Empire of Trumpius
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Trumpius Caesar verkündet den großen 5.000-Dollar-Goldregen

10. September 2026  ·  admin  ·  4 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius und die große 5.000-Dollar-Dividende
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Im Imperium Trumpius ist ein neues Zeitalter angebrochen. Nach Goldenen Kuppeln, goldenen Buchstaben, goldenen Versprechen und vermutlich vergoldeten Servietten folgt nun die logische nächste Stufe imperialer Wirtschaftspolitik: Gold für alle!

Zumindest für alle erwachsenen Bürger des amerikanischen Imperiums. Und zumindest dann, wenn das Volk vorher an der Wahlurne die richtige Dankbarkeit gegenüber seinem Caesar zeigt.

Seine Orangenheit Imperator Donaldus Trumpius Maximus Dividendus, Bezwinger der Experten, Erschrecker der Taschenrechner und oberster Verwalter noch nicht ausgezahlter Milliarden, verkündete feierlich den neuesten Schatz aus der kaiserlichen Wunderkammer:

5.000 Dollar für jeden erwachsenen amerikanischen Bürger.

Ja, fünftausend.

Nicht als Gutschein für einen Trumpius-Golfplatz. Nicht als Rabatt beim Erwerb einer goldenen MAGA-Amphore. Sondern angeblich richtiges Geld.

Die Begründung des Hofes ist ebenso einfach wie majestätisch: Das Imperium verdiene inzwischen dermaßen viel Geld, dass selbst die kaiserlichen Schatzkammern unter akutem Münzübergewicht litten.

Und wer, wenn nicht Trumpius Caesar persönlich, könnte dieses Problem lösen?

Nur Caesar kann Geld verschenken, das noch niemand bekommen hat

Trumpius erklärte seinem staunenden Volk sinngemäß: Weil unter seiner Herrschaft alles derart fantastisch laufe und Amerika so unglaublich viel Geld verdiene, könne nur er dieses Versprechen machen.

Allerdings befindet sich zwischen Versprechen und Geldbörse noch eine kleine, völlig unbedeutende republikanische Fußnote:

Die Republikaner müssen zunächst Repräsentantenhaus und Senat gewinnen.

Erst danach soll der kaiserliche Geldregen beginnen.

Im alten Rom nannte man so etwas „Brot und Spiele“.

Im neuen Rom heißt es offenbar:

„Wählt richtig, dann gibt's fünftausend.“

Der kaiserliche Hofstaat verglich das Imperium sogar mit einem erfolgreichen Unternehmen, das seinen Aktionären eine Dividende ausschüttet.

Damit wäre auch endlich geklärt, wer der Vorstandsvorsitzende der Vereinigten Staaten ist.

Trumpius natürlich.

Der Unterschied: Bei normalen Aktiengesellschaften besitzen die Aktionäre Aktien. Im Imperium Trumpius genügt offenbar ein Personalausweis und politische Hoffnung.

Der Hof meldet: Alles wegen Trumpius

Natürlich wäre dieser historische Geldsegen ohne Donaldus Trumpius völlig unmöglich.

Das kaiserliche Release zählt entsprechend ehrfürchtig auf, was der Imperator angeblich alles vollbracht habe: Billionen an neuen privaten Investitionen, den Kampf gegen staatliche Verschwendung, historische Steuererleichterungen, eine „America First“-Handelspolitik und sogar die Gefangennahme des venezolanischen Herrschers Nicolás Maduro Maximus Petroleum samt anschließendem Ölgeschäft.

Kurz gesagt:

Trumpius hat offenbar gleichzeitig die Wirtschaft gerettet, Washington aufgeräumt, die Weltpolitik neu sortiert und irgendwo zwischen Frühstück und Golfabschlag noch genügend Kleingeld gefunden, um jedem Erwachsenen 5.000 Dollar zuzustecken.

Eine bemerkenswerte Arbeitsleistung.

Der kaiserliche Hof fasst sie deshalb praktisch zusammen:

Andere reden. Trumpius liefert.

Was genau wann geliefert wird, bleibt dabei jene spannende Detailfrage, mit der sich traditionell nur Kleingeister, Buchhalter und sogenannte „Experten“ beschäftigen.

Die Experten werden vorsorglich verspottet

Experten kommen im Reich Trumpius ohnehin ungefähr direkt hinter Stechmücken, Steuerprüfern und schlecht beleuchteten Kameras.

Das Release betont deshalb ausdrücklich, dass Trumpius immer wieder Dinge vollbringe, die sogenannte Experten für unmöglich hielten.

Eine ausgezeichnete Methode.

Denn erklärt ein Ökonom das Vorhaben für schwierig, beweist das lediglich, wie genial Trumpius ist.

Erklärt er es für unmöglich, ist Trumpius noch genialer.

Und funktioniert es tatsächlich nicht, war vermutlich der Ökonom schuld.

So entsteht ein wirtschaftspolitisches System mit eingebauter Unfehlbarkeit.

Und dann erschienen die Demokratii Communistica

Natürlich benötigt jedes kaiserliche Epos auch eine Horde finsterer Gegenspieler.

Auftritt: die Democratii Communistica, jene sagenumwobenen Kreaturen, die laut Hofchronik gleichzeitig höhere Steuern, offene Grenzen und eine kommunistische Agenda bringen wollen.

Während Trumpius also angeblich mit einem Sack voller 5.000-Dollar-Scheine durch Amerika zieht, stehen die Demokratii am Wegesrand und versuchen vermutlich, jedem Bürger die Geldbörse, den Gartengrill und den amerikanischen Traum abzunehmen.

Die Botschaft könnte subtiler kaum sein:

Republikaner gewinnen: 5.000 Dollar.

Demokraten gewinnen: Untergang des Abendlandes.

Damit erreicht politische Kommunikation endlich die Eleganz eines Spielautomaten.

Ave Dividende!

Und so erhebt Trumpius Caesar erneut die Hände über sein Imperium und verkündet eine Zukunft, in der jeder erwachsene Bürger ein kleines Stück vom sagenhaften Wohlstand erhalten soll.

Noch ist das Geld nicht auf dem Konto.

Noch müssen Wahlen gewonnen werden.

Noch muss aus dem Versprechen tatsächliche Politik werden.

Aber im Imperium Trumpius besitzt ein Versprechen ohnehin bereits denselben Glanz wie eine Auszahlung – nur mit deutlich geringeren Buchungskosten.

Also öffnet eure Geldbörsen, Bürger!

Blickt erwartungsvoll zum Himmel!

Vielleicht regnet es bald 5.000-Dollar-Scheine.

Und falls nicht, wird der kaiserliche Hof sicherlich jemanden finden, der den Regenschirm falsch gehalten hat.

Ave Trumpius!

Ave Dividendus!

Ave Fünftausendus Dollarius!

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