Empire of Trumpius
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Imperiale Proklamationen

Trumpius Caesar Maximus und der gigantische Freiheits-Schabbat von Amerikas Imperium

04. May 2026  ·  admin  ·  3 Min. Lesezeit

Trumpius Caesar feiert Amerikas Freiheits-Schabbat
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Washingtonopolis bebte. Die goldenen Säulen des Imperiums glänzten heller als die Frisur von Trumpius Caesar Maximus persönlich, als der mächtigste Herrscher seit Julius Cäsar mit Spraytan die Bühne des Weißen Domus betrat und den „Jewish American Heritage Month“ ausrief – natürlich nicht einfach nur mit einer Erklärung, sondern mit einer Rede, die klang, als hätte ein Adler die amerikanische Verfassung auf einem brennenden Grillfest vorgelesen.

„Niemand liebt Freiheit mehr als wir“, donnerte Trumpius Caesar Maximus, während hinter ihm patriotische Harfenmusik lief und vermutlich irgendwo ein Weißkopfseeadler eine Träne verdrückte. „Und niemand hat Amerika großartiger gemacht als die fantastischen, unglaublichen, wirklich sehr erfolgreichen jüdischen Amerikaner. Viele sagen das. Sehr kluge Leute.“

Der Imperator erinnerte an die legendären Tage der Amerikanischen Revolution, als Freiheitskämpfer wie „Haymus Salomonicus der Unbeugsame“ angeblich mit nichts außer Mut, Überzeugungskraft und vermutlich sehr guten Finanzplänen die Gründung Amerikas ermöglichten. Laut Trumpius sei Salomon damals „praktisch der ursprüngliche Deal-Maker“ gewesen. Manche Historiker widersprechen. Aber Historiker besitzen bekanntlich selten goldene Vorhänge.

Besonders majestätisch wurde es, als Trumpius Caesar Maximus die berühmten Worte von Georgius Washingtonius zitierte, dem ersten Präsidenten des Imperiums: Amerika gebe „Bigotterie keine Zustimmung und Verfolgung keine Unterstützung“. Trumpius ergänzte spontan: „Und ich gebe ihnen zusätzlich schlechte Einschaltquoten.“

Anschließend erklärte der Kaiser des gepflegten Übertreibens den Kampf gegen Antisemitismus zur „größten und schönsten Mission seit der Erfindung der XXL-Steaks“. Unter seinem Vorgänger – den Trumpius nur als „Sleepius Bidenius“ bezeichnete – sei das Chaos angeblich explodiert wie ein Rabattfeuerwerk in einem schlecht bewachten Kasino.

„Wir werden Hass bekämpfen!“, rief Trumpius mit ausgestrecktem Arm Richtung Publikum. „Vor allem an Universitäten. Viele Professoren – ganz schlimme Leute. Sehr schlechte Frisuren. Katastrophal.“

Besonders begeistert zeigte sich der Herrscher vom geplanten „Rededicate 250“-Wochenende, einer gigantischen patriotischen Jubelfeier zum 250-jährigen Bestehen Amerikas. Höhepunkt: ein nationaler Freiheits-Schabbat vom 15. bis 16. Mai. Familien, Freunde und Nachbarn sollen gemeinsam feiern, danken, ruhen und möglichst keine negativen Kabelnachrichten schauen.

Insider berichten, dass Trumpius ursprünglich sogar einen „Freedom Challah Tower“ von 30 Metern Höhe vor dem Weißen Domus errichten wollte. Das Projekt scheiterte angeblich nur daran, dass niemand genügend Sesam finden konnte.

Der Proklamations-Text selbst las sich wie eine Mischung aus Bibel, Wahlkampfrede und patriotischem Actionfilm. Jüdische Amerikaner wurden als tragende Säulen der Nation beschrieben – Menschen des Glaubens, der Bildung, der Familie und des Dienstes an der Gesellschaft. Werte also, die Trumpius Caesar Maximus grundsätzlich unterstützt, solange sie in Großbuchstaben geschrieben werden.

Politische Beobachter im Sender „Foximus Maximus News“ feierten die Erklärung bereits als „historisch“, „wunderschön“ und „wahrscheinlich von Engeln gegengelesen“. Kritiker wiederum behaupteten, Trumpius nutze jede Gelegenheit, um selbst Feiertage in eine gigantische Trump-Show zu verwandeln. Der Präsident antwortete darauf gewohnt gelassen: „Wenn man großartig ist, passiert das automatisch.“

Zum Abschluss unterzeichnete Trumpius Caesar Maximus die Proklamation mit einem Stift, der laut Augenzeugen aussah wie ein vergoldeter Blitz aus einem Science-Fiction-Film der 80er-Jahre. Danach hob er beide Hände gen Himmel und verkündete:

„Amerika wird beten. Amerika wird feiern. Amerika wird gewinnen. Und niemand macht Heritage größer als wir. Niemand.“

Das Publikum tobte. Irgendwo spielte eine patriotische Geige. Und selbst die Freiheitsstatue soll kurz genickt haben.

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