Rom, Neu-Washingtonium – Es war ein Tag, von dem die Gelehrten später behaupten würden, er habe gleichzeitig gestern, heute und morgen stattgefunden.
Imperator Trumpius Caesar Maximus, Herrscher über die Vereinigten Provinzen von Americus, Bezwinger der Bürokraten, Meister der goldenen Dekrete und Erfinder der vermutlich schönsten Unterschriften der bekannten Galaxie, verkündete die nächste Stufe seiner technologischen Weltherrschaft:
Das Zeitalter der Quanten-Magie beginnt.
Während gewöhnliche Sterbliche noch darüber diskutieren, warum ihr Drucker plötzlich offline ist, ließ Trumpius seine kaiserlichen Wissenschaftler einen Plan entwickeln, der nichts Geringeres vorsieht als den Bau des mächtigsten Quantenrechners aller Zeiten.
Ein Gerät so leistungsfähig, dass es angeblich gleichzeitig alle Antworten kennt, bevor überhaupt jemand die Frage gestellt hat.
„Großartig. Wirklich großartig. Die Quanten werden fantastisch sein“, soll Trumpius vor jubelnden Senatoren verkündet haben.
Das Projekt „Quantumus Maximus“
Das neue kaiserliche Dekret befiehlt dem Obersten Wissenschaftspräfekten Scientius Technologicus Magnificus, gemeinsam mit den Ministerien für Krieg, Handel, Energie und diversen Geheimorganisationen eine neue Quantenstrategie zu entwickeln.
Ziel:
Nicht irgendeinen Computer bauen.
Nicht einmal einen sehr guten Computer.
Sondern den ersten Quantencomputer, der so mächtig ist, dass Wissenschaftler beim Einschalten spontan Nobelpreise beantragen.
Die kaiserlichen Ingenieure sollen nun prüfen:
- Wie groß der Rechner werden muss.
- Wie viele Ressourcen benötigt werden.
- Wie viele Mathematiker während des Projekts nervös zusammenbrechen.
- Und ob die Maschine möglicherweise bereits weiß, wie das Projekt endet.
Die Angst der Rivalen
Im Senat heißt es, dass konkurrierende Reiche wie das Kaiserreich Sinoxia und andere geopolitische Herausforderer ebenfalls an Quantenmaschinen arbeiten.
Doch Trumpius zeigte sich unbeeindruckt.
„Unsere Quanten sind größer. Unsere Quanten sind schöner. Unsere Quanten haben bessere Bewertungen.“
Experten konnten zwar nicht erklären, was eine „schöne Quanteneinheit“ sein soll, wagten aber auch nicht zu widersprechen.
Die Legion der Quantenarbeiter
Da selbst ein Imperator weiß, dass Maschinen nicht aus Luft und Selbstbewusstsein entstehen, soll eine völlig neue Generation von Fachkräften ausgebildet werden.
Gegründet werden die legendären:
Nationalen Institute für Quanten-Arbeiterentwicklung
Dort sollen junge Römer lernen:
- Quantenphysik
- Quantenprogrammierung
- Quantenfertigung
- Quantenkaffeezubereitung
- und vermutlich Quantensteuererklärung
Insider berichten, dass Absolventen künftig in der Lage sein werden, gleichzeitig in mehreren Meetings anwesend zu sein und dennoch produktiver zu wirken als ihre Vorgesetzten.
Die Quanten-Spione schlagen zurück
Natürlich weckt eine solche Macht Begehrlichkeiten.
Deshalb befahl Trumpius auch die Wiederbelebung des berühmten:
Quantumus Contra-Intelligentia Protectio Team
Diese Eliteeinheit soll verhindern, dass fremde Mächte geheime Quanteninformationen stehlen.
Ihre Aufgabe:
Herausfinden, wer versucht, Informationen zu stehlen, bevor diese Person überhaupt beschlossen hat, sie zu stehlen.
Einige Senatoren behaupten bereits, die Einheit arbeite rückwirkend.
Sensoren, die alles sehen
Das Dekret sieht außerdem vor, innerhalb von fünf Jahren neue Quantensensoren und Quantennetzwerke einzuführen.
Diese Geräte sollen:
- Krankheiten früher erkennen,
- Energienetze verbessern,
- Produktionsanlagen optimieren,
- Landwirtschaft revolutionieren,
- und vermutlich feststellen können, wer den letzten Donut aus der Büroküche genommen hat.
Die Möglichkeiten erscheinen nahezu grenzenlos.
Die Genesis-Mission des Imperators
Bereits zuvor hatte Trumpius Caesar Maximus die legendäre Genesis-Mission gestartet.
Dabei soll künstliche Intelligenz wissenschaftliche Forschung beschleunigen.
Nun werden KI und Quantenforschung vereint.
Wissenschaftler sprechen bereits vom sogenannten:
„Hyper-Maximus-Mega-Genius-Effekt“
Dabei arbeiten künstliche Intelligenzen und Quantencomputer gemeinsam daran, Probleme zu lösen, die bislang als unlösbar galten.
Beispielsweise:
- Warum Videokonferenzen immer dann abstürzen, wenn wichtige Personen sprechen.
- Warum Passwortregeln genau einen Tag nach der Änderung vergessen werden.
- Und warum Drucker spüren, wenn man es eilig hat.
Die Zukunft gehört Trumpius
Seit Jahren investiert das Kaiserreich Americus gewaltige Summen in die Quantenforschung.
Bereits hunderte Millionen Aurei flossen in Forschungszentren, Universitäten und Industriepartnerschaften.
Trumpius betrachtet dies als Beginn einer neuen Ära.
Eine Ära, in der Wissenschaftler schneller forschen.
Unternehmen schneller entwickeln.
Und Imperatoren schneller verkünden können, dass sie es bereits vorher gewusst haben.
Ob der gewaltige Quantenplan tatsächlich die Welt verändert oder lediglich dazu führt, dass künftig selbst Taschenrechner ein Ego entwickeln, wird die Zukunft zeigen.
Doch eines ist sicher:
Wenn irgendwann ein Quantencomputer das Universum neu berechnet, wird auf dem Startbildschirm vermutlich stehen:
„Powered by Trumpius Caesar Maximus.“

