Empire of Trumpius
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Goldenene Eingebungen des Imperators

Trumpius Caesar und die Goldene Garde der Lieferketten

29. May 2026  ·  admin  ·  4 Min. Lesezeit

Grafik: Die Goldene Garde des Trumpius-Imperiums
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400 neue Superbeamte erhalten kaiserliche Gehälter, um die Schatzkammern des Reiches mit seltenen Wundersteinen zu füllen

Romopolis Magna – In einer weiteren historischen, gigantischen, nie dagewesenen und selbstverständlich vollkommen brillanten Entscheidung hat Imperator Trumpius Caesar Maximus, Beschützer der Lieferketten, Herr der Seltenen Mineralien und Oberster Verwalter der Strategischen Schatzkammern, ein neues Dekret verkündet, das das gesamte Imperium in Staunen versetzt.

Während gewöhnliche Reiche ihre Beamten mit ein paar Münzen und einem trockenen Händedruck abspeisen, beschloss Trumpius Caesar, dass wahre Genies ihren Wert haben. Und zwar einen sehr hohen.

Deshalb dürfen künftig bis zu 400 besonders wichtige Posten mit Gehältern von bis zu 400.000 Gold-Denaren jährlich ausgestattet werden.

„Die besten Köpfe kosten Geld“, erklärte Trumpius Caesar von seinem vergoldeten Balkon aus. „Und wenn wir die besten Schatzsucher, Erzmeister, Ingenieure, Finanzzauberer und Gesetzesmagier wollen, dann müssen wir sie bezahlen wie die Champions des Imperiums.“

Die Menge jubelte. Einige jubelten sogar so laut, dass sie ihre Sandalen verloren.

Die Jagd nach den magischen Mineralien

Hintergrund der Entscheidung ist die zunehmende Sorge des Imperiums, dass viele wichtige Rohstoffe aus weit entfernten Reichen stammen.

Besonders begehrt sind die legendären Elemente:

  • Unobtainium Maximus
  • Lithiumus Imperialis
  • Magnificium Rareearthensis
  • Kryptonium Budgetarius

Diese Stoffe werden benötigt, um die neuesten Streitwagen, Katapulte, Kristallkugeln, Kommunikationsadler und die berühmten selbstdenkenden Rechenmaschinen der Legionen zu bauen.

„Wir können nicht zulassen, dass unsere Gegner mehr seltene Steine besitzen als wir“, erklärte Schatzkanzler Budgetius Maximus, während er einen Stapel Diagramme präsentierte, die niemand verstand, die aber äußerst wichtig aussahen.

Die Geburt der Goldenen Elitetruppe

Um die Versorgung des Reiches dauerhaft zu sichern, entsteht nun eine neue Eliteeinheit.

Nicht etwa eine Legion.

Nicht eine Flotte.

Sondern etwas viel Mächtigeres:

Eine Armee von Excel-Tabellen-Kommandanten.

Diese Spezialisten sollen milliardenschwere Investitionen lenken, neue Bergwerke planen, Lieferketten absichern und sicherstellen, dass kein einziger strategischer Stein versehentlich in den falschen Hafen rollt.

Die Bewerber müssen laut offizieller Ausschreibung folgende Eigenschaften besitzen:

  • außergewöhnliche Intelligenz
  • Erfahrung mit gigantischen Geldsummen
  • Fähigkeit, 700-seitige Berichte zu lesen
  • Bereitschaft, an Sitzungen teilzunehmen, die länger dauern als ein römischer Bürgerkrieg

Senatoren rechnen nach

Im Senat sorgte die Ankündigung für Aufregung.

Einige Senatoren fragten, ob 400.000 Gold-Denare pro Jahr vielleicht etwas viel seien.

Trumpius Caesar reagierte gelassen.

„Wisst ihr, was noch teurer ist? Wenn man die falschen Leute einstellt.“

Anschließend präsentierte er eine Liste mit historischen Fehlentscheidungen, darunter:

  • der Bau eines Hafens mitten in der Wüste
  • die Einführung viereckiger Wagenräder
  • die Erfindung der selbstverstopfenden Wasserleitung
  • das Projekt „Fliegender Marmor“

Die Debatte war damit weitgehend beendet.

Die große Lieferketten-Offensive

Im Zentrum des Plans steht die Unabhängigkeit des Imperiums.

Trumpius Caesar möchte verhindern, dass wichtige Materialien von fremden Königreichen kontrolliert werden.

„Wenn wir unsere eigenen Schätze fördern, unsere eigenen Technologien entwickeln und unsere eigenen Lieferwege kontrollieren, dann bleibt das Imperium stark, reich und unangreifbar.“

Dieses Ziel wird künftig von den neuen Beamten verfolgt, die offiziell als „kritische Positionen“ bezeichnet werden.

Inoffiziell nennt man sie bereits:

Die Goldene Garde der Lieferkette.

Strenge Kontrolle durch die Bürokraten-Legion

Damit niemand die neuen Gehälter missbraucht, erhält die Behörde der Personalauguren unter Führung von Praefectus Personalis Magnificus umfangreiche Kontrollrechte.

Jeder Antrag wird geprüft.

Jede Einstellung überwacht.

Jeder Goldbeutel gezählt.

Man möchte schließlich sicherstellen, dass nur echte Genies von der kaiserlichen Großzügigkeit profitieren und nicht etwa Cousins dritten Grades von Senatoren, deren größte Qualifikation darin besteht, ihren Namen fehlerfrei schreiben zu können.

Das goldene Zeitalter der Schatzmeister

Mit dem neuen Dekret beginnt nach Ansicht des Hofes ein neues Kapitel.

Die künftigen Helden des Imperiums werden keine Schwerter tragen.

Sie werden Tabellen kalkulieren.

Sie werden Verträge verhandeln.

Sie werden Bergwerke finanzieren.

Sie werden Lieferketten bewachen.

Und sie werden dabei möglicherweise mehr verdienen als manche Gladiatoren der ersten Liga.

Trumpius Caesar zeigte sich begeistert:

„Andere Reiche suchen nach Helden auf dem Schlachtfeld. Wir suchen Helden in Besprechungsräumen. Und glaubt mir – niemand führt Besprechungen besser als wir.“

Die Menge applaudierte.

Einige begannen sofort, ihre Lebensläufe zu aktualisieren.

Andere suchten bereits nach seltenen Mineralien in ihren Vorgärten.

Und irgendwo im Imperium eröffnete vermutlich gerade jemand eine Beratungsfirma mit dem Namen:

Strategische Lieferkettenlösungen Maximus Consulting International Global Holdings Imperialis.

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