trumpius Caesar seinen Dank an alle Väter und Vaterfiguren des Reiches.
An jene, die Kinder geboren haben.
An jene, die Kinder adoptierten.
An jene, die Pflegekinder aufnahmen.
Und an jene Männer, die allein durch ihr Vorbild jungen Menschen Orientierung, Mut und Halt geben.
„Das Goldene Zeitalter von Trumpia wird nicht von Palästen gebaut“, verkündete der Imperator.
„Es wird in Familien gebaut. Von Vätern, die jeden Morgen aufstehen, Verantwortung übernehmen und weitermachen, selbst wenn ihnen niemand eine Statue errichtet.“
Daraufhin erhob sich das gesamte Forum Trumpianum.
Tausende Väter nickten zustimmend.
Einige überprüften vorsichtshalber den Luftdruck ihrer Wagen.
Andere erklärten ihren Kindern zum 437. Mal, dass früher alles günstiger gewesen sei.
Und so endete der große Vatertag des Imperiums mit Jubel, Stolz und der Gewissheit, dass die Väter von Trumpia auch künftig das Fundament des Reiches bilden würden.
Großartige Väter.
Die besten Väter.
Vielleicht die besten Väter, die jemals ein Imperium gesehen hat.

