Empire of Trumpius
Empire of
Empire of Trumpius
Make Rome Great Again
Imperiale Dekrete & Triumphe Goldenene Eingebungen des Imperators

Trumpius Caesar verhängt den großen Ahorn-Bann

16. September 2026  ·  admin  ·  3 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar startet den Ahorn-Bann
Satiressum - Banner 003Partnerlink

Es war einmal ein Reich, so mächtig, so gewaltig und selbstverständlich so hervorragend verwaltet, dass selbst Büroklammern vermutlich einen patriotischen Treueeid schwören mussten, bevor sie in einer Bundesbehörde verwendet werden durften.

Über diesem Reich herrschte Donaldus Trumpius Maximus Caesar, Imperator der Vereinigten Provinzen Amerikas, Oberster Hüter des Einkaufswagens und Verteidiger des heiligen Prinzips: Wer unsere Produkte nicht kauft, dessen Produkte kaufen wir vielleicht bald auch nicht mehr.

Und diesmal richtete sich der kaiserliche Blick nach Norden.

Dorthin, wo das Reich des Canadius Ahornicus liegt. Ein Land voller Wälder, Seen, höflicher Menschen und – aus Sicht des Imperators offenbar besonders verdächtig – eigener Beschaffungsregeln.

Trumpius Caesar hatte nämlich erfahren, dass Canadius bei öffentlichen Aufträgen zunehmend Produkte aus dem eigenen Reich bevorzugte.

„Buy Canadian“, nannten sie das.

Eine Formulierung, die im Palast von Trumpius ungefähr dieselbe Wirkung entfaltete wie der Satz: „America First – aber diesmal bei jemand anderem.“

Das konnte natürlich nicht geduldet werden.

Denn während kanadische Provinzen amerikanische Anbieter angeblich zunehmend vor verschlossenen Amtstüren stehen ließen, durften Unternehmen aus dem Ahornreich weiterhin fröhlich durch die riesigen Einkaufshallen des amerikanischen Bundes marschieren.

Trumpius Caesar erkannte sofort die historische Dimension.

Dies war kein gewöhnlicher Beschaffungskonflikt.

Dies war Ahorn-Asymmetrie.

Also wurde ein kaiserliches Memorandum verfasst.

Nicht irgendeines.

Ein Memorandum so machtvoll, dass gleich eine ganze Legion hoher Beamter adressiert wurde: der Secretarius Bellorum, der Handelslegatus Supremus, der Director Budgetarius, mehrere Procurement-Prätoren, der General Services Consul und sogar die ehrwürdigen Sternenschiffe der NASA Maxima.

Die Botschaft war klar:

Schaut nach, welche kanadischen Produkte wir nicht mehr kaufen müssen.

Und wenn ihr welche findet: Findet amerikanische.

So begann im gesamten Bundesreich die große kaiserliche Ahorn-Inventur.

Beamte sollten prüfen, welche Gegenstände aus Canadius stammten, welche davon entfernt werden könnten und welche patriotischen Alternativen bereitstanden.

Ein gefährlicher Auftrag.

Denn plötzlich musste vermutlich irgendwo ein Verwaltungsmitarbeiter feststellen, dass der Konferenztisch möglicherweise kanadisches Holz enthielt.

Alarmstufe Rot.

Die Frage lautete nun nicht mehr:

„Ist der Tisch funktional?“

Sondern:

„Ist dieser Tisch loyal?“

Im Trumpius-Reich kann schließlich selbst Büromobiliar geopolitische Haltung zeigen.

Gleichzeitig erhielt der Handelslegatus Supremus den Auftrag, Canadius streng zu beobachten.

Sollte das Ahornreich amerikanische Waren künftig wieder freundlicher behandeln, könnten ausgewählte kanadische Produkte vielleicht rehabilitiert werden.

Ein Verfahren, das Trumpius vermutlich als außenpolitische Gnade betrachtete:

Heute geächteter Drucker.

Morgen vielleicht wieder akzeptierter Drucker.

Vorausgesetzt, Ottawa zeigt Reue.

Natürlich enthielt das Memorandum auch die traditionellen kaiserlichen Schlussklauseln.

Keine bestehende Autorität werde beeinträchtigt.

Alle Maßnahmen müssten gesetzeskonform sein.

Geld müsse vorhanden sein.

Niemand bekomme dadurch automatisch einklagbare Rechte.

Und sogar die Veröffentlichungskosten wurden geregelt.

Denn selbst wenn ein Imperator einen internationalen Beschaffungskrieg gegen Ahornprodukte eröffnet, muss irgendwo jemand die Druckkosten übernehmen.

So endete das große Dekret der Beschaffungsreziprozität.

Trumpius Caesar hatte gesprochen.

Die Botschaft an Canadius war eindeutig:

Wer „Buy Canadian“ sagt, muss damit rechnen, dass aus Washington ein majestätisches „Dann kaufen wir euren Kram eben auch nicht!“ zurückschallt.

Diplomatie war gestern.

Heute regiert der Einkaufswagen.

Und über allem schwebt das neue kaiserliche Handelsprinzip:

Gleiche Einkaufsrechte für alle – solange Amerika zuerst einkaufen darf.

Ronald Tramp - Banner 002Partnerlink
⚜ Weitere kaiserliche Dekrete
‹ Vorheriges Dekret
Trumpius Caesar und der Krieg gegen die Regensteuer
Nächstes Dekret ›
Trumpius Caesar erklärt Canada zum Einkaufsfeind
Bleib loyal!
Verpasse keine Enthüllung!