Im goldenen Marmorsaal des Weißen Palastes von Trumpia verkündete Kaiser Trumpius Caesar Maximus, Bezwinger der Bürokratie, Herr der Haarpracht und Oberster Imperator der Strategischen Genialität, ein neues kaiserliches Dekret von historischer Bedeutung.
Nachdem das Reich Trumpia bereits Straßen, Grenzen, Steaks und soziale Medien revolutioniert hatte, richtet sich der Blick nun auf etwas noch Kleineres: die geheimnisvolle Welt der Quanten.
„Die Teilchen sind winzig“, erklärte Trumpius vor versammelten Senatoren, Wissenschaftlern und Hofastrologen. „Aber meine Pläne sind gigantisch. Niemand macht Quanten besser als Trumpia. Niemand!“
Die Menge jubelte. Einige verstanden zwar nicht genau, was Quanten eigentlich sind, applaudierten aber vorsichtshalber trotzdem.
Das Zeitalter der Quantenritter beginnt
Laut dem neuen kaiserlichen Erlass soll Trumpia zur unangefochtenen Supermacht der sogenannten Quantenmagie werden.
Während andere Reiche noch versuchen, ihre Drucker mit dem WLAN zu verbinden, plant Trumpius bereits Quantencomputer, die Probleme lösen sollen, bevor sie überhaupt entstehen.
Der kaiserliche Wissenschaftsminister Professor Quantus Rechnerius Ultra, bekannt für seinen Satz „Ich verstehe Quantenphysik – zumindest an geraden Wochentagen“, erklärte:
„Ein normaler Computer denkt in Einsen und Nullen. Ein Quantencomputer denkt gleichzeitig in Einsen, Nullen und vermutlich auch in Dingen, die wir noch gar nicht erfunden haben.“
Trumpius nickte zufrieden.
„Klingt hervorragend. Genehmigt.“
Das Projekt QC-ADDS: Der größte Rechner aller Zeiten
Herzstück des Dekrets ist das ehrwürdige Projekt QC-ADDS, was im Lateinischen ungefähr so viel bedeutet wie:
„Ein unfassbar teurer Computer, von dem alle hoffen, dass er fantastisch wird.“
Der geplante Quantenrechner soll wissenschaftliche Durchbrüche ermöglichen, die bisher unmöglich waren.
Mögliche Anwendungen:
- neue Medikamente
- revolutionäre Materialien
- bessere Batterien
- effizientere Energiegewinnung
- und möglicherweise die endgültige Klärung, warum Drucker immer dann streiken, wenn man es eilig hat
Trumpius zeigte sich optimistisch:
„Wenn dieser Rechner fertig ist, wird er Dinge berechnen, die noch nie jemand berechnet hat. Vielleicht sogar meine Wahlergebnisse von 2020. Und die werden fantastisch aussehen.“
Quanten-Sensoren gegen alles
Doch damit nicht genug.
Der kaiserliche Kriegsminister Bellator Quantumus Invictus erhielt den Auftrag, mindestens drei neue Quantensensoren zu entwickeln.
Diese sollen so empfindlich sein, dass sie angeblich:
- U-Boote entdecken können,
- verborgene Objekte aufspüren,
- präziseste Navigation ermöglichen,
- und möglicherweise erkennen, wer im Senat heimlich während Sitzungen schläft.
Einige Senatoren reagierten darauf sichtbar nervös.
Das große Quanten-Netzwerk
Parallel dazu soll ein gigantisches Quanten-Netzwerk entstehen.
Der Raumfahrtpräfekt Cosmonauticus Astralis Maximus erklärte:
„Wir möchten eines Tages Quantenkommunikation zwischen Erde, Mond und Mars ermöglichen.“
Trumpius gefiel die Idee sofort.
„Ausgezeichnet. Dann kann ich meine Reden direkt auf mehreren Planeten gleichzeitig übertragen.“
Die Jagd nach den Quanten-Schätzen
Ein weiterer Schwerpunkt des Dekrets betrifft die Versorgungsketten.
Denn Quantencomputer benötigen seltene Bauteile, spezielle Chips und hochentwickelte Technologien.
Trumpius formulierte die Strategie gewohnt einfach:
„Wenn wir etwas brauchen, bauen wir es selbst. Wenn wir es nicht bauen können, bauen wir eine Fabrik, die es bauen kann. Wenn das nicht reicht, bauen wir zwei Fabriken.“
Die Wirtschaftsministerin Mercatoria Profitia Suprema sprach daraufhin von der größten Quanten-Offensive der Geschichte.
In den Börsen von Trumpia wurden vorsorglich bereits Aktien von Unternehmen gekauft, deren Geschäftsmodell noch niemand verstanden hatte.
Die Quantenwächter
Natürlich bringt jede neue Technologie auch Gefahren mit sich.
Deshalb wird die bestehende Schutztruppe zu den legendären Quantum Custodes Imperiales ausgebaut.
Unter Führung von Geheimdienstchef Spionius Observatius Magnificus sollen sie verhindern, dass feindliche Reiche geheime Quanten-Technologien stehlen.
„Unsere Gegner wollen unsere Ideen, unsere Forschung und unsere Innovationen“, warnte Spionius.
„Vor allem die Innovationen.“
Neue Jobs für die Quanten-Legion
Besonders stolz zeigte sich Trumpius auf die geplante Ausbildungsoffensive.
Tausende neue Fachkräfte sollen künftig als:
- Quanteningenieure
- Quantentechniker
- Quantenprogrammierer
- Quantensensor-Spezialisten
- und vermutlich auch Quanten-Berater für Quanten-Berater
ausgebildet werden.
Der Arbeitsminister Laborius Futurum Magnus sprach von den bestbezahlten Arbeitsplätzen der Zukunft.
„Viele Menschen wissen heute noch gar nicht, was ein Quantenexperte macht.“
Trumpius grinste.
„Perfekt. Dann kann auch niemand behaupten, er könne es besser.“
Das internationale Quantenbündnis
Auch außenpolitisch denkt Trumpius groß.
Gemeinsam mit befreundeten Reichen soll ein internationales Bündnis entstehen, um die Entwicklung der Quanten-Technologie voranzutreiben.
Der Außenminister Diplomatius Paximus Grandis erklärte:
„Wir wollen mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten und gleichzeitig verhindern, dass unsere Gegner Zugang zu kritischen Technologien erhalten.“
Trumpius ergänzte:
„Freunde bekommen Kooperation. Gegner bekommen Vorträge. Sehr lange Vorträge.“
Das Urteil des Imperators
Am Ende der Zeremonie erhob sich Trumpius Caesar Maximus von seinem vergoldeten Quanten-Thron und verkündete feierlich:
„Die Zukunft gehört nicht den Langsamen. Sie gehört den Schnellen. Und die Quanten sind so schnell, dass sie gleichzeitig überall sein können. Genau wie meine großartigen Ideen.“
Anschließend wurde das Dekret unterzeichnet, mit einem Stift aus reinem Imperiumsgold versiegelt und von zwölf kaiserlichen Quantenadlern in die Archive getragen.
Ob Trumpia tatsächlich zur größten Quanten-Supermacht der Welt wird, bleibt abzuwarten.
Fest steht jedoch:
Wenn es nach Trumpius Caesar geht, wird die Zukunft nicht nur digital.
Sie wird quantastisch.

