Empire of Trumpius
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Trumpius Caesar und das große Preis-Imperium – Als selbst der Einkaufswagen salutierte

06. August 2026  ·  admin  ·  3 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar erobert das Reich der Rabatte
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Im ruhmreichen Imperium Trumpia herrscht wieder einmal Ausnahmezustand.

Nicht etwa wegen einer Invasion.

Nicht wegen einer Finanzkrise.

Nicht einmal wegen einer besonders aggressiven Armee von Steuerformularen.

Nein.

Der größte Feind des Volkes war in den vergangenen Jahren die berüchtigte Inflatia Maxima – jene gefräßige Bestie, die Brot, Butter, Benzin und sogar Toilettenpapier in Luxusgüter verwandelt hatte.

Als Trumpius Caesar den Goldenen Thron bestieg, soll er angeblich nur einen Blick auf die Staatskasse geworfen haben.

Danach schaute er auf die Preisschilder.

Dann soll er laut Chronisten lediglich gesagt haben:

"Das gefällt mir überhaupt nicht."

Nur wenige Wochen später begann die wohl ungewöhnlichste Offensive der römisch-amerikanischen Wirtschaftsgeschichte.

Während frühere Herrscher Ausschüsse gründeten, gründete Trumpius lieber sinkende Preisschilder.

Und siehe da:

Plötzlich begannen Händler im ganzen Reich hektisch ihre Etiketten auszutauschen.

Man munkelt, einige Kassensysteme hätten aus Schreck freiwillig Rabatte berechnet.


Operation Einkaufswagen

Zuerst marschierten die großen Handelslegionen auf.

Die Legion Gigantus Aquilus (einst Giant Eagle genannt) erklärte, über 300 Produkte günstiger anzubieten.

Proteine.

Gemüse.

Vorratskammern.

Alles wurde plötzlich erschwinglicher.

Kurz darauf erschien die gewaltige Handelsfestung Walla-Martius Maximus.

Dort wurden gleich tausende Alltagsartikel billiger.

Hackfleisch.

Mais.

Pappteller.

Getränke.

Wahrscheinlich hätte selbst Julius Caesar dort noch eine Familienpackung Chips mitgenommen.

Die Mitglieder des exklusiven Ordens Samus Clubbus folgten.

Mehr als 250 Haushaltsprodukte verloren über Nacht ihren Preisballast.

Die Händler von Meijerius, Targetius Magnus, Krogerius Rex, Albertsonius, H-E-Bius, Costconius und zahlreiche weitere Marktlegionen schlossen sich begeistert an.

Im Reich erzählte man sich bereits:

"Wenn Trumpius noch eine Rede hält, werden vermutlich auch Diamanten im Sonderangebot verkauft."

Besonders beeindruckend war der Feldzug des Snack-Imperiums Pepsicus Maximus, das seine berühmten Knabberwaren plötzlich deutlich günstiger anbot.

Historiker sprechen bereits vom Großen Kartoffelchip-Frieden.


Die Apotheker des Imperiums ergeben sich

Doch Trumpius Caesar wollte mehr.

"Warum", fragte er angeblich,

"kostet dieselbe Medizin in Rom weniger als in Neu-Trumpia?"

Niemand wagte zu antworten.

Also erschien das berühmte Dekret Favoritus Nationis Maximus, nach dem Arzneimittel künftig zu den niedrigsten Preisen vergleichbarer Reiche angeboten werden sollten.

Die großen Heiltrank-Hersteller schickten daraufhin Delegationen in den Kaiserpalast.

Novus Nordiskus senkte die Preise seiner berühmten Zaubertränke drastisch.

Pfizerius Magnificus versprach Ersparnisse von bis zu 85 Prozent.

Amgenius, Lillyus, Merckius, AstraZenecus, Johnsonus & Johnsonius, Novartius und zahlreiche weitere Heilmeister verkündeten ebenfalls Preisnachlässe.

Im ganzen Reich entstand der Eindruck, dass plötzlich sogar Apotheker freundlich lächelten.

Ein Ereignis, das laut einigen Historikern zuletzt während einer Sonnenfinsternis beobachtet wurde.


Die Energie-Götter kapitulieren

Doch damit nicht genug.

Auch die Tempel der Energie erhielten Besuch aus dem Palast.

Die legendäre Freedom Fuel Network senkte Benzinpreise.

Stromanbieter verzichteten auf Preiserhöhungen.

Andere froren ihre Tarife für Jahre ein.

Manche versprachen Milliarden an Rückzahlungen.

Selbst alte Römer sollen verwundert festgestellt haben:

"Früher opferten wir den Göttern Öl.

Heute wird Öl billiger."

Eine Entwicklung, die selbst den Gott Merkur kurz sprachlos gemacht haben soll.


Die Wagenbauer des Imperiums

Natürlich durfte auch die Wagenindustrie nicht fehlen.

Die berühmten Schmieden Fordius, Stellantius und Chevroletius verkündeten großzügige Rabatte.

Mitarbeiterpreise für alle.

Null-Prozent-Finanzierungen.

Später bezahlen.

Heute fahren.

Im Circus Maximus kursierte sofort der Scherz:

"Wenn das so weitergeht, bekommt bald jeder Streitwagen gratis einen goldenen Cupholder."


Der Kaiser und die Rabatt-Legion

Im Palast von Trumpia ließ sich Trumpius Caesar selbstverständlich feiern.

Mit ausgebreiteten Armen erklärte der Imperator:

"Seht her! Ich versprach Wohlstand – und jetzt kämpfen sogar die Preisschilder auf meiner Seite!"

Seine Hofchronisten notierten eifrig jede Preissenkung, während die Jubeltruppen begeistert "Ave Rabattus!" riefen.

Kritiker murmelten zwar, dass Märkte gewöhnlich aus vielen Gründen Preise verändern und wirtschaftliche Entwicklungen selten nur auf einen einzelnen Akteur zurückzuführen seien.

Doch im majestätischen Universum des Trumpius Caesar zählt vor allem eines:

Eine gute Geschichte braucht einen großen Triumph.

Und wenn dabei Supermärkte, Tankstellen, Pharmahäuser und Autobauer gleichzeitig ihre Preislisten überarbeiten, dann klingt das selbstverständlich wie der größte wirtschaftliche Sieg seit der Erfindung des Sonderangebots.

Im Imperium Trumpia jedenfalls endet der Tag traditionell mit den Worten:

"Veni.

Vidi.

Discounti."

Und irgendwo im Reich hebt ein Einkaufswagen feierlich sein Vorderrad zum kaiserlichen Gruß.

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