Empire of Trumpius
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Imperiale Dekrete & Triumphe Goldenes Karussell der Macht

Trumpius Caesar verteilt die Welt: Neue Statthalter für Tonga, Togo und den arktischen Kühlschrank

07. August 2026  ·  admin  ·  4 Min. Lesezeit

Grafik: Trumpius Caesar besetzt diplomatisch die Welt
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WASHINGTONIUM, D.C. – 7. August 2026. Im mächtigsten Imperium der westlichen Hemisphäre gibt es Tage, an denen Kriege geführt, Handelsverträge geschlossen oder gewaltige Dekrete auf goldenen Schreibtischen unterzeichnet werden. Und dann gibt es Tage, an denen Imperator Donaldus Trumpius Maximus Caesar seine Personalrolle ausrollt und feststellt: Verdammt, irgendwo braucht Tonga noch einen Botschafter.

Also sandte der Imperator eine stattliche Liste von Nominierungen hinüber zum Senatus Americanus, jener ehrwürdigen Kammer, in der wichtige Personalentscheidungen zunächst geprüft, anschließend diskutiert und schließlich so lange mit parlamentarischem Weihrauch behandelt werden, bis niemand mehr genau weiß, wann eigentlich Mittagspause ist.

Trumpius hingegen weiß: Ein großes Imperium braucht große Leute. Und sehr viele Visitenkarten.

Die große diplomatische Völkerwanderung beginnt

Den Anfang macht Leslius Becerus Transporticus aus Virginium, der zum Assistant Secretary of Transportation aufsteigen soll. Seine imperiale Mission dürfte darin bestehen, dafür zu sorgen, dass sich Dinge von A nach B bewegen – eine Fähigkeit, die in Washingtonium bereits als außergewöhnliche Verwaltungsinnovation gilt.

Noch internationaler wird es bei Justinus Bythewayus Utahensis, den Trumpius zum Botschafter im Königreich Tonga ernennen möchte.

Tonga!

Ein Königreich!

Trumpius liebt Königreiche. Sie haben Kronen, Paläste und einen gewissen Mangel an langweiligen republikanischen Ausschüssen. Justinus soll dort künftig als „Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary“ dienen – ein Titel, der auf Latein vermutlich ungefähr bedeutet: Mann mit sehr wichtigem Koffer.

Doch Trumpius wäre nicht Trumpius, wenn ein Land pro Botschafter immer ausreichen müsste.

Deshalb soll Marcus Dillardus Diplomaticus gleichzeitig Madagaskar und die Komoren betreuen. Und zwar ausdrücklich ohne zusätzliche Vergütung.

Das ist imperiale Effizienz!

Zwei Länder, ein Botschafter, ein Gehalt.

Der nächste logische Schritt wäre vermutlich ein diplomatisches Familienabo: „Betreuen Sie drei Inselstaaten und erhalten Sie den vierten kostenlos.“

Von Tschad bis Togo: Trumpius besetzt die Weltkarte

Weiter geht die große imperiale Reise.

Willius Flensius soll nach Tschad, Natasha Franceschia Californica nach Nicaragua und Stevenus Gillenius nach Kirgisistan entsandt werden.

Für Togo ist Carolus Goodman Tertius Floridensis vorgesehen. Schon der Zusatz „der Dritte“ verleiht ihm ausreichend römische Würde, sodass Trumpius bei diesem Namen vermutlich kaum noch nachbessern musste.

Nach Gabun soll Keithius Heffernus, während Jessica Longia Mauritanica künftig die amerikanischen Interessen in Mauretanien vertreten soll.

Petrus Lordius bekommt Benin, Johannes McIntyrus Texanus Malawi und Nutanus Patelius Pacificus Cabo Verde.

Binnen weniger Zeilen hat Trumpius damit mehr Weltkartenfläche personell bearbeitet als ein besonders ehrgeiziger Spieler bei einer nächtlichen Partie Risiko.

Der Imperator blickte vermutlich auf den Globus, deutete majestätisch auf verschiedene Stellen und sprach:

„Ambassador. Ambassador. Ambassador. Very diplomatic. Tremendous geography.“

Die Arktis bekommt jetzt offiziell jemanden

Besonders majestätisch wird es bei Julia Nesheiwatia Arcticissima.

Sie soll Ambassador-at-Large for the Arctic werden.

Eine neue Position.

Natürlich!

Denn irgendwann hat offenbar jemand im Palatium Album festgestellt, dass die Arktis sehr groß, sehr kalt und strategisch viel zu bedeutend ist, um keinen eigenen diplomatischen Titel zu besitzen.

Damit bekommt Amerika gewissermaßen eine Botschafterin für Eis.

Keine gewöhnliche Eisbeauftragte natürlich, sondern eine Ambassador-at-Large. Das klingt nach einer Diplomatin, die morgens Grönland begrüßt, mittags mit einem Eisbrecher konferiert und nachmittags einem besonders geopolitisch verdächtigen Gletscher die amerikanische Position erläutert.

Trumpius Caesar dürfte begeistert sein.

Arktis!

Grönland!

Rohstoffe!

Sehr große Eiswürfel!

Endlich ein Ressort mit imperialem Frostschutz.

Auch das Innere des Imperiums braucht Würdenträger

Doch nicht alle Nominierten werden in ferne Länder geschickt.

Dennis Kirkus Inspector Maximus soll Generalinspekteur des Innenministeriums werden und dort vermutlich überprüfen, ob im imperialen Maschinenraum noch alle Adler ordnungsgemäß hängen.

Maria Lazarus Seniorum ist als Assistant Secretary for Aging im Gesundheitsministerium vorgesehen. Eine Aufgabe mit hervorragenden Zukunftsaussichten, denn selbst Senatoren können diesem Zuständigkeitsbereich langfristig kaum entkommen.

Dann kommt Michael Rigas Duplicatus.

Er soll in den Verwaltungsrat der Export-Import Bank einziehen – zunächst für den Rest einer Amtszeit bis Januar 2027 und anschließend per Wiederernennung gleich noch einmal bis 2031.

Trumpius nominiert ihn also praktisch zweimal hintereinander.

Das ist organisatorische Vorherrschaft.

Andere Präsidenten ernennen jemanden einmal. Trumpius bestellt gleich Nachschub.

Kommunikation, Entwicklung und die Kunst des Vermittlens

Danielle Thumann Seversia Carolina soll Mitglied der Federal Communications Commission werden. Dort wird sie sich mit jenem amerikanischen Kommunikationswesen beschäftigen, in dem inzwischen ungefähr jeder Kühlschrank funken kann, während Menschen trotzdem regelmäßig sagen: „Sorry, du warst kurz weg.“

Robertus Stebbins Developmentus soll stellvertretender CEO der United States International Development Finance Corporation werden – ein Amtstitel, dessen vollständige Aussprache vermutlich bereits als erste Belastungsprobe des Auswahlverfahrens gilt.

Und schließlich erscheint Loren E. Sweattus Mediator, erneut nominiert für das National Mediation Board.

Eine Wiederernennung.

Denn selbst im Reich des Trumpius gilt: Wer bereits weiß, wo der Konferenzraum ist, besitzt einen erheblichen strategischen Vorteil.

Der Senatus bekommt nun die Schriftrolle

Damit liegt das imperiale Personalpaket beim Senatus Americanus.

Botschafter für Afrika, Mittelamerika, Zentralasien, den Pazifik und sogar die Arktis. Dazu Verkehr, Gesundheit, Arbeitsschutz, Kommunikation, Entwicklung, Exportfinanzierung, Mediation und Kontrolle.

Trumpius Caesar hat praktisch einen ganzen Verwaltungsapparat über den Globus verteilt.

Wo andere Regierungen Personalakten sehen, erkennt Trumpius eine Weltkarte voller leerer Namensschilder.

Und irgendwo im Palatium Album dürfte der Imperator anschließend zufrieden auf die Liste geblickt haben:

Tonga? Besetzt.

Togo? Besetzt.

Gabun? Besetzt.

Malawi? Besetzt.

Arktis?

Jetzt auch besetzt.

Das Imperium funktioniert.

Nun fehlt eigentlich nur noch ein Ambassador Extraordinary and Plenipotentiary to the Moon.

Aber keine Sorge.

Der nächste Nominierungstag kommt bestimmt.

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